Donnerstag, 01.02.2018 - 09:09

Auf der Kugel-Baustelle geht´s rund

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Das Gastronomiegebäude neben der Erlebniskugel wächst. Am Mittwoch wurden die ersten großen Holzbauteile angeliefert.    Das Gastronomiegebäude neben der Erlebniskugel wächst. Am Mittwoch wurden die ersten großen Holzbauteile angeliefert.

Steinberg am See. „Jetzt geht es richtig los“, sagt Josef Schönhammer. Der Pressesprecher der Firma „Inmotion“ (Lappersdorf) deutet auf die ersten Holzbauteile, die am Mittwoch angeliefert worden sind. Sie werden für die Errichtung des Gastronomiegebäudes neben der Holzkugel am Steinberger See benötigt.

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450 Tonnen Holz und 150 Tonnen Stahl müssen für das 5,5 Millionen teure Projekt herangeschafft werden. Am 1. März werde „Kugel-Halbzeit“ gefeiert, kündigte Josef Schönhammer an. Mit einer eigens dafür eingebrauten „Kugel-Halbe“ der Brauerei Fuchsberger. Der Termin für die Einweihung steht auch schon fest. Es ist der 1. Juni 2018.

Das mit Lärchenholz-Leimbindern hergestellte Gerüst der Kugel wird 40 Meter hoch sein und  einen Durchmesser von 49 Metern haben. Auf dem wendelförmigen Weg nach oben zur Aussichtsplattform befinden sich zahlreiche Bewegungsstationen mit Eventcharakter, von der Dschungelbrücke bis zur spiralförmigen Rutsche. Sie muss man allerdings nicht nutzen. Ein Weg führt auch auf dem direkten Weg nach oben.

Neben dem Turm entsteht ein Verpflegungsbereich mit 120 Sitzplätzen und einer Fläche von 700 Quadratmetern. „Die Gastronomie wird eine echte Herausforderung“, ist sich Inmotion-Geschäftsführer Tom Zeller bewusst. Er will nicht nur den klassischen Mittagstisch für Familien mit Kindern anbieten, sondern denkt auch an den „gesundheitsbewussten Gast“. Schließlich stehe das Thema „Bewegung“ beim gesamten Projekt im Mittelpunkt. 

„150 000 Besucher sollten im Jahr kommen, damit sich die Investition rechnet“, hat Tom Zeller ausgerechnet. Die Einzelkarte kostet acht Euro, für Familien mit Kindern gibt es vergünstigte Angebote. Der Erlebnispark ist das ganze Jahr über geöffnet. Die Betreiber wollen auf dem Gelände am Seeufer zusätzlich zum Tagesgeschäft touristische Angebote machen. Um die Infrastruktur kümmert sich die Gemeinde Steinberg am See. Sie lässt das Gelände neben der Kugel asphaltieren und aufschottern und schafft Platz für 160 Autos und drei Busse. Die Kosten dafür betragen 200 000 Euro. „Die Finanzierung der Holzkugel ist gesichert“, erklärt Inmotion-Pressesprecher Josef Schönhammer. Mehrere Firmen aus der Region seien mit eingestiegen. Der Rest werde über Fördermittel und ein Darlehen abgedeckt.  

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