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Die kleine Naabbrücke in Schwarzenfeld soll saniert werden

Schwarzenfeld-Brck_20191121-152657_1 Foto von Rudolf Hirsch

Schwarzenfeld. Ende des Jahres will das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach bei der Regierung das Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der kleinen Naabbrücke in Schwarzenfeld beantragen. Dies kündigte Dipl.-Ing. Hannes Neudam bei der Marktratssitzung am Mittwoch im Rathaus an.

Bürgermeister Manfred Rodde informierte die Markträte über ein Gespräch, das er am 10. Oktober mit Vertretern der Behörde über den aktuellen Planungsstand führte. Am Mittwoch bekam das Gremium nun ebenfalls Informationen aus erster Hand. Anfang 2000 sei bereits die große Naabbrücke saniert worden, blickte Hannes Neudam zurück, nun sei die kleine an der Reihe. Das Bauwerk aus dem Jahre 1956 sei in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Um die Sicherheit brauche sich die Bevölkerung keine Sorgen zu machen, sagte der Techniker, denn: „Wir haben die Brücke im Blick".


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Der Verkehr könne während der Bauarbeiten weiter auf der Ortsdurchfahrt, der Staatsstraße 2151, fließen, kündigt Hannes Neudam an. Nur während der „sechs bis acht Wochen", in denen die neuen Brückenteile quer eingeschoben würden, müsse die Trasse voll gesperrt werden. Im Marktrat entspann sich eine längere Debatte darüber, wie denn die Umleitung zu gestalten sei. „Das Hauptproblem wird der Schwerlastverkehr werden", ist sich Hannes Neudam bewusst. Bis die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein wird, werden eineinhalb Jahre vergehen.
Im Zuge des Neubaus werden auch der Einmündungsbereich der Hauptstraße erneuert und die Geh- und Radwege verlängert. „Zur Verkehrsführung für die Radfahrer ist ein Grunderwarb am Grundstück der Feuerwehr erforderlich", gab Bürgermeister Manfred Rodde bekannt. An der Grenze soll eine Stützwand von einem Meter errichtet werden. Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung ist der Markt verantwortlich. Auch an den Kosten zur Erneuerung des Einmündungsbereichs der Hauptstraße müsse sich die Gemeinde beteiligen, so der Bürgermeister. Er rechnet mit einer Kostenbeteiligung von 70 000 Euro.
Im Gewerbegebiet „West" soll ein neues „kommunales Dienstleistungszentrum" entstehen. Zunächst ist der Bau einer Atemschutzwerkstatt und einer Übungsstrecke für die Feuerwehren gedacht. Später soll dort auch der neue Bau- und Recyclinghof angesiedelt werden. Vorausgesetzt, der Markt kann sich das finanziell leisten. Die Sache ist nämlich nicht ganz billig. Architekt Hermann Hösl geht von 5,3 Millionen Euro für den Gesamtkomplex „Kommunalzentrum" aus.
Wegen der baulichen Mängel der bestehenden Übungsstrecke, die der Markt für den Landkreis betreibt, sei ein Neubau dringend erforderlich, so der Planer aus Nabburg. Vor 2021 werde die neue Übungsstrecke allerdings nicht in Betrieb gehen, so die Prognose der Verwaltung. Die Übungsstrecke soll im Obergeschoss der Atemschutzwerkstätte untergebracht werden. Während der Markt das Feuerwehrprojekt auf jeden Fall realisieren möchte, hält Bürgermeister Manfred Rodde Pläne zur Auslagerung weiterer Einrichtungen derzeit nicht für umsetzbar. Die anstehenden Investitionen in kommunale Pflichtaufgaben sowie die Sanierung der Schule und der Turn- und Schwimmhalle ließen eine solche Maßnahme derzeit nicht zu.

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