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Familie Kangler aus Nittenau: Bayerische Braukultur für Australien

Posted On Mittwoch, 01.04.2015 - 10:42 Von
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Beate (34) ist in Walderbach aufgewachsen, Berthold (39) in Nittenau. Ihr Sohn Johann (2) hat es da wesentlich wärmer. Das ganze Jahr über. Sein großer Sandkasten erstreckt sich am Baffle Creek an der Ostküste Australiens. Dort hat die Familie Kangler ihre eigene Brauerei, die „Baffle Brewery” aufgebaut. Braumeister Berthold  ist zahlreichen Oberpfälzern bekannt aus seiner Zeit im Nittenauer Brauhaus. Jetzt hat er seine ersten eigenen Abfüllungen hinter sich. Die Kommentare der Australier auf Facebook sind begeistert, die lokalen Medien reißen sich um die bayerischen Neubürger. Für die alte Heimat nahmen sich die Kanglers trotzdem viel Zeit für ein spannendes Interview. Die Fragen stellte Herausgeber Hubert Süß.

Wann reifte Euer Entschluss, den großen Sprung zu wagen?

Während unserer Hochzeitsreise im Herbst 2011. Die führte uns zwar nicht nach Australien – da waren wir 2007 gemeinsam – sondern nach Südtirol, aber wir hatten ausnahmsweise mal viel Zeit zum Nachdenken…Die endgültige Entscheidung haben wir dann im Sommer 2012 getroffen, nach reichlich Recherche.

Wie alt war Euer Sohn Johann beim großen Trip?

Johann ist in Regensburg geboren. Er war bei unserer großen Reise 1 Jahr alt. Wir dachten uns, in dem Alter entreißt man ein Kind noch nicht seinem Freundeskreis.  

Berthold, Deine Affinität zu Bier und Braukunst geht auf Teenagerjahre zurück. Wie kam es dazu, hast Du es jemals bereut?

Ein Praktikum im Brauhaus Nittenau hat mir gut gefallen und so kam ich zur Ausbildung dort. Hätte ich es je bereut, würde ich mich jetzt nicht mit einer eigenen Brauerei selbständig machen…

Wie lange warst Du beim Brauhaus Nittenau?

Ich habe 1992 meine Ausbildung dort begonnen. Nach dem Zivildienst habe ich in Baden-Württemberg bei einer anderen Brauerei Berufserfahrung gesammelt und die Qualifizierung zum Meister absolviert. Ab 1999 war ich dann als Braumeister wieder im Brauhaus Nittenau, bis kurz vor unserer Abreise im Februar 2014.

Beate, was hast Du vorher gearbeitet?

Ich habe in Mannheim studiert und als Beraterin gearbeitet.

Was ist Deine Beziehung zu Bier und Brauwesen?

Ich habe eine recht enge Beziehung zu einem Braumeister, bin Miteigentümerin einer Brauerei und trinke sehr gerne gutes Bier.

Wo habt Ihr Euch kennengelernt, wie lange seid Ihr zusammen und verheiratet?

Wir haben uns im Zuge der Planung einer Australienreise 2006 bei Freunden in Nittenau kennengelernt.

Wieso Australien? Was schätzt Ihr an Eurem Standort?

Zusammengefasst: subtropisches Klima, Südpazifik, Great Barrier Reef und unendliche Weiten mit unberührter Natur und jeder Menge wildlife. Ein Land mit stabiler wirtschaftlicher und politischer Lage, in dem man sich mit Englisch verständigen kann und als Einwanderer kein Außenseiter ist – das ist einzigartig in der Welt.  Abgesehen davon war klar, dass wir uns selbständig machen wollen. Die 624. Brauerei in Bayern zu eröffnen erschien uns wenig sinnvoll. Die 10. Brauerei in Queensland schon eher…. Kleinbrauereien entwickeln sich hier erst seit ein paar Jahren im Zuge der „Craft-Beer-Welle“ aus den USA. Berufliche Qualifizierung wie in Deutschland gibt es in dem Bereich praktisch gar nicht. Da dachten wir, gibt es eine passende Nische für uns. Das Internet macht gigantische weltweite Recherche möglich. Wir haben also am Computer in Nittenau herausgefunden, dass es zwischen Brisbane im Süden von Queensland und Townsville, 1500 km weiter nördlich, keine Brauerei gibt. Damit war der grobe Standort gefunden.

Wir leben sehr ländlich (was wir sehr schätzen), es sind aber größere Städte in erreichbarer Nähe. Unser Wohnort liegt nah an der Küste (20 km) und es gibt dank ausreichender Regenfälle tolle, fischreiche Flüsse. Es ist nicht zu schwül, wir haben aber ganzjährig sommerliche Temperaturen. Im Garten tummeln sich neben Känguruhs und Possums verschiedenste bunte Papageien zwischen Mandarinen- und Mangobäumen und Bananenstauden.

Wie ging das vor sich? Ist die Brauerei in Eurem Wohnhaus integriert? Gab´s das schon, oder habt Ihr selbst gebaut?

Nein, wir haben uns zunächst eine Ferienwohnung und dann ein Haus zur Miete gesucht.  Jetzt wohnen wir in einem klassischen „Queenslander“ (so heißen die Häuser, die zum Schutz vor unliebsamen Tieren auf Stelzen stehen und zur Beschattung der Fenster und natürlich als Aufenthaltsort eine umlaufende überdachte Veranda haben) auf einem 16-Hektar-Grundstück. Nur ein paar  Kilometer entfernt, in der gleichen Straße, haben wir eine große Halle gemietet, einige bauliche Anpassungen vorgenommen und darin die Brauerei aufgebaut.  


Was sind die großen Unterschiede zu Deutschland in puncto Sozialsysteme u.ä.?


Die Unterschiede sind wirklich grundlegend: neben einer moderaten Einkommenssteuer zahlt man nur 1,4 % seines Lohnes an eine gesetzliche Krankenversicherung, das war´s. Keine gesetzliche Pflege-und Rentenversicherung, keine Arbeitslosenversicherung. Dafür deckt die Krankenversicherung auch bei Weitem nicht alles ab, und man muss sich zusätzlich privat versichern oder im Bedarfsfall hohe Beträge selbst bezahlen. Zahnbehandlung ist z.B. nicht vorgesehen.  
Außerdem gibt es keine duale Berufsausbildung wie in Deutschland. Es ist nicht wie dort üblich, dass praktisch jeder nach dem Schulabschluss eine berufliche Qualifizierung durchläuft. Die australische rote Erde beherbergt zahlreiche Bodenschätze und in den „mines“ kann man ohne jegliche Qualifikation Löhne verdienen, von denen ein deutscher Akademiker im Allgemeinen nur träumen kann.

Das macht es den Aussies deutlich leichter, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Hinzu kommt, dass der Konkurrenzdruck verhältnismäßig gering ist. Bei 20 Millionen Einwohnern, die auf einer riesigen Fläche verteilt sind, findet der Einzelne relativ leicht ein Betätigungsfeld, das noch nicht besetzt ist. In Baffle Creek gibt es z.B. im Umkreis von 40 km nur eine Tankstelle, einen Friseur und einen Klempner, da ist die Preisgestaltung recht einfach…
Entsprechend sind unsere neuen Landsleute im Allgemeinen eine ganze Nummer entspannter als wir es gewohnt sind, worunter natürlich auf der anderen Seite die Professionalität leidet. Aber burn-out ist hierzulande kein großes Thema. Es bleibt auch kaum ein Aussie mehrere Jahre in einer Anstellung oder an einem Ort. Viele können es sich leisten, zwischendurch immer mal wieder eine Auszeit zu nehmen und zum Beispiel das zu tun, was viele Australier lieben: reisen.


Ihr habt den Graml-Keller (im Wald am Ortsrand von Nittenau), den Ihr wieder  hergerichtet hattet, verkauft. Wie war es, die Brücken doch sehr weit abzubrechen?

Aufgrund der zahlreichen modernen Kommunikationsmittel von Handy bis E-Mail empfanden wir es gar nicht als so drastisch. Man befindet sich zwar am Ende der Welt, fühlt sich aber nicht so.

Was vermisst Ihr am meisten?

Trotzdem vermissen wir natürlich am meisten Treffen mit Freunden und Familie.

Was seid Ihr froh los zu sein?

Stress, Hektik, Druck und schlechtes Wetter.

Seid Ihr per Schiff oder Flugzeug übergesiedelt?

Wir sind (mit schwerem Gepäck) geflogen, unser Umzugsgut wurde verschifft.

Wie waren die Formalitäten?

Grauenhaft. Dass man als Antragsteller jung, hoch qualifiziert und kerngesund ist, wird sowieso vorausgesetzt, muss aber durch zahllose Nachweise belegt werden. Beim stundenlangen Englisch-Test wird man zur Toilette begleitet und muss bei Verlassen und Wiederbetreten des Testraumes seine Fingerabdrücke abgeben. Davon abgesehen erhält man meist nur befristete Aufenthaltsgenehmigungen, jeder neue Antrag kostet tausende von Dollars und wird nicht besprochen, sondern rigoros abgelehnt, wenn die Behörde mit einem Eintrag nicht zufrieden ist. Gut, dass wir mit Formularen Erfahrung haben…

 

Wie habt Ihr die Brauerei ausgestattet? Stimmt es, dass Ihr die ganzen Anlagen in Deutschland zusammengestellt habt und per Container nach Australien verschifft habt?

Ja, das stimmt. Berthold hat die Anlagen im Zuge unserer langen Vorbereitung in Deutschland Stück für Stück gekauft und sie wurden in fünf 40-Fuß-Seecontainern verschifft. Alle Maschinen sind gebraucht und wären in Australien – da es ja wie gesagt kaum kleine Brauereien und dementsprechend auch keine Anbieter von passenden Maschinen gibt – nicht erhältlich. Bertl hat so viel wie möglich in Nittenau vorbereitet und installiert, wobei wir, ebenso wie beim Verpacken und Verladen, sehr viel grandiose Hilfe von Freunden erhalten haben. Als die Sachen dann nach vielen Monaten und jeder Menge Papierkram bzgl. der Einfuhr endlich angekommen waren, hat er dann fast alles selbst aufgebaut. Bei einigen speziellen Arbeiten hat er mit Handwerkern aus der Umgebung zusammen gearbeitet.  

Wie waren die Reaktionen der Australier auf Euch? Sagt denen bayerisches Bier etwas?

Amazing. Es ist wirklich unglaublich, wie offen die Australier sind. Wir kannten das schon vom Urlaub, das war wichtig für die Entscheidung. Jeder erzählt einem, in welchen Ländern er schon gelebt hat oder berichtet von der Einwanderung der eigenen Eltern oder Großeltern und es ist ganz normal, dass verschiedene Sprachen gesprochen werden – nicht selten deutsch. Bayerisches Bier kennen alle, und ein Besuch des Oktoberfestes darf bei einer Europareise keinesfalls fehlen. Deutschland ist weltweit berühmt für seine jahrhundertelange Erfahrung im Brauen erstklassiger Biere.

Wieso Baffle Beer? Wieso krabbelt die Krabbe im Signet Eurer Brauerei?

Wir haben die Baffle Beer Brewery nach dem Baffle Creek benannt, der unserer Region ihren Namen gibt. Wir wollten einen Bezug zu unserem Wohn- und Arbeitsort herstellen, die Alliteration gefiel uns und die Bedeutung: baffling heißt verblüffend und das passt sowohl zum Fluss als auch zu unseren Bieren.  Das Beste, was im Baffle Creek gedeiht, ist die mudcrab, eine vorzüglich schmeckende Krabbe. Wir wollten gern ein Tier im Logo, da wir das für sehr einprägsam halten und weil es uns einfach gut gefällt. So kam es zur Krabbe.

Auf wie viele hl pro Jahr ist Eure Brauerei ausgerichtet?

2000.

Welche Sorten habt Ihr?

Wir haben zunächst ein Ale und ein Lager gebraut. Das Ale ist das Lieblingsbier der Aussies.  Beim Ale läuft die Vergärung in relativ kurzer Zeit ab, daher haben wir es als Erstes auf den Markt gebracht. Das Lager ist inzwischen auch erhältlich und kommt sehr gut an. Es ist ein klassisches bayerisches Helles, einem australischen Lager ähnlich, aber doch besonders. Ein Helles ist vergleichsweise aufwändig zu brauen und zu lagern und verzeiht im Gegensatz zum Ale keinerlei Fehler im Brauprozess. Daher ist es (außerhalb Bayerns) ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, wenn man über das Handwerkszeug verfügt, ein gutes Helles bzw. Lager brauen zu können. Als Nächstes wollen wir ein Pils anbieten und daneben planen wir diverse Spezialbiere zu kreieren – aufgrund unserer kleinen Anlagen können wir im Gegensatz zu Großbrauereien ja auch kleine feine Mengen produzieren und wir finden es spannend, immer wieder Neues auszuprobieren.

Wo habt Ihr die Rohstoffe her? Hopfen aus der Hallertau oder alles australisch?

Es ist gar nicht so einfach, die Rohstoffe zu beschaffen. In Tasmania werden einige wenige australische Hopfensorten angebaut, von denen einer internationale Anerkennung findet. Mit diesem Hopfen haben wir schon in Deutschland experimentiert und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Leider konnten wir die Sorte dann aber hier aufgrund einer schwachen Ernte nicht bekommen. Wir haben daher australische und amerikanische Alternativen ausprobiert. Amerikanische Aromahopfen sind in vielen Bereichen aktuell unschlagbar. Da gibt es Hopfen, die dem Bier beim richtigen Zeitpunkt der Gabe Aromen tropischer Früchte verleihen. Einige dieser Züchtungen werden inzwischen auch in Deutschland angebaut.

Unser Helles wird mit ganz klassischen süddeutschen Hopfensorten gebraut, die sind hier erhältlich, allerdings natürlich nicht gerade preisgünstig. Die relativ isolierte geographische Lage Australiens macht die Einfuhr von Waren einfach aufwändig. Generell ist der Einkauf hierzulande deutlich teurer als gewohnt, was auch an den weitaus höheren Löhnen liegt, die üblicherweise bezahlt werden und an der bereits erwähnten geringen Konkurrenz. Es gibt nur einen Malzanbieter und zwei Hopfenanbieter in ganz Australien…Sehr interessante, außergewöhnliche Hopfensorten werden mittlerweile in Neuseeland angebaut, z. B. Nelson Sauvin, der ein Aroma von Sauvignon Blanc Trauben hat. Da werden wir sicherlich für unsere Spezialbiere noch einiges probieren.

Wer sind Eure Abnehmer?


Zunächst der bottle shop und die tavern in Baffle Creek. Die Besitzer sind mit Feuereifer dabei und bewerben unser Bier hervorragend. Unsere Mitbürger sind richtig stolz darauf, dass es jetzt ein Baffle Beer gibt, kaufen fleißig und geben uns tolle Rückmeldungen – persönlich und dank facebook auch im Internet.
Gerade wird in Town of 1770, einem sehr schönen Touristenort in unserer Gegend, ein großes Resort eröffnet und wir präsentieren unsere Biere bei der Einweihungsfeier. Außerdem halten wir eine Bierprobe in einem Hotel mit Restaurant und Bar, das sich an uns gewandt hat. Baffle Creek liegt mittig zwischen Bundaberg und Gladstone, das heißt wir wollen in beiden Städten verkaufen. Wahrscheinlich kommt auch noch Rockhampton, weiter nördlich, dazu.

Wie sieht in Australien der Handel aus?

In Australien ist Bier nicht im Supermarkt erhältlich, sondern es gibt spezielle Getränkemärkte, die nur Alkoholhaltiges verkaufen und dafür eine besondere Lizenz benötigen. Die Spezialbiere werden wir voraussichtlich auch online verkaufen.

Kommt Ihr von Zeit zu Zeit in die alte Heimat?

Das werden wir in nächster Zeit wohl leider nicht schaffen. Aufgrund der großen Entfernung muss man für die Reise schon mal drei Tage einrechnen (Fahrt nach Bundaberg, Inlandsflug Bundaberg - Brisbane, dann 26-Stunden-Flug von Brisbane nach München und Weiterreise nach Nittenau). Dazu kommt dann noch ein ordentlicher Jetlag, da wir hier 9 Stunden früher dran sind als ihr. Man muss also mindestens 3-4 Wochen Zeit mitbringen, damit sich die anstrengende und kostspielige Reise lohnt. Glücklicherweise haben sich aber schon einige Freunde und Verwandte für einen Besuch bei uns angemeldet und wir freuen uns sehr, wenn weitere die Gelegenheit nutzen, ein herrliches Land zu bereisen und uns wieder zu treffen.  

Was macht Ihr in Eurer Freizeit? Habt Ihr Euch gut akklimatisiert?

Fischen, am Strand planschen, Musik hören, mit Johann spielen, Englischkenntnisse vertiefen (durch Filme schauen, lesen und natürlich mit Aussies ratschen), Natur genießen, Freunde treffen, fotografieren, E-mails schreiben, kochen, essen und trinken.
Wir lieben gutes Essen und dank des umfangreichen hiesigen Seafood-Angebotes und hervorragenden Fleisches von Rindern aus Freilandhaltung sowie Lammfleisch sind beste Rohstoffe verfügbar. Außerdem kann man in Australien praktisch alle Obst-und Gemüsesorten anbauen und gute Weine und Craft Biere gibt es auch.
Kontakte zu knüpfen ist aufgrund der offenen Art der Aussies wirklich leicht und wir haben schon richtig gute Freunde gefunden. Am Besten ging das durch die playgroup an der Schule in der Gegend, wo sich Familien mit Babies und Kleinkindern treffen. Ansonsten gibt es neben nachbarschaftlichen Kontakten einen boat club, wo gesegelt und gesurft wird, einen golf club – das ist hier Volkssport - und einen shooting club für Jäger und Sportschützen. Bei allen Veranstaltungen ist das Wichtigste für die meisten Aussies: in entspannter Atmosphäre bei einem netten Gespräch gut gekühlte Getränke zu sich nehmen. Immer nach dem Motto: take it easy!

 

Hier geht´s zur Website der Baffle Brewery

Letzte Änderung am Mittwoch, 01.04.2015 - 16:32

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