3 Minuten Lesezeit (509 Worte)

Der Drache im Zirkus: Marionettentheater

Marionetten3 Drache Felix und seine Frau sorgen für „Aufregung im Zirkus Balbini“.
Schwandorf. Felix ist erwachsen geworden, hat geheiratet und ist Vater von drei Kindern. Der Drache ist nicht nur das Wappentier des Schwandorfer Marionettentheaters, sondern auch der Star des weltberühmten Zirkus „Balbini". Außerhalb der Manege führt seine Frau „Meili de long" Regie. Die Drachenfrau stammt aus China und spricht einen asiatischen Akzent. Um das Kinderstück, das am Samstag um 14.30 Uhr im Oberpfälzer Künstlerhaus Premiere feiert, authentisch präsentieren zu können, hat Regisseur Michael Pöllmann die chinesische Schauspielerin „Yap Sun Sun" als Sprecherin engagiert.


„Aufregung im Zirkus Balbini" heißt die Drachengeschichte für Kinder ab vier Jahren, die das Marionettentheater in den nächsten Wochen zwölfmal zur Aufführung bringt. „Es ist ein temperamentvolles Stück", sagt Regina Schneeberger, die seit den Anfängen des Theaters mit dabei ist. Bis zu sieben Figuren befinden sich gleichzeitig auf der Bühne und stellen die Spielerinnen vor große Herausforderungen. Die Fäden führen Yvonne Böckl, Sabine Glaab, Raimund Pöllmann, Leo Schiller, Ursula Schiller und Regina Schneeberger. 

In die Figuren schlüpfen die Sprecher Yap Sun Sun, Michael Pöllmann, Herbert Haider, Regina Schneeberger, Sabine Glaab, Markus, Lena und Marie Matschuk, Ursula Schiller, Kathrin Schneeberger und Leo Schiller. Regisseur Michael Pöllmann hat jede Stimme in seinem Tonstudio einzeln aufgenommen und sie anschließend zu einem Gesamtwerk zusammengemischt.


Seit vergangenem Jahr ist Schauspieler Michael Pöllmann verantwortlich für das Bühnenbild, die Tonaufnahmen und die Regie. Seine Eltern Christine und Raimund Pöllmann kümmern sich nach wie vor um die Herstellung der Marionetten und der Kostüme. Die Musik spielt der Wiener Instrumentalpädagoge Markus Jakisic ein.

Das Marionettentheater bietet jedes Jahr auch einen Stück für Erwachsene an. Nach dem Faust-Drama in der vergangenen Saison steht diesmal „Blaubart" auf dem Programm, eine Komödie nach der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach, der vor 200 Jahren geboren wurde. Ritter „Blaubart" ist der mittlerweile fünften Frau überdrüssig und auf der Suche nach der nächsten großen Liebe. Die Komödie handelt von Liebe und Tod, männlichen Eitelkeiten und weiblicher Kraft. Das Stück dauert mit Pause zwei Stunden und feiert am 23. November um 19.30 Uhr Premiere.


Die Karten für das Kinderstück kosten vier Euro für Kinder und sieben Euro für Erwachsene. Bei der Komödie „Blaubart" liegt der Eintrittspreis bei zehn Euro (ermäßigt sechs Euro). Die Karten können über folgende Kontaktadressen bestellt werden: Telefon 09431/9716, Handy 0152/56603949, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Anzeige
Großbrand im Kreis Cham
SPD Steinsberg ist 100 Jahre alt