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Waldjugendspiele_2019 Eine Disziplin bestand darin, Tannenzapfen in den Behälter zu werfen.

Waldjugendspiele mit Jubiläum

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Die Waldjugendspiele schreiben Erfolgsgeschichte. Heuer jährt sich der beliebte Wettbewerb zum 50. Mal. Forstdirektor Alwin Kleber wies bei der Begrüßung auf das runde Jubiläum hin. Man schrieb das Jahr 1970, als Schüler mit ihren Lehrern zum ersten Mal ins Grüne ausschwärmten. An drei aufeinanderfolgenden Spieltagen wird der Wettbewerb mit den Drittklässlern durchgeführt. Knapp 900 Schüler aus dem Landkreis Schwandorf aus 42 Schulklassen nahmen daran teil. Spannende Aufgaben warteten auf die Schüler, die sich über die Abwechslung freuten, die die Verlegung des Unterrichts ins Grüne mit sich brachte.

​Bereits in den Klassenräumen hatten sie alles Wissenswertes über den Lebensraum Wald, dessen Bedeutung für die Natur und seine Bewirtschaftung erfahren, das nun vor Ort vertieft wurde. Das Ziel dieser Aktion lautet: „Nur was man kennt, das schätzt man, und nur was man schätzt, schützt man auch", wie Forstdirektor Alwin Kleber betonte. Die ersten Versuche hatte die Staatsforstverwaltung in Kooperation mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald im Jahr 1970 in Niederbayern und der Oberpfalz gestartet. Die Aktion sollte sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickeln. 

Über 40 Mitarbeiter der Ämter Schwandorf und Cham standen dieses Mal als Klassenbetreuer und Schiedsrichter an den drei Tagen bereit. Unterstützt wurden sie dabei von Mitarbeitern des Forstbetriebes Roding und den Waldbesitzervereinigungen sowie finanziell durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Mit der Vorbereitung waren der forstliche Bildungsbeauftragte am AELF Schwandorf, Forstamtmann Fritz Reichert, sowie der Leiter des Bereichs Forsten, Forstdirektor Alwin Kleber, betraut. Jede Klasse erhielt einen „eigenen" Förster als „Paten", der die Schüler für etwa dreieinhalb Stunden auf einem vorbereiteten Waldparcours begleitete und den Kindern viel Wissenswertes über Wald und Forstwirtschaft vermittelte. 

Entlang des Weges durch den naturnah bewirtschafteten „Einsiedler Forst" warteten auf die Schüler zahlreiche Aufgaben, die es mit Geschick und Wissen gemeinsam zu lösen galt. Dabei kam es vor allem auch auf Teamgeist an. So feuerten sich die Schüler an beim Blätter-Angeln, beim Dachstuhlbau, bei der Ratestaffel, beim Ster-Schlichten, beim Zapfen-Zielwurf und beim Turmbau. Dass es wichtig war, nicht blindlings von einer Station zur nächsten zu laufen, wussten die Kinder im Vorfeld. Denn besondere Aufmerksamkeit verlangten die entlang des Parcours versteckten Tiersuchtafeln. Nur wenn sie entdeckt wurden, gab es zusätzliche Punkte. 

Sinn und Zweck der Waldjugendspiele sei, die Kinder spielerisch über unser „grünes Drittel", den heimischen Wald, aufzuklären, über seine Vernetztheit, aber auch seine Verletzlichkeit. Die Grundzüge naturnaher Forstwirtschaft gehörten zu den Themen. Forstdirektor Alwin Kleber freute sich über das Interesse der Ehrengäste, die sich vor Ort ein Bild über den Ablauf machten, im Einzelnen stellvertretender Landrat Jakob Scharf, Bürgermeister Hans Frankl (Bruck), Bürgermeister Karl Bley (Nittenau) und Georg Hoffmann (Bodenwöhr), von Seiten des Schulamtes Direktor Georg Kick, leitender Landwirtschaftsdirektor Georg Mayer am AELF, Betriebsleiter Hubert Meier vom Forstamt Roding, sowie Martin Prey von Seiten der Waldbesitzervereinigungen. Sie alle erachteten die Waldjugendspiele als sehr wichtig. 

Erfahrungsgemäß erinnert sich so mancher Erwachsene gerne zurück an diesen Tag in der Natur. Die Waldjugendspiele sind als Wettbewerb konzipiert. Die besten drei Klassen werden am Ende des Schuljahres zu einer Siegerehrung eingeladen, bei der jedes Kind einen Preis erhält.


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