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Die Gefahren der Abpraller

Jger-Waffen- Hans Popp präsentierte in einer Ausstellung Jagdwaffen mit neuester Technik.

Schwarzenfeld. „Der Unfall bei Nittenau hat uns alle betroffen gemacht", sagt Burkhard Graf Beissel von Gymnich. Dem Vorsitzenden der Jäger-Kreisgruppe Nabburg ist bewusst: „Das Jagen und die Schussabgabe sind mit einer großen Verantwortung verbunden". Den guten Besuch bei der Versammlung am Donnerstag im Miesberg-Restaurant wertete Graf Beissel als Beweis für das Verantwortungsbewusstsein der Jägerschaft.

Der Geschäftsführer der "Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen" (DEVA), Ingo Rottenberger, stellte die Untersuchungsergebnisse eines Projektes vor, bei dem mit 2500 Versuchen „das Abprallen von Geschossen an naturnahen Medien" getestet wurde. Dabei differenzierte er zwischen bleihaltigen und bleifreien Geschossen und unterschiedlichen Kalibern, zog am Ende aber das Resümee: „Der Jäger muss sich genau überlegen, wo er hinschießt". Denn abgeprallte Geschosse seien im Test mit hoher Energie noch bis zu 1,5 Kilometer weit geflogen. Bei dem Projekt sei das Verhalten der Geschosse bei einem Aufprall auf Wasser, Baumstämmen, Waldboden, harten Böden, Gebüschen und Steinen getestet worden. Ingo Rottenberger ist auch Gutachter und trat im vergangenen Jahr 13 Mal als Sachverständiger bei Gericht auf.

Hans Popp von der Firma Blaser GmbH stellte neue Jagdwaffen mit aktueller Technik vor. Die Preise für die Gewehre liegen „bei 4000 Euro aufwärts". Wilfried Schertel von der Gothaer Versicherung informierte über die Leistungen seiner Gesellschaft im Schadensfall. Die Jagdhornbläsergruppe Schwarzenfeld unter der Leitung von Ursula Nückel begrüßte die Waidmänner mit dem „Jägermarsch Nr.3".


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