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Interkommunales Gewerbegebiet: Baurecht das Ziel

Interkommunales-Gewerbegebiet2 Der Zweckverband möchte auf dem Interkommunalen Gewerbegebiet zwischen Wackersdorf und Schwandorf Baurecht schaffen.

Wackersdorf. 13 Jahre nach der Gründung ändert der Zweckverband „Interkommunales Gewerbegebiet" seine Strategie, geht in Vorleistung und stellt einen Flächennutzungsplan auf. Mit Optionsverträgen hatten sich die Grundstücksbesitzer in der Vergangenheit offenbar nicht abspeisen lassen. Jetzt nahmen die drei beteiligten Kommunen, die Stadt Schwandorf sowie die Gemeinden Wackersdorf und Steinberg am See, selbst Geld in die Hand und erwarben 77 Hektar Bauland an der A 93.

Den Verbandsräten wurde klar, dass ihre bisherigen planerischen Mittel ungeeignet waren. Bisher hatten sie nur einen groben Rahmen für die Entwicklung des Verbandsgebiets gesetzt. Bei der Sitzung am Montag in der Feuerwache Wackerdorf stellten sie nun einen Flächennutzungsplan für das Zweckverbandsgebiet an der A 93 auf und werden den Entwurf öffentlich auslegen.

„Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich Baurecht für das Gebiet um die OMV-Tankstelle zu schaffen", erklärte Vorsitzender Bürgermeister Thomas Falter. Wenn die Voraussetzungen geschaffen sind, soll mit der Erschließung und Vermarktung der Grundstücke begonnen werden. Thomas Falter spürt „ein großes Interesse von Firmen für eine Ansiedlung in Autobahnnähe".

Jeweils 45 Prozent der entstehenden Kosten tragen die Stadt Schwandorf und die Gemeinde Wackersdorf, den Rest übernimmt die Gemeinde Steinberg am See.


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