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Theater-Zeitlarn---mei Am 4. Oktober ist Premiere für „Eine ganz heiße Nummer“. Foto: mei

Heiße Nummer in Zeitlarn

3 Minuten Lesezeit (691 Worte)
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Zeitlarn. Im Pfarrsaal wird seit einigen Wochen geprobt. Die Theatergruppe mit Regisseur Franz Hochmuth führt demnächst das Stück „Eine ganz heiße Nummer" auf. Premiere ist am 4. Oktober. Heuer werden erstmals 2 x 2 Eintrittskarten für die Premiere verlost. Wer in den Genuss dieser Karten kommen möchte, muss nur bis 15. September eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben. Dann werden unter den Einsendern die Karten verlost. Aber nun um Stück. Denn dass es sich hier um keine trauriges Stück handelt, dürfte jedem schon beim Titel klar sein.

Wer das Buch gelesen oder den Film gesehen hat, hat bestimmt schon Tränen gelacht. Die Erstaufführung der Theaterfassung fand in der „Komödie im Bayerischen Hof" in München im September 2014 statt, das Stück wurde außerdem auf Tournee und auf Amateurbühnen mit großem Erfolg gespielt. Und wer die bisherigen Aufführungen der Zeitlarner Theatergruppe kennt, sollte am besten einige Taschentücher für die Lachtränen bei den Vorführungen mit dabei haben. Die Idee zum Stück hatte einer der Darsteller. „Eigentlich wollten wir es bereits im letzten Jahr spielen, aber es ging uns zeitlich nicht aus. Somit haben wir es um ein Jahr verschoben, um mehr Zeit zur Umsetzung zu haben", so Franz Hochmuth. Außerdem biete sich das Stück an, zumal die Autorin Andrea Sixt eine Regensburgerin ist.

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Seit Mai laufen nun die Vorbereitungen und Proben für diese Komödie. Für alle, die „Eine ganz heiße Nummer" noch nicht kennen, hier eine kurze Zusammenfassung: Waltraud (Annette Weigert), Maria (Monika Meindl) und Lena (Carolin Stemmer) stecken in tiefen finanziellen Schwierigkeiten. Der Lebensmittelladen, in dem sie bisher gearbeitet haben, macht dicht und alle drei plagt die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Doch so unterschiedlich die drei Frauen auch sind, eines haben sie gemeinsam: 

Aufgeben ist nicht ihre Sache. Stattdessen fassen sie sich ein Herz und schmieden einen Plan, der sie aus ihrer Misere herausführen soll. Und so entsteht eine „unmoralische" Geschäftsidee, die einer alt bewährten Devise folgt: Sex sells - immer und überall, auch in der entlegensten Provinz, auch im Bayerischen Wald. Beherzt greifen die drei Mädels zum Hörer und tatsächlich: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten macht die neue Telefonsex-Hotline nicht nur ihren Geldbeutel, sondern auch ungezählte Männer im Dorf glücklich ... 

Dass die Schauspieler hier die Lacher auf ihrer Seite haben, versteht sich von selbst. „Es ist aber gar nicht so einfach, lustige und humorvolle Stücke zu spielen. Denn während sich das Publikum vor Lachen den Bauch hält, darf der Schauspieler auf der Bühne keine Miene verziehen", merkt Franz Hochmuth an. Er selbst war als Regisseur gleich Feuer und Flamme für dieses Stück, denn sein Faible sind gerade die neuen bayrischen Komödien. Bereits beim ersten Lesen des Textheftes hatte er Bilder für die Umsetzung im Kopf. Bis das Stück dann Bühnenreif ist, steckt eine Menge an Vorarbeit drin. Es müssen die Mitspieler ausgesucht und auch immer wieder neue Mitspieler gesucht werden, um überhaupt alle Rollen besetzten zu können, erzählt der engagierte Regisseur. 

Auf jeden einzelnen Mitspieler kommt dann neben dem Erlernen des Textes auch das Opfer seine Freizeit für die Probenarbeit einzubringen. Das ist aber jedem in unserer Truppe bewusst, lobt er seine Theater-Schützlinge. Gespielt wird im Pfarrsaal in Zeitlarn. Premiere ist am Freitag, den 4. Oktober. Die weiteren Aufführungen sind im Oktober am Samstag, den 5., Samstag, 19., Sonntag, 20. und im November am Freitag 8., Samstag 9., Freitag 15. und Samstag 16. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Karten gibt es in Zeitlarn im Café Zeitlos und bei Getränke Hausler in Lappersdorf oder unter www.theater-zeitlarn.de/karten.

Sie kosten im Vorverkauf zwölf und acht (ermäßigt) Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 14 und zehn Euro. Einlass ist eine Stunde vor Beginn. Franz Hochmuth fügte am Schluss an, dass das Stück nicht nur aus gespielten Theaterszenen, sondern auch ….. besteht. Mehr will er aber noch nicht verraten. 

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