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Kreismusikfest 15 Kapellen beteiligten sich am Kreismusikfest in Schwarzenfeld.

Über 400 Instrumente erklangen beim Kreismusikfest

2 Minuten Lesezeit (399 Worte)
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Schwarzenfeld. Wenn aus über 400 Instrumenten der „Bozner Bergsteigermarsch" erklingt, die Bläser „mit Musik grüßen" und sich vor den applaudierenden Zuhörern verneigen, dann ist wieder Musikfest im Landkreis Schwandorf angesagt. Schauplatz war am Sonntag der Schlosspark in Schwarzenfeld. Die Marktgemeinde feierte am Wochenende nicht nur Kirwa, sondern auch das 45-jährige Bestehen der einheimischen Musikkapelle.


Den Sternmarsch zum Schlosspark eröffnete die gastgebende Musikkapelle mit dem „Schloss-Leuchtenberg-Marsch". 70 Musiker zogen vorbei an der Tribüne und salutierten vor den Ehrengästen. Die Jugendblaskapelle Nabburg rückte mit 32 Leuten nach, angeführt vom Dirigenten Markus Ferstl, der den „Jungbläsermarsch" gewählt hatte.

Mit dem „Juventas-Marsch" zog die 15-köpfige Gruppe der Blaskapelle Teunz in die Arena ein. An der Spitze Stefan Karl, der Chefdirigent der Musikkapelle Schwarzenfeld, der an diesem Tag die Teunzer Musiker verstärkte. „So klingt´s aus Stadt und Land" heißt der Marsch von Siegfried Rundel, den die 22-köpfige Blaskapelle Gleiritsch als Motto für ihren Einmarsch gewählt hatte.



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In voller Besetzung mit 32 Musikern präsentierte sich der Musikverein Dachelhofen, der den „Musikantengruß" erklingen ließ. Die Jugendblaskapelle Fensterbach war mit 32 Akteuren ebenfalls stark vertreten. Sie ermunterten die Zuschauer zum Mitklatschen beim „Kitzbühler Standschützenmarsch". Es folgte die Blasmusik Bubach mit dem Marsch „Schön ist die Welt" mit Josef Wagner an der Spitze. Mit dem „Bürgerwehrmarsch" rückte die 20-köpfige Blaskapelle Weiding aus dem Schönseer Land heran. "In Harmonie vereint" heißt ein Straßenmarsch von Siegfried Rundel, den die 30 Musiker der Stadtkapelle Oberviechtach einstudiert hatten. Und schon war von weitem der Erzherzog-Albrecht-Marsch zu hören, den Dirigent Gerald Bink für den Einzug der Blaskapelle Neukirchen ausgewählt hatte. Die „Seebarner" (21 Musiker) ließen den Marsch „Treu zur Blasmusik" erklingen. Mit dem „Fanfarenruf" näherte sich der Spielmannszug Oberviechtach. „Mit Spiel voran" – dieser Straßenmarsch der Nittenauer Blaskapelle (18 Mann) war Sinnbild und Motto für das gesamte Kreismusikfest.

Das Beste kam zum Schluss. Die Marktmusikkapelle Strass aus der Steiermark (45 Musiker) begeisterte die Zuschauer und Musikerkollegen mit dem Showmarsch „Freude zur Musik" und dem „Deutschmeister-Regimentsmarsch". Der Kapellmeister des Schwarzenfelder Patenvereins, Dominik Albrecher, war begeistert von der Stimmung im Schlosspark. Der Kreisvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Josef Ferstl, überreichte jeder Kapelle einen Gutschein für Notenmaterial, gestiftet von der Sparkasse und der VR-Bank mittlere Oberpfalz.

Nach dem Gemeinschaftschor forderte die Vorsitzende der Musikkapelle Schwarzenfeld, Kristina Betz, die vor ihr stehenden Akteure zum Musikantengruß auf. Die 429 Mitwirkenden streckten ihre Instrumente in die Höhe. Anschließend zogen sie ins Festzelt ein und feierten mit der Schwarzenfelder Bevölkerung Kirwa.

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