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Neu-Sozis mit Frust-Toleranz

SPD-Ehrung Der SPD-Ortsverband Schwandorf ehrte langjährige Mitglieder. Das Bild zeigt von links: Karin Frankerl, Willi Schmid, Erna Staudacher, Matthias Kuhn, Ida Saller, Hans Schneider, Xenia Wilk und Franz Schindler.
Schwandorf. „Eine hohe Frustrationstoleranz" bescheinigt Franz Schindler jenen Menschen, „die sich momentan der SPD anschließen". Deshalb zollte der Bezirksvorsitzende den beiden Neumitgliedern Sonja Brolich und Christine Swoboda besonderen Respekt, als er ihnen am Sonntag im Gasthaus Baier das Parteibuch überreichte. Beide bewerben sich auch um einen Sitz im Schwandorfer Stadtrat.


In der Adventszeit lädt der SPD-Ortsverband Schwandorf regelmäßig zur Mitgliederehrung ein. Vorsitzender Matthias Kuhn sieht seinen 108 Mitglieder zählenden Ortsverein auf der Stadtratsliste gut vertreten. „Die Hälfte der Bewerber gehören dem Schwandorfer Ortsverband an", stellte er mit Blick auf die Kandidatenliste fest. In der SPD sieht Stadtrat Matthias Kuhn „die eigentliche gestalterische Kraft in der Stadt". Deshalb müsse die Partei alles daran setzen, den OB-Sessel im Rathaus zurückzugewinnen. „Zehn Sitze plus x" im Stadtrat sei das Ziel der Schwandorfer SPD bei den Kommunalwahlen im März 2020.




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Zu Zeiten Willy Brandts sei es leichter gewesen, sich zur SPD zu bekennen, versicherte Bezirksvorsitzender Franz Schindler bei der Ehrung der Jubilare. Als Erna Staudacher 1964 der Partei beitrat, standen Willy Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler an der Spitze und nahmen sich vor, „ein modernes Deutschland" zu schaffen. Franz Schindler bedankte sich bei Erna Staudacher mit einer Urkunde und einem Geschenk für die 55-jährige Treue und aktive Mitarbeit in der Partei. Seit 45 Jahren bekennt sich Willi Schmid zur Sozialdemokratie. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde Ida Saller und für 30-jährige Treue Hans Schneider geehrt.
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