Wohnhaus nach Explosion in Vollbrand - Vier Hunde müssen beatmet werden
Straubing. Gegen 15:51 Uhr brach am Sonntagnachmittag in Straubing, laut mehreren Nachbarn, nach einer lauten Explosion ein Brand in einem Wohnhaus am Michaelsweg aus. Die schnell eintreffenden Feuerwehrkräfte konnten ein Übergreifen auf das Nachbarwohnhaus noch verhindern, das ausbrennen der Wohnung allerdings nicht mehr.

 

 

Zwei Bewohner mussten mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch vier Hunde sowie ein Vogel konnten noch rechtzeitig von den Feuerwehrkräften aus dem brennenden Haus gerettet werden.
 
Augenzeugen berichten, wie viele schaulustige Menschen einfach gafften und den wenigen engagierten Anwohnern nicht halfen, die verängstigten Hunde einzufangen.
Dennoch konnten die vier Hunde letztendlich eingefangen werden. Einsatzkräfte beatmeten die Tiere mit Sauerstoff, da auch sie das hochgiftige Rauchgas eingeatmet hatten. Eine Team der Tier-Abulanz/Notfallrettung aus Hettenkofen wurde an die Einsatzstelle alarmiert, um die verletzten Tiere zu untersuchen. Der gemeinnützige Verein kauft alte Rettungswagen auf, baut sie Tiergerecht um und kann so schnell und effektiv Tieren helfen.
 
Das Haus ist laut Aussagen der Feuerwehr unbewohnbar. Ein Schaden von einem 6-stelligen Eurobereich ist nach ersten Schätzungen entstanden. Nach rund drei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Die Brandursache ist aktuell noch unklar, die Polizei Straubing hat die Ermittlungen übernommen.