VIDEO: Gunther Stangl, der „Storchenvater” von Nittenau

Unser Herrgott hat einen großen Tiergarten – der Stangl Gunther auch. Auf seiner Ranch auf dem Rastberg bei Nittenau, wo der Besucher ein herrliches Panorama auf die Stadt hinunter genießt, scharrt, kräht, pfeift, grunzt, gurrt und wiehert alles fröhlich durcheinander. Eine Mitbewohnerin, die dem Landschaftsgärtner, Jäger und Naturfreund ganz besonders ans Herz gewachsen ist, macht dagegen nur sehr wenig Radau. Die zweijährige Stochendame wird wohl ihr Leben lang hier verbringen – Sommer wie Winter.

Von Süssenbach nach Ghana

Vor 72 Jahren wurde Josef Renner in Untersteinbach bei Süssenbach geboren. Es war eine glückliche Kindheit. Über diese und seinen weiteren Lebensweg berichtete der Geistliche in seinem Buch „Ohne Christus wäre ich verzweifelt“, das 2013 erschien. Im selben Jahr feierte er auch sein 40-jähriges Priesterjubiläum. In seinem Buch gibt Josef Renner tiefe Einblicke in sein Leben und seinen Glauben. Er erzählt Episoden aus seinem Leben - von der Kindheit in Untersteinbach bis zu seiner Missionarstätigkeit in Ghana und Indien.
Am 27. November vor 60 Jahren hatte die Heselbacher Pfarrgemeinde einen großen Festtag. Weihbischof Josef Hiltl hatte sich angesagt der neu erbauten St. Barbara Kirche den kirchlichen Segen zu erteilen. In einer großartigen Gemeinschaftsleistung wurde aus den Trümmern der kurz zuvor in Wackersdorf abgebrochenen St. Stephanus Kirche ein neues Gotteshaus errichtet.
Wenn man in Ostbayern die Stichwörter „Quelle“ und „Schwandorf“ nennt, kommt meist schnell die Assoziation „Schwefelquelle“. Der Name ist in aller Munde, dennoch kennt außer den Schwandorfern kaum jemand den Ursprung.
Hallo Taxi, Taxi.....! Diesen Ruf hört man heute fast kaum noch, aber was man auch nicht hört, ist das Taxi des Regensburger Unternehmers Horst Schatz. Warum? Ganz einfach, oder doch nicht so einfach?
Die Oma hätte es geliebt – und die Freundin aus England täte es auch: Kuscheln auf bequemen Sofas oder auf der Couch und eine heiße Tasse Tee in der Hand. Aber halt, damit an dieser Stelle gar keine Missverständnisse aufkommen: Ein Aufenthalt in der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg ist nicht nur etwas für die ältere Generation oder Touristen, die ihr „Ganz Deutschland in sieben Tagen“-Programm abhaken möchten. Beileibe nicht! Bamberg ist jung, frisch, gemütlich und aufregend, wunderbar grün und ungemein gastfreundlich. Und zu sehen gibt es natürlich auch jede Menge. So viel, dass es gleich für mehrere Urlaube reicht.
Die Energiewende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und der sparsame Umgang mit Energie-Ressourcen ist in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens längst Normalität.
Der Mann ist seit 225 Jahren tot und kann sich immer noch aufregen. Und eitel ist er auch noch. Johann Georg Fuhrmann war vor seinem Ableben Oberverweser des Hüttenwerks in Bodenwöhr - wobei der Titel nichts mit dem bedauerlichen Zustand seiner körperlichen Hülle zu tun hat, sondern mit seiner Position als Stellvertreter des Kurfürsten am Ort. Mit dieser Feststellung des aus dem Sammelgrab am alten Friedhof entstiegenen Beamten begann für rund 30 Teilnehmer am Einheitstag ein spannender Trip an den Ufern von Hammer- und Weichselbrunner Weiher entlang durch 700 Jahre Eisenverhüttung.
Graugänse schnattern neugierig vom Weiher heran, als Tanja die gusseiserne Wasserpumpe in Bewegung setzt. Vielleicht interessieren sie sich ja auch mehr für den schwarzen Mann mit Bart und Hut, der eifrig fotografiert - oder für das Weißbier, das fleißige Hände gerade nachschenken. Später, einige Meter entfernt, aber doch in einer völlig anderen Szenerie, lassen dumpfe Schläge das Kamera-Stativ erzittern. „Vüll z´ vüll Kraft“, kommentiert Konrad Uschold, als sich der Doppel-Weltmeister im Cross-Triathlon, Tom Kerner aus Burglengenfeld, am Dreschflegel müht. Die Bretter des Bodens wackeln.
Ganze fünf bis zwanzig Gramm schwer, passen sie in jede Hand, die kleinste ihrer Art sogar in eine Streichholzschachtel. Tagsüber sind sie kaum sichtbar. Wenn es Nacht wird brechen sie zur Futtersuche auf und flattern lautlos dahin. Bei einer Exkursion nahe bei Asbach am Dachsberg begaben sich große und kleine Naturfreunde auf die Spuren der Fledermäuse.
Jeden Tag sieht man es in den Nachrichten, Flüchtlinge kommen in Scharen nach Bayern. Aufgrund der Balkan- bzw. Italienroute hat der Freistaat mit Passau und Rosenheim eine Sonderrolle gegenüber anderen Bundesländern. Als südlichstes Bundesland haben hier viele den ersten Kontakt mit Deutschland. Schaut man sich die Flüchtlingszahlen in Deutschland an, so sind Bayern und Baden-Württemberg massiv betroffen, je weiter man in den Norden kommt, umso weniger untergebrachte Flüchtlinge werden es. Die Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte und die Unterbringungsmöglichkeiten in Bayern sind an ihren Leistungsgrenzen angelangt. Seit fünf Wochen gibt es in Zeitlarn eine Notunterkunft, abgeschirmt mit einem großen Zaun und viel Security. Viele Bewohner fühlen solidarisch mit den rund 200 Asylbewerbern aus neun Nationen, die eine Verweildauer von vier Wochen in Zeitlarn haben.
Es ist ein Blick zurück in das Regenstauf der 1950er Jahre, und zwar ein Blick aus Kinderaugen. Wenn Burkhard Härtl, seit 2013 im Ruhestand und in Würde ergraut, in seinem behaglichen Freisitz hinterm schmucken Eigenheim an der Richard-Wagner-Straße von damals erzählt, blitzt der Lausbub von einst in seinem Blick auf. Es muss lustig gewesen sein.
Mein Vater klopfte mir auf die Schulter, in der Rechten hatte er den Maßkrug in der Hand. Ich drehte mich zu ihm um und sah ihn erstaunt an. Er streckte mir den Maßkrug entgegen und steckte mir in die rechte Hosentasche meiner kurzen "Ledernen" ein Fünzigpfennigstück. Ich wusste schon, ich brauchte ja nur gegenüber zum Bischofshof an die Gassenschänke zu gehen, zu klingeln und den Maßkrug auf den Vorsprung des kleinen Fensters zu stellen. Das "Fuchzgerl" gleich dazu und kurz darauf schiebt dann der Wirt die volle Maß in Richtung meines Kopfes. Ich konnte ja noch nicht soweit hinaufsehen, mit beiden Händen konnte ich aber den Krug nehmen und zu mir herunterziehen.
Der kleine Ort Irlbach wäre ein Schmuckstück – wenn es trotz erfolgter Dorferneuerung nicht ein Menetekel nah an der Ortsmitte gäbe: Das ehemalige Gasthaus Riederer hat das Schicksal erlitten, das heute viele Dorfwirtshäuser ereilt. Es hat den Betrieb eingestellt und dämmert, um es positiv auszudrücken, im Dornröschenschlaf.
Der jüdische Friedhof von Cham ist verschlossen, wer keinen Schlüssel hat, kann ihn nicht betreten. Die Führungen von Stadtarchivar Timo Bullemer, die er gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung anbietet, ermöglichen es aber auch der Öffentlichkeit, dieses Stück Chamer Geschichte zu betreten.
In Kröblitz bei Neunburg vorm Wald erhebt sich auf einer kleinen Anhöhe etwas Besonderes: Polsterförmige und verwitterte Granitblöcke bilden hier einen markanten Landschaftspunkt, der als „Druidenstein“ bekannt ist.  Um dieses wunderschöne Fleckchen Natur ranken sich Legenden und Mythen zuhauf. Deswegen halten wir uns zunächst an die Fakten. Entstanden ist die imposante Stein-Ansammlung, deren oberster Stein wie eben hingelegt anmutet, auf natürlichem Wege.
  Lange Zeit sah es um die Jugendarbeit bei den Berghamer Edelweißschützen nicht so rosig aus. 2007 beschloss der damals neu gewählte Schriftführer Stephan Spinnler, dass mehr für den Nachwuchs getan werden müsste. So kam er auf die Idee, mit dem „Edelweißrennen“, einer Mischung aus Dart, Luftgewehrschießen und Luftpumpenschießen. Seitdem nutzt der Verein dieses Spiel zur Nachwuchsakquise für den Schießsport für Kinder bis etwa zwölf Jahren. Einige erfolgreiche Schüler begeisterten sich daraufhin für den Schießsport. Michael Wächter war der erste Schüler, der bei einer bayerischen Meisterschaft teilnehmen durfte. Inzwischen geht er den Sport bei einem anderen Verein nach.