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Neues TLF nach Wald überführt

feuerwehrauto Das neue TLF kommt in Wald an. Bild: (c) Karin Hirschberger

​Freudig war die Stimmung am Mittwochnachmittag bei der Freiwilligen Feuerwehr Wald und dies hatte einen guten Grund. Das neue, durch die Gemeinde Wald beschaffte, Tanklöschfahrzeug „TLF 3000" konnte am Rettungszentrum begrüßt werden.

Das Interesse war nicht nur seitens der aktiven Mannschaft groß und im Nu war das neue Fahrzeug belagert und man konnte sich selbst ein Bild von der Technik machen.

Das Fahrgestell, ein MAN TGM mit 290 PS, 14 t Gesamtgewicht, einem 12 Gang automatisierten Schaltgetriebe und einem Radstand von 3950 mm, wurde von der Rosenbauer International AG im österreichischen Leonding auf die Ansprüche und Vorgaben der Walder Wehr aufgebaut. Die feuerwehrtechnische Beladung lieferte die Firma Sturm Feuerschutz GmbH aus Regen.

Das Fahrzeug besitzt eine moderne Feuerlöschkreiselpumpe mit DIGIMATIC Schaumzumischsystem und dem voll digitalen Rosenbauer LCS 2.0 Bediensystem, welches den Maschinisten bestmöglich entlastet, einen elektronisch gesteuerten Wasserwerfer auf dem Fahrerhaus, einen Lichtmast in moderner LED-Technik sowie eine Straßenreinigungsanlage an der Fahrzeugfront. Zur Normbeladung gehören unter anderem Gerätschaften zur Brandbekämpfung aber auch zur kleinen technischen Hilfeleistung. Um das Fahrzeug exakt auf die Bedürfnisse der Walder Wehr zuzuschneiden wurde die Beladung um einige wichtige Gerätschaften erweitert: 14kVA Stromerzeuger, 5000 Liter Faltbehälter, Elektrolüfter, Rettungs- und Abseilgerät zur Höhenrettung, Schleifkorbtrage, Absturzsicherung, Motorsäge, Rettungsplattform, Unterbaumaterial, Rauchverschluss und zwei Systemtrenner zum Trinkwasserschutz.

Die Schlagkraft der Feuerwehren der Gemeinde Wald wurde wieder enorm gesteigert! Die FF Wald dankt der Gemeinde Wald, stellvertretend Herrn Bürgermeister Hugo Bauer, für diese Investition zum Schutz der Bürger.

Bis zur offiziellen Indienststellung des Tanklöschfahrzeugs werden allerdings noch ein paar Wochen vergehen, da zuerst die komplette Einsatzmannschaft auf das neue Rettungsgerät ausgiebig geschult werden muss. Denn kirchlichen Segen wird es dann voraussichtlich im Frühjahr 2020 im Rahmen einer Feier erhalten. (kah)


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