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Mopedfahrer stirbt bei tragischem Verkehrsunfall

Bild-von-Ingo-Kramarek-auf-Pixabay Bild von Ingo Kramarek auf Pixabay
Neukirschen bei Sulzbach-Rosenberg. Am Donnerstag, gegen 20.30 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 14 bei Haid ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein 17-jähriger Auszubildender tödliche Verletzungen erlitt.

Der Jugendliche war mit seinem Moped auf der B14 in Richtung Sulzbach-Rosenberg unterwegs, als sein Kraftrad auf Grund einer Panne nicht mehr fahrbereit war. Der Fahrer steuerte an den rechten Fahrbahnrand, stellte sein Moped ab und verständigte per Handy seine Eltern.

Die Mutter kam kurz darauf zur Örtlichkeit, um ihren Sohn zu unterstützen. Sie stellte ihren Pkw auf dem gegenüberliegenden Straßenrand ab und schaltete die Warnblinkanlage ein. Zu diesem Zeitpunkt stand ihr Sohn neben seinem Zweirad.


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Zwei andere Autofahrer hatten kurz angehalten und sich erkundigt, ob sie helfen können. Da dies verneint wurde, die Mutter war ja schon eingetroffen, fuhren die beiden Autofahrer weiter. Der hintere der beiden konnte beim Anfahren hinter sich einen lauten Knall wahrnehmen und stoppte nochmals. Der vordere hatte möglicherweise dies nicht gehört und fuhr in Richtung Sulzbach-Rosenberg davon.

Hinter den beiden hatte sich ein tragischer Unfall ereignet. Der 17-Jährige, der neben seinem Motorrad stand, wurde von einem Pkw, der aus Richtung Weigendorf kam, erfasst und in den rechten Straßengraben geschleudert. Er war sofort ohne Bewusstsein und wurde durch Ersthelfer versorgt. Die Rettungskette lief an, Notarzt, Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Weigendorf, Neukirchen und Sulzbach eilten zur Unfallstelle.

Der lebensgefährlich verletzte Jugendliche wurde unter laufenden Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg gebracht, wo er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlag.

Der 50-jährige Fahrer des Pkw, der den Jugendlichen erfasste, stand genauso wie die am Unfallort anwesende Mutter unter Schock. Sie mussten zusammen mit den Ersthelfern durch das Kriseninterventionsteam betreut werden.

Die Staatsanwaltschaft wurde verständigt und ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die Bundesstraße war von 21 Uhr bis nach Mitternacht komplett gesperrt. Die beiden Fahrzeuge wurden sichergestellt und abgeschleppt.

Ein Alkotest beim 50-jährigen Unfallverursacher ergab 0,0 Promille.

Der Sachschaden ist im Hinblick auf die Tragik des Unfallgeschehens zu vernachlässigen.

Die Polizei bittet nun den zweiten Autofahrer, der zunächst angehalten und dann weiter gefahren ist, sich mit dem Sachbearbeiter bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg in Verbindung zu setzen.

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