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Berufsschule-Nabburg Oberstudiendirektor Josef Most (links) und die Nabburger Außenstellenleiterin Rosina Pimmer (rechts) zeichneten die besten Absolventen aus. Von rechts mit Urkunde: Maximilian Schwarzer, Konstantin Schatz, Hermann Feller, Michael Brabec, Nadine Schnabel, Jennifer Wintermeier, Daniela Beck und Christoph Polster. Foto von Rudolf Hirsch

88 Berufsschul-Absolventen verarbschiedet

2 Minuten Lesezeit (454 Worte)
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Nabburg. „Wer glücklich sein will, braucht Mut", zitiert Rosina Pimmer ein Sprichwort. Mut, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Diesen Mut wünschte die Studiendirektorin den 88 Absolventen, die sie am Dienstag an der Berufsschule Nabburg verabschiedete.

Die Leiterin der Außenstelle des Schwandorfer Berufsschulzentrums blickte auf ihre eigene Lehrzeit zurück, als sie feststellte: „An einen erfolgreichen Abschluss erinnert man sich ein ganzes Leben lang". Oberstudiendirektor Josef Most stellte „das erfolgreiche Zusammenspiel der dualen Partner" heraus, das den Wissenstransfer von der Theorie zur Praxis gewährleiste. Schulisches Wissen werde zwar wieder vergessen, stellte der Schulleiter fest. Was aber bleibe, seien Lernstrukturen, Werte und soziale Kompetenz.
Wer sich seiner Ziele bewusst sei, könne die Weichen richtig stellen, betonte der Oberstudiendirektor. Er ermunterte die Jugendlichen zur ständigen Weiterbildung. Stichpunkt: „Berufsbildung 4.0 – den digitalen Wandel gestalten". Die Unternehmen in Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistung seien auf der Suche nach qualifizierten Fachkräfte.

„Der Landkreis bietet gute Beschäftigungsmöglichkeiten", versicherte stellvertretender Landrat Arnold Kimmerl den Schulabgängern und ermunterte sie, hier zu bleiben. Die anerkannte Bildungsregion eröffne alle Chancen für einen beruflichen Aufstieg. Der Landkreis komme seiner Aufgabe als Sachaufwandsträger von 21 Schulen nach und investiere in den Bildungsbereich aktuell 12,5 Millionen Euro. Davon 4,4 Millionen Euro in das Berufsschulzentrum und eine halbe Million Euro für den Um- und Anbau der Werkstätten am Standort Nabburg.


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Bürgermeister Armin Schärtl bezeichnete die duale Ausbildung als Erfolgsgeschichte, „um die uns der Rest der Welt beneidet". Für den Vizepräsidenten der Handwerkskammer, Christian Läpple, seien die Absolventen „in Gesellschaft und Wirtschaft begehrt und unverzichtbar". Er hieß die Jugendlichen im Handwerk mit den Worten willkommen: „Wir sind stolz darauf, Sie in unseren Reihen zu haben". Der Mittelstand sei „eine Macht" und biete vielfältige Aufstiegsmöglichkeiten.

Schülersprecherin Carolin Bierler verglich den schulischen Werdegang mit Bergsteigen. „Es war ein steiniger Weg", stellte sie mit Blick zurück fest. „Jetzt aber haben wir das Gipfelkreuz erreicht und können die Aussicht und die Perspektiven genießen". Ihr Abschlusszeugnis bekamen 23 Metallbauer, 17 Kfz-Mechatroniker, fünf Industriekaufleute, drei Kaufleute im Einzelhandel, zwei Verkäuferinnen, elf Bankkaufleute, sechs Automobilkaufleute, neun Kaufleute für Büromanagement und zwölf Kaufleute im Groß- und Außenhandel.

Die besten Absolventen der einzelnen Fachbereiche bekamen eine Auszeichnung: Nadine Schnabel (Büromanagement, Netto Marken-Discount, Ponholz), Christoph Polster (Metallbauer, Bauschlosserei Seidl, Falkenstein), Michael Brabec (Einzelhandel, Conrad Elektronik, Wernberg-Köblitz), Jennifer Wintermeier (Groß- und Außenhandel, Niklas GmbH, Roding), Konstantin Schatz (Mechatroniker, Autohaus Manz, Schwarzenfeld), Maximilian Schwarzer (Automobilkaufmann, Autohaus Schwab, Amberg), Hermann Feller (Bankkaufmann, Sparkasse, Schwandorf) und Daniela Beck (Industriekauffrau, Gerresheimer GmbH, Wackersdorf).

"On the sunny side". Die Absolventen stehen auf der Sonnenseite, wie ihnen Sängerin Ariane Baur versicherte. Die Lehrerin der Naabtal-Realschule ließ sich von ihren Kollegen Johannes Doleschal (Piano) und Uli Wießnet (Drums) begleiten. Nach der Feier waren die Absolventen mit ihren Eltern und Ausbildern zu einem Imbiss eingeladen.

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