Claudia radelt sich grenzenlos frei in Ostbayern

Geradelt ist Claudia Schaftner schon immer gern. Jedes Jahr hat sie dabei auch ein schönes Ziel für eine Tagestour anvisiert. So 50 Kilometer sind da überhaupt keine große Sache. Eine Strecke, bei der man sich auch mit dem Auto schon überlegt, ob man sich die Fahrt antun will. "Seit ich mein Trecking Rad hab, ist das alles kein Problem!", schwärmt die Verkäuferin aus Bruck in der Oberpfalz.

Barcelona: Kultur und Meer

Wo soll es im nächsten Urlaub hingehen? Warum nicht ein Städtetrip, vielleicht auch als Ergänzung zum Badeurlaub? Ob London, Paris oder Rom, gute Kondition ist eine der Voraussetzungen, um all die vielen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Die meisten der Sehenswürdigkeiten sind gar nicht weit voneinander entfernt und fußläufig gut erreichbar.
Mit Wasser und Getreide hat er schon sein Leben lang zu tun. Als Sepp Hackl 1939 in Ammermühle / damaliger Kreis Kötzting zur Welt kommt, treibt der Bach das Mühlrad des Vaters an, mit dem er das Korn und den Hafer der umliegenden Bauern zu Mehl verarbeitet. 1956 kommt  ein entscheidendes Element dazu: Der Hopfen. Der junge Müllner findet eine Lehrstelle bei Friedrich Jacob in der gleichnamigen Familienbrauerei im weit entfernten Bodenwöhr. 60 Jahre später ist der Hackl Sepp immer noch da – er gehört hierher, genau wie das Sudhaus und der Läuterbottich.
„Der Klimawandel macht’s möglich!“ Da sind sich Dr. Herbert und Ingrid Löh sicher. Sie kommen in diesem Jahr erstmals in den Genuss ihrer selbst angebauten Oliven. Für die außergewöhnlichen Gaumenfreuden in „spannend-interessanter“ Geschmacksrichtung, in denen das Ehepaar Löh beim Verzehr ihrer „Amberger Oliven“ nun schwelgen kann, mussten sie einen enormen Aufwand betreiben und eine gehörige Portion Geduld beweisen.
Morgens durch das Nadelöhr Pfaffensteiner Tunnel, abends aus der Passauer Richtung oder vom Holledauer Kreuz kommend: Wer irgendwie durch Regensburg muss, rechnet Stau-Zeiten inzwischen mit ein. Zu den Stoßzeiten wird überdeutlich: Das Autobahnnetz hier kann die zunehmenden Verkehrsströme kaum mehr verkraften. Die seit Jahren wirtschaftlich wachsende Stadt funktioniert auch als Gelenk im Ost-West-Handels- und Dienstleistungsverkehr. Wenn sich da morgens und abends Regensburger, Ostbayern, Tschechen, Polen, Ungarn und Rumänen in Regensburg treffen, wird es ungemütlich - die Sitten werden rauer. Die Zu- und Abfahrten werden zu Überholspuren, der Standstreifen missbraucht. Und jetzt ist auch noch Ferienzeit.
Waren es in den vergangenen zwei Jahren die europäischen Metropolen Paris und Rom, so machten sich die beiden „Radl-Rentner“ Jürgen Schossig aus Amberg und Werner Döllinger aus Regenstauf in diesem Jahr „per Pedalo“ auf den Weg nach Amsterdam.
Mit Günther Pirnke steht ein erfahrener und hochseeerprobter Kapitän auf der Brücke: Zahlreiche private Fahrten hat Pirnke auf seiner Jacht verbracht. Freizeit hatte er bei seiner letzten Fahrt vor der libischen Küste aber nicht. Die „Sea-Eye“ ist nämlich keine Luxusjacht, sondern ein ausrangiertes Frachtschiff, welches in diesem Jahr vom gleichnamigen Verein gekauft worden ist. Der Verein hat ein einziges Ziel:   über das Mittelmeer flüchtende Menschen vor dem Ertrinken zu retten.
Über siebzig Jahre nach der großen Katastrophe verblassen die Spuren des zweiten Weltkriegs immer mehr. Dass auf einem Gelände in Prüfening damals die Produktion der Messerschmitt Bf 109 in Großserie auf Hochtouren lief, weiß heute kaum noch jemand. Noch unbekannter: Die Außenstelle im Waldlager bei Bruck.
Was haben New York und die Gemeinde Wald im Kreis Cham gemeinsam? Allzu viele Dinge fallen einem da nicht ein. Beide - sagen wir einmal Kommunen - haben aber Feuerwehren. Und weil reisen bildet, machten sich jüngst die Floriansjünger aus dem kleinen Wald auf, um den Kollegen am Big Apple über die Schulter zu schauen.
Wenn man den Schmiedehammer schon von weitem auf den eisernen Amboss schlagen hört, dann hat man sofort das Bild eines muskulösen Hufschmieds vor Augen. Doch auf dem Kellerhof schwingt an diesem sonnigen Tag nicht ein stämmiger Mann den Hammer, sondern eine hübsche, gertenschlanke Blondine. Susanne Jakob, entspricht so gar nicht der Vorstellung dieses klassischen Männerberufes. Doch für Sie wurde mit diesem Handwerksberuf ihr Lebenstraum war.
Bilder: Siegfried Bruckbauer Helfer aus unserer Region engagieren sich für Flüchtlinge im Mittelmeer - und sie sind frustriert. Am 6. April stand auf der Homepage der Hilfsorganisation Flying Help zu lesen: “Etwa 200 Menschen sitzen auf der Mittelmeerinsel Kos fest, davon etwa 60 im Gefängnis. Der Hotspot soll am 14.4. öffnen. Wir versorgen die Menschen nach wie vor mit Kleidung, Nahrung und Hygieneartikeln. Etwa 100 Euro werden täglich nur für Lebensmittel ausgegeben. Wir bitten weiter um Spenden.“
Bilder: Privatarchiv Georg Mehltretter Osterspaziergang - das sah 1986 ganz anders aus als heute. Gerodetes Gelände, Bauzaun: Die Spaziergänge wurden zum friedlichen Symbol des Widerstands. Tausende Menschen versammelten sich damals im Taxöldener Forst, um ihren Unmut gegen die Wilkür des Staates kund zu tun.
“De Überbliema oder ois bleibt besser“  hieß der Kinofilm über das bayerische Speeddating in Cham, der letzten November in die regionalen Kinos kam und mehr Begeisterung fand, als es sich Autorin Gabriele Kiesl hätte träumen lassen. Der Film lief zwölf Wochen im Chamer Cine-World, auch sehr erfolgreich in der Regensburger Filmgalerie im Leeren Beutel und wurde, vor wiederum ausverkauftem Haus, im Münchner Theaterplatzl vorgeführt.  Gabriele Kiesl, gebürtige Münchnerin und im idyllischen Neubäu beheimatet, hat mit ihrem Drehbuch den Grundstein zu diesem Erfolg gelegt.
Die 80er Jahre sind bunt und schrill. Die Neue Deutsche Welle rockt und Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU.  Glasnost liegt schon über dem kalten Krieg, als am 26. April 1986 in Tschernobyl der Atomreaktor hochgeht. Der Super-GAU! Die radioaktive Wolke zieht über weite Teile Deutschlands und Angst macht sich breit. Nun zeigt sich, welchen Preis wir für die Atomenergie, den vermeintlich günstigen Strom, im Falle eines Falles zahlen müssen. Rudi Sommer, Umweltschützer und heute Gemeinde- und Kreisrat, erinnert sich. An den Kampf. Gegen die WAA.
Sie ist ohne Zweifel das älteste Bauwerk in Stulln: die Stephanuskirche an der Hauptstraße, von den Stullnern liebevoll die „alte Kirche“ genannt. Eine bauarchäologische Befundung, mit der Bürgermeister Hans Prechtl vor einem Jahr den Archäologen Dr. Mathias Hensch beauftragte, brachte interessante Erkenntnisse zu Tage. Eine Entstehung der Stephanuskirche bereits vor der erstmaligen urkundlichen Erwähnung des Ortes Stulln im Jahr 1174 ist sehr wahrscheinlich.
Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112. Dass diese Notrufnummer seit 2003 sogar europaweit gilt, wissen laut Eurobarometer-Umfrage nur rund ein Viertel der Menschen in Europa. Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU deshalb den 11. Februar zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt.
Es ist ein kleines Zauber-Panoptikum hinter einer schmucken roten Fassade, nur einen Steinwurf von der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf entfernt, und doch ein bisschen versteckt. Die Konrad-Max-Kunz-Musikakademie besteht aus vielen verschachtelten, kleinen und großen Übungsräumen, Sälen und einer Bühne, die dank dunkler Gründerzeit-Möbelierung und liebevoller Gestaltung ein harmonisches Flair ausstrahlen.