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Amtswechsel und Fahrzeugweihe als Höhepunkte

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Regensburg.  Die Johanniter im Regionalverband Ostbayern haben ihr Mitarbeiter- und Helferfest gefeiert. Vor über 300 Gästen wurde auch der neue Krankentransportwagen, kurz KTW, eingeweiht. Außerdem haben die Johanniter feierlich den Amtswechsel ihres Standortnotarztes vollzogen.


Zu Beginn gab es wohl ein nicht im Protokoll vorgesehenes Ereignis, das mit etwas Aufregung verbunden war: Ein Bräutigam suchte seine Braut, die - so hatte er vermutet - zu dieser Veranstaltung entführt worden sei. Das Problem löste sich kurze Zeit später in Wohlgefallen und in Zufriedenheit des Bräutigams, auf. Die Braut war tatsächlich zu der Veranstaltung entführt worden - leider aber kam man später als der Bräutigam bei den Johannitern an. Die Braut übrigens gehört ebenfalls den Johannitern an und arbeitet in der ambulanten Pflege.

Dann konnte es weitergehen mit damoffiziellen Teil. Zunächst wurden alle Anwesenden von Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner recht herzlich begrüßt. Dieser dankte in seinen Eröffnungsworten allen Mitarbeitern im Regionalverband Ostbayern für ihr Engagement und eröffnete das Fest. Die Hallen der Rettungswache hatte man zuvor festlich geschmückt und mit Bierzeltgarnituren ausgestattet, sodass sich ein würdiger Rahmen für den Festakt darbot. Bei einem reichhaltigen Buffet mit verschiedensten Speiseangeboten ließ es sich die Festgesellschaft den ganzen Abend über gut gehen.

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Schließlich ergriffen nacheinander die Ehrengäste und Offiziellen das Wort. Landrätin Tanja Schweiger bedankte sich für die stets sehr gute Zusammenarbeit und ein gutes Miteinander seit vielen Jahren bei den Johannitern. „Die Johanniter leisten einen wichtigen Beitrag im Landkreis und darüber hinaus durch ein breites gesellschaftliches Engagement" fuhr sie in ihrer Ansprache fort, die sie mit einem herzlichen „Vergelt's Gott" für die Bereitschaft der Johanniter für den Dienst am Nächsten beendete. In Vertretung der Stadt Regensburg sprach Stadtrat Erich Tahedl in seinem Grußwort einen herzlichen Glückwunsch für den neuen KTW aus und wünschte für die Zukunft eine gute Fahrt und gesunde Wiederkehr in die Rettungswache.

Schließlich segnete Pfarrer Stefan Drechsler das neue Johanniter-Einsatzfahrzeug, mahnte dabei aber auch zur Geduld und Selbstbeherrschung im Straßenverkehr, was bei der heutigen Ungeduld und Eile eines Jeden eine Tugend darstelle.

Letztlich bedankte sich der ehrenamtliche Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern Dr. Hermann Hilber bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Johanniter in Ostbayern, ehe an diesem Abend Johann Sommer die gebührende Ehre zu Teil wurde. Neben der Würdigung seines Engagements erhielt er für seine Tätigkeit als Standortarzt eine Urkunde und wurde mit der Ehrennadel mit Band des Johanniterordens ausgezeichnet. Diese hohe Auszeichnung wurde im Regionalverband Ostbayern zum allerersten Mal vergeben, was die Wertschätzung für die Arbeit von Johann Sommer unterstreichen sollte. Weiter wurde ihm die goldene Ehrenamtskarte der Stadt Regensburg verliehen.

Bei der Verabschiedung von Johann Sommer aus dem Amt des Standortnotarztes, den Johannitern wird er nach wie vor erhalten bleiben, wurde dessen Nachfolger Dr. Andreas Spall feierlich in das Amt eingeführt. Herr Dr. Spall ist hauptamtlich am Uni-Klinikum Regensburg tätig und ist bereits seit vielen Jahren Johanniter. Seine Helferbereitschaft stellte er unter Anderem bereits beim verheerenden Tsunami in Sri Lanka 2005 unter Beweis. Er erhielt zur Amtseinführung eine Ernennungsurkunde.

Mit Gregor Lindner bekam der Johanniter-Ortsverband Regensburg einen stellvertretenden Ortsbeauftragten. Gregor Lindner ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Johanniter in Ostbayern und im Sachgebiet Ausbildung tätig. Durch sein intern bekanntes ausgezeichnetes Organisationstalent ist er für das Amt „eine Idealbesetzung", so Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner bei der offiziellen Amtseinführung.

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