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"Weg zur Freiheit": Motorradwallfahrt

IMG_9396 In der Chamer Kaserne spendete Pastoralreferent Hans Rückerl vor der Abfahrt den Reisesegen.

Cham/Roding. Der Wallfahrtsort Armesberg in der nördlichen Oberpfalz war das Ziel von über 70 Bikern aus den Bundeswehrstandorten Cham, Roding, Kümmersbruck und Regen. Eingeladen hatte zur Bike-Tour das Katholische Militärpfarramt Cham unter der Leitung von Militärseelsorger Pastoralreferent Hans Rückerl. Der Wettergott meinte es gut mit den Teilnehmern, nur vereinzelter Nieselregen hatte die Biker auf der fast 300 Kilometer langen Tour hinnehmen müssen.

In der Chamer Nordgaukaserne starteten die Soldatinnen, Soldaten und Angehörige mit einem Gebet und dem Reisesegen von Militärseelsorger Hans Rückerl zur elften Biker-Wallfahrt. Neben allen Dienstgradgruppen beteiligten sich auch mehrere Soldaten der Panzerbrigade 12 an der Reise. Hauptmann Udo Schirmer von der Feldjägereskorte nahm die verkehrstechnische Einweisung vor, bevor es kurz nach acht Uhr auf die Straße ging. Über Willmering, Tiefenbach, Schönsee führte die Strecke nach Pleystein. Im Sportheim hatte Pfarrhelfer Josef Gleixner eine Kaffeepause organisiert. Weiter ging es über Flossenbürg, Reuth nach Armesberg.


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Begleitet von motorisierten Feldjägern verließ der Tross die Nordgau-Kaserne.

Nach einem Tank-Stopp erreichte der Tross gegen 11.30 Uhr die Wallfahrtskirche Armesberg. Dort empfing der Bürgermeister der Gemeinde Kulmain Günter Kopp die Wallfahrer. Bei der Andacht predigte Militärseelsorger Hans Rückerl von der Freiheit, die jeder für sein Leben benötigt. Leider ist dies auf unserer Welt nicht überall der Fall. Jeder sehnt sich nach Freiheit, frei von der Macht anderer Menschen, frei von Ängsten, von Skrupel und Abhängigkeit. Nach dem Schlusssegen sangen alle den Song von Reinhard May „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein".

Rückerl erinnerte an seine Dienstzeit als Militärseelsorger, die nächstes Jahr endet. „Es war die richtige Entscheidung im Leben und toll bei der Katholischen Militärseelsorge", so der Pastoralreferent. Er dankte allen, die ihn bei den elf Motorrad-Wallfahrten unterstützten, besonders bei den Feldjägern, die stets für eine reibungslose und unfallfreie Fahrt sorgten. Er hofft, dass die traditionelle Reise, die er ins Leben gerufen hat, auch zukünftig organisiert wird. Ich verabschiede mich bei Euch und wünsche allen einen guten Weg in Freiheit und Freude. Nach einem Gruppenfoto und einem deftigen Mittagessen in der Gaststätte Mesnerhaus machten sich die Soldatinnen und Soldaten auf die Heimreise. Sie führte über Pressath, Weiherhammer, Pfreimd, Neunburg v. W. und endete vor der Rodinger Kaserne. Nach der Tagestour und fast 300 Kilometern kamen alle Wallfahrer wieder gesund in ihren Standorten an.

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