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Bild-Brgermeisterkandidaten V. l. n. r.: Thomas Hochmuth (CSU), Claudia Müller-Völkl (Grüne), Benjamin Boml (FW) und Bürgermeister Karl Bley (SPD) waren gekommen, um sich den Fragen der Bürger zu stellen. Foto: Nicolas Süß

Bürgermeister-Kandidaten am Herd und auf dem heißen Stuhl

2 Minuten Lesezeit (371 Worte)
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Nittenau. Welches Süppchen kochen die Bürgermeister-Kandidaten? Der Arbeitskreis Politik der Katholischen Landjugend (KLJB) wollte es genau wissen und lud die drei Herren sowie die Dame zum gemeinsamen Kochen ein. Anschließend konnten die Bewerber in einer öffentlichen Diskussion ihre Rezepte für die nächsten sechs Jahre Stadtpolitik vorstellen. Serviert wurde im Pfarrheim.

Selten ging es in der Küche des Pfarrheims so hoch her: Zwölf KLJB-Mitglieder hatten sich für das gemeinsame Kochen angemeldet, zu dem sich die vier Bürgermeisterkandidaten Nittenaus mit ihnen verabredet hatten. Gut eineinhalb Stunden lang konnte man Bürgermeister Karl Bley von der SPD, Benjamin Boml von den Freien Wählern, Thomas Hochmuth von der CSU und Claudia Müller-Völkl von den Grünen mit den Jugendlichen kochen, schneiden und rühren sehen. 

In lockerer Atmosphäre wurde gemeinsam gearbeitet, gelacht und diskutiert, bis letztendlich das Produkt der Mühen – Gemüse-Nudel-Auflauf und Crêpes mit Eis – auf dem Tisch stand. Vor dem Essen wurde, typisch für die KLJB, zusammen mit den Kandidaten gebetet. Pfarrgemeinderätin und KLJB-Beisitzerin Katharina Bollwein (19 Jahre) freute sich über die gelöste Stimmung: „Ich muss sagen, wir haben uns vor allem über den persönlichen Kontakt ausgetauscht und wie sie sich ganz konkret die Zukunft von dem JuNit in Nittenau vorstellen." Das JuNit ist der Jugendtreff Nittenaus, der momentan renoviert wird und einer ungewissen Zukunft entgegenblickt.



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Während die Kandidaten noch beim Essen saßen, hatten sich bereits viele Nittenauer Bürger im Pfarrsaal eingefunden, sodass der KLJB-Diözesanvorsitzende Nicolas Süß die öffentliche Diskussionsveranstaltung vor mehr als 100 Gästen eröffnen konnte. Anschließend führte Manuel Schwarzfischer aus Walderbach durch den Abend: Zu unterschiedlichsten Themenkomplexen – von Bürgerservice & Rathaus über Umweltschutz bis zu Kunst & Kultur – konnten die Anwesenden den Politikern zwei Stunden lang ihre Fragen stellen. Erst um 22.00 Uhr wurden sie erlöst: Mitorganisator Simon Heimerl bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Mitglieder des AK Politik überreichten den Kandidaten regionalen Jugenbergbauernschnaps in umweltschonenden Jute-Beuteln mit KLJB-Aufdruck.

Der AK Politik wurde vor den Europawahlen von drei politikbegeisterten KLJB-Mitgliedern – Martin Faltermeier von den Jungen Liberalen, Simon Heimerl von den Jungsozialisten und Manuel Schwarzfischer von den Jungen Freien Wählern – gegründet. Seitdem stetig wachsend, versucht er, durch vielfältige Veranstaltungen die politische Bildung in Nittenau zu fördern und bei den Jugendlichen die Begeisterung für Demokratie und paneuropäische Völkerverständigung zu wecken.

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