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Mettenschicht bei „Erna“

C5A16D17-17F4-48E8-932B-E4AD74644E4A In geselliger Runde feierte man zusammen.

Stulln/Schwarzenfeld. Zur Mettenschicht hatte der Bergknappenverein Stulln/Schwarzenfeld auf das Areal der früheren Grube Erna geladen. Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrvikar Joseph Kokkoth vor dem einstigen Stolleneingang wurden den Besuchern Mettenwürste aufgetischt.

Bis 2017 feierten die Knappen ihre traditionelle Mettenschicht im benachbarten Reichhart-Schacht. Wegen der Überflutung des Schachtes ging diese Tradition leider zu Ende, so dass man gezwungen war, eine neue Örtlichkeit zu finden.

Bei Hans Obendorfer, dem Besitzer des Areals der Grube Erna, wurde man fündig. An historischer Stätte fand nun bereits die zweite Auflage statt, wo man sich auch sichtlich wohl fühlte.

Jürgen Ferschl, Vorsitzender des Bergknappenverein Stulln/ Schwarzenfeld, hieß neben den zahlreichen Mitgliedern und ehemaligen Bergleuten auch Vertreter des Knappenvereins Wackersdorf willkommen.

Im verfüllten Schacht der Grube Erna hatte man einen kleinen Christbaum und eine Krippe aufgestellt. Nahe dem Eingang,über dem die bergmännischen Symbole Schlägel und Eisen angebracht sind, wurde gemeinsam nach altem Brauch eine kurze Andacht gefeiert. Pfarrvikar Joseph Kokkoth stimmte Weihnachtlieder an. Zum Schluss der besinnlichen Feier wurde das Steigerlied intoniert. 

Danach gab es für alle Grubenwasser, bevor man sich in das frühere Werkstattgebäude begab, wo ein herzhaftes Essen vorbereitet war. Neben den Mettenwürsten gab es Kesselfleisch und Sauerkraut. In geselliger Runde wurde bis in die späten Abendstunden auf dem Bergbauareal die Mettenschicht gebührend gefeiert. Ludwig Gel und Rainer Höreth begleiteten die fröhliche Runde musikalisch auf ihrer Ziehharmonika.


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