"Amberger Oliven"

„Der Klimawandel macht’s möglich!“ Da sind sich Dr. Herbert und Ingrid Löh sicher. Sie kommen in diesem Jahr erstmals in den Genuss ihrer selbst angebauten Oliven. Für die außergewöhnlichen Gaumenfreuden in „spannend-interessanter“ Geschmacksrichtung, in denen das Ehepaar Löh beim Verzehr ihrer „Amberger Oliven“ nun schwelgen kann, mussten sie einen enormen Aufwand betreiben und eine gehörige Portion Geduld beweisen.

„Die Rücksicht ist auf dem Rückzug”

Morgens durch das Nadelöhr Pfaffensteiner Tunnel, abends aus der Passauer Richtung oder vom Holledauer Kreuz kommend: Wer irgendwie durch Regensburg muss, rechnet Stau-Zeiten inzwischen mit ein. Zu den Stoßzeiten wird überdeutlich: Das Autobahnnetz hier kann die zunehmenden Verkehrsströme kaum mehr verkraften. Die seit Jahren wirtschaftlich wachsende Stadt funktioniert auch als Gelenk im Ost-West-Handels- und Dienstleistungsverkehr. Wenn sich da morgens und abends Regensburger, Ostbayern, Tschechen, Polen, Ungarn und Rumänen in Regensburg treffen, wird es ungemütlich - die Sitten werden rauer. Die Zu- und Abfahrten werden zu Überholspuren, der Standstreifen missbraucht. Und jetzt ist auch noch Ferienzeit.
Waren es in den vergangenen zwei Jahren die europäischen Metropolen Paris und Rom, so machten sich die beiden „Radl-Rentner“ Jürgen Schossig aus Amberg und Werner Döllinger aus Regenstauf in diesem Jahr „per Pedalo“ auf den Weg nach Amsterdam.
Mit Günther Pirnke steht ein erfahrener und hochseeerprobter Kapitän auf der Brücke: Zahlreiche private Fahrten hat Pirnke auf seiner Jacht verbracht. Freizeit hatte er bei seiner letzten Fahrt vor der libischen Küste aber nicht. Die „Sea-Eye“ ist nämlich keine Luxusjacht, sondern ein ausrangiertes Frachtschiff, welches in diesem Jahr vom gleichnamigen Verein gekauft worden ist. Der Verein hat ein einziges Ziel:   über das Mittelmeer flüchtende Menschen vor dem Ertrinken zu retten.
Über siebzig Jahre nach der großen Katastrophe verblassen die Spuren des zweiten Weltkriegs immer mehr. Dass auf einem Gelände in Prüfening damals die Produktion der Messerschmitt Bf 109 in Großserie auf Hochtouren lief, weiß heute kaum noch jemand. Noch unbekannter: Die Außenstelle im Waldlager bei Bruck.
Was haben New York und die Gemeinde Wald im Kreis Cham gemeinsam? Allzu viele Dinge fallen einem da nicht ein. Beide - sagen wir einmal Kommunen - haben aber Feuerwehren. Und weil reisen bildet, machten sich jüngst die Floriansjünger aus dem kleinen Wald auf, um den Kollegen am Big Apple über die Schulter zu schauen.
Wenn man den Schmiedehammer schon von weitem auf den eisernen Amboss schlagen hört, dann hat man sofort das Bild eines muskulösen Hufschmieds vor Augen. Doch auf dem Kellerhof schwingt an diesem sonnigen Tag nicht ein stämmiger Mann den Hammer, sondern eine hübsche, gertenschlanke Blondine. Susanne Jakob, entspricht so gar nicht der Vorstellung dieses klassischen Männerberufes. Doch für Sie wurde mit diesem Handwerksberuf ihr Lebenstraum war.
Bilder: Siegfried Bruckbauer Helfer aus unserer Region engagieren sich für Flüchtlinge im Mittelmeer - und sie sind frustriert. Am 6. April stand auf der Homepage der Hilfsorganisation Flying Help zu lesen: “Etwa 200 Menschen sitzen auf der Mittelmeerinsel Kos fest, davon etwa 60 im Gefängnis. Der Hotspot soll am 14.4. öffnen. Wir versorgen die Menschen nach wie vor mit Kleidung, Nahrung und Hygieneartikeln. Etwa 100 Euro werden täglich nur für Lebensmittel ausgegeben. Wir bitten weiter um Spenden.“
Bilder: Privatarchiv Georg Mehltretter Osterspaziergang - das sah 1986 ganz anders aus als heute. Gerodetes Gelände, Bauzaun: Die Spaziergänge wurden zum friedlichen Symbol des Widerstands. Tausende Menschen versammelten sich damals im Taxöldener Forst, um ihren Unmut gegen die Wilkür des Staates kund zu tun.
“De Überbliema oder ois bleibt besser“  hieß der Kinofilm über das bayerische Speeddating in Cham, der letzten November in die regionalen Kinos kam und mehr Begeisterung fand, als es sich Autorin Gabriele Kiesl hätte träumen lassen. Der Film lief zwölf Wochen im Chamer Cine-World, auch sehr erfolgreich in der Regensburger Filmgalerie im Leeren Beutel und wurde, vor wiederum ausverkauftem Haus, im Münchner Theaterplatzl vorgeführt.  Gabriele Kiesl, gebürtige Münchnerin und im idyllischen Neubäu beheimatet, hat mit ihrem Drehbuch den Grundstein zu diesem Erfolg gelegt.
Die 80er Jahre sind bunt und schrill. Die Neue Deutsche Welle rockt und Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU.  Glasnost liegt schon über dem kalten Krieg, als am 26. April 1986 in Tschernobyl der Atomreaktor hochgeht. Der Super-GAU! Die radioaktive Wolke zieht über weite Teile Deutschlands und Angst macht sich breit. Nun zeigt sich, welchen Preis wir für die Atomenergie, den vermeintlich günstigen Strom, im Falle eines Falles zahlen müssen. Rudi Sommer, Umweltschützer und heute Gemeinde- und Kreisrat, erinnert sich. An den Kampf. Gegen die WAA.
Sie ist ohne Zweifel das älteste Bauwerk in Stulln: die Stephanuskirche an der Hauptstraße, von den Stullnern liebevoll die „alte Kirche“ genannt. Eine bauarchäologische Befundung, mit der Bürgermeister Hans Prechtl vor einem Jahr den Archäologen Dr. Mathias Hensch beauftragte, brachte interessante Erkenntnisse zu Tage. Eine Entstehung der Stephanuskirche bereits vor der erstmaligen urkundlichen Erwähnung des Ortes Stulln im Jahr 1174 ist sehr wahrscheinlich.
Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112. Dass diese Notrufnummer seit 2003 sogar europaweit gilt, wissen laut Eurobarometer-Umfrage nur rund ein Viertel der Menschen in Europa. Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU deshalb den 11. Februar zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt.
Es ist ein kleines Zauber-Panoptikum hinter einer schmucken roten Fassade, nur einen Steinwurf von der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf entfernt, und doch ein bisschen versteckt. Die Konrad-Max-Kunz-Musikakademie besteht aus vielen verschachtelten, kleinen und großen Übungsräumen, Sälen und einer Bühne, die dank dunkler Gründerzeit-Möbelierung und liebevoller Gestaltung ein harmonisches Flair ausstrahlen.
Unser Herrgott hat einen großen Tiergarten – der Stangl Gunther auch. Auf seiner Ranch auf dem Rastberg bei Nittenau, wo der Besucher ein herrliches Panorama auf die Stadt hinunter genießt, scharrt, kräht, pfeift, grunzt, gurrt und wiehert alles fröhlich durcheinander. Eine Mitbewohnerin, die dem Landschaftsgärtner, Jäger und Naturfreund ganz besonders ans Herz gewachsen ist, macht dagegen nur sehr wenig Radau. Die zweijährige Stochendame wird wohl ihr Leben lang hier verbringen – Sommer wie Winter.
Vor 72 Jahren wurde Josef Renner in Untersteinbach bei Süssenbach geboren. Es war eine glückliche Kindheit. Über diese und seinen weiteren Lebensweg berichtete der Geistliche in seinem Buch „Ohne Christus wäre ich verzweifelt“, das 2013 erschien. Im selben Jahr feierte er auch sein 40-jähriges Priesterjubiläum. In seinem Buch gibt Josef Renner tiefe Einblicke in sein Leben und seinen Glauben. Er erzählt Episoden aus seinem Leben - von der Kindheit in Untersteinbach bis zu seiner Missionarstätigkeit in Ghana und Indien.
Wie lassen sich Operationen noch sicherer gestalten? Wie lässt sich die medizinische Qualität erhöhen? Und wie kann eine Klinik die Abläufe so gestalten, dass sich die Patienten von der ersten Kontaktaufnahme über die OP bis zur Entlassung und darüber hinaus - so gut es geht - wohlfühlen? Dieser stetigen Herausforderung hat sich die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe zusammen mit der Leipziger Prozesswerkstatt SPI (Surgical Process Institute) gestellt und jetzt in einem Pilotprojekt in der orthopädischen Chirurgie den Weg des Patientenkomplett strukturiert und digitalisiert.