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Bubach und Kastl beim Shooty Cup

Shooty-Cup Das Shooty-Cup Team des OSB mit Sabrina Hößl, Patrick Meyer, Jonas Hüttner, Lena Roidl, Fabian Plannerer und Hannes Reger (v. links) unmittelbar nach dem Wettkampf. Bilder von Ludwig Dirscherl

München/Pfreimd. Seit 25 Jahren ist der RWS Shooty Cup für die Deutsche Schützenjugend ein fester Bestandteil bei der Deutschen Meisterschaft. Dabei treten für jeden Landesverband gemischte Mannschaften mit zwei Gewehr- und zwei Pistolenschützen im Vorkampf mit 20 Wertungsschüssen an.

Die besten acht Teams kommen ins Finale. Denen werden zwei Nationalkaderschützen, Olympiateilnehmer oder Welt- und Europameister zugelost, die mit 10 Wertungsschüssen das Finale für den Nachwuchs bestreiten. Lautstark werden sie dabei von den Zuschauern, Teilnehmern und Fans unterstützt.


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Nach einem spannenden Vorkampf setzte sich die Mannschaft aus Württemberg mit 725 Ringen durch und zog mit Anna-Lena Geuther und Paul Fröhlich als Erste ins Finale der besten Acht ein. Es folgten die Mannschaften aus Brandenburg (Hannah Steffen, Andreas Fix), Thüringen (Selina Gschwandtner, Jonathan Mader), der Oberpfalz (Sabrina Hößl, Patrick Meyer), Niedersachsen (Maximilian Wolf, Aleksandar Todorov), Hessen (Andreas Geuther, Matthias Holderied), Bayern (Monika Karsch, Bastian Blos) und Sachsen (Maximilian Ulbrich, Andrea Heckner). 

Beim spannenden Finale, bei dem mehrere Positionswechsel den Verlauf bestimmten, hatten besonders die Profis eine nervenaufreibende Aufgabe zu erledigen. Nach dem Finale äußerten sich die Top-Schützen durchweg positiv über den Shooty Cup. 

Es gewann Niedersachsen vor Thüringen, Bayern, Hessen und der Oberpfalz. Vom Oberpfälzer Schützenbund beteiligten sich mit dem Luftgewehr Jonas Hüttner und Lena Roidl vom Jurabund Bubach. Das Luftpistolenteam kam mit Fabian Plannerer und Hannes Reger von Einigkeit Hubertus Kastl. Begleitet wurden die amtierenden OSB Landesmeister von Trainern, Funktionären, Betreuern, Eltern und Vereinsmitgliedern. 

Im Wettkampf schoss Jonas Hüttner aus Burglengenfeld 94-92/186 Ringen von 200 möglichen. Sein Vater gleichzeitig auch Trainer freute sich mit dem Schützen über das hervorragende Ergebnis. Lena Roidl aus Bubach erzielt 93-89/182 Ringe mit dem Luftgewehr, das Duo legte 368 Ringe vor. Bei den Pistolenschützen lief es ebenfalls gut. Fabian Plannerer hatte bei seinem Wettkampf mit 89-88/177 Ringen einen guten Tag erwischt. Sein Vereinskamerad Hannes Reger schoss 86-89/175 Ringe und hatte ebenfalls bei enormen Druck durch die Zuschauer sein Soll erfüllt. Mit 352 Ringen trugen die beiden Jungschützen wesentlich mit dazu bei, dass es die OSB Schützen ins Finale der besten Acht schafften. 

Es war eine Stimmung wie beim Bundesligafinale, Ratschen ratterten, Fahnen wurden geschwenkt und lautstark wurden die guten Schüsse beklatscht. Aber der Grundstein für ein gutes Finale war gelegt. Jetzt hatten es die zugelosten Spitzenschützen zu verantworten wer die Endplätze belegt. Natürlich unterstützten die mitangereisten Vereinsmitglieder, Trainer und OSB Landesjugendleiterin Evi Benner-Bittihn das Finale lautstark. Die zugeloste Oberpfälzerin Sabrina Hößl aus Fuchsmühl und ihr LP Partner Patrick Meyer aus Köln gaben ihr Bestes und schossen, bis auf einen Schuss, ein starkes Finale. 

Am Ende gab es Luftgewehrmunition, Shootys, Medaillen, T-Shirts und Siegerprämie – sowie riesigen Applaus für den Wettkampf. Mit dabei sein und Erfahrung sammeln, das ist das wichtigste, so der Schützennachwuchs.

Das Team des OSB mit Jonas Hüttner, Lena Roidl, Hannes Reger und Fabian Plannerer (v. links) beim Wettkampf.
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