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Füracker schaltet 22.000. Hotspot frei

301019-WLAN-SAD Staatsminister Füracker (3.v.r.) mit Oberbürgermeister Feller und Vertretern der Stadt, des Ministeriums und des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Nabburg.
Schwandorf. Das Ziel der bayerischen Staatsregierung für nächstes Jahr war klar formuliert: Bis 2020 sollten in Bayern 20.000 digitale Hotspots eingerichtet sein, über die sich die Bürger frei und kostenlos ins Netz einloggen können. Dieses Ziel war bereits vor fast einem halben Jahr erreicht worden, und nun hat der Finanz- und Heimatminister Albert Füracker am Mittwochmorgen in Schwandorf den 22.000. Hotspot freigeschaltet. 
Zusammen mit Oberbürgermeister Andreas Feller tippte Füracker auf den symbolischen roten Knopf und freute sich über die runde Zahl. „Morgen wären Sie vielleicht der 22.003. Punkt gewesen", scherzte der Minister. Das Bayern WLAN ermöglicht den Bürgern die Nutzung ohne Begrenzung eines Datenvolumens wie bei Mobilfunkanbietern. Durch bereits installierte Filter wird der Sicherheit und dem Jugendschutz Rechnung getragen, sodass man sich mit seinem Smartphone oder Tablet ohne Anmeldung einloggen kann.

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Neben dem Hotspot am Tourismusbüro werden weitere im Schwandorfer Ortskern in Betrieb genommen, u. a. im Stadtmuseum, in der Spitalkirche. „Damit können unsere Bürger und Besucher ihre Eindrücke von Schwandorf sofort mit der Welt teilen", freute sich der Oberbürgermeister.

Der Staatsminister fügte hinzu, dass ein weiterer Ausbau des Bayern WLAN bereits in Arbeit sei. Auch für Busse sei dies künftig vorgesehen. Laut Füracker lässt sich dabei eines beobachten: „Dort, wo das schon der Fall ist, hat der Vandalismus rapide abgenommen." Im Durchschnitt des vergangenen Jahres wählten sich pro Monat rund sechs Millionen Benutzer ins Bayern WLAN und übertrugen dort ebenfalls pro Monat 700 Terabyte Daten.

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