Hubert Süß

Hubert Süß

Es ist eine Tragödie, die sich am Regen nahe der Nittenauer Kläranlage abgespielt hat: Ein Fußgänger fand frühmorgens um 7.15 Uhr einen der Eltern-Störche vom Haus des Gastes schwerverletzt auf. Gunther Stangl, der als Jäger und Kleintierzüchter sich in den letzten Jahren auch einen Namen als Storchenvater gemacht hat, konnte auch nicht mehr helfen. Der Storch ist inzwischen erlöst. Stangl dagegen bangt um die Jungstörche und ist stinksauer.

Mittwoch, 14.06.2017 - 07:51

VIDEO: Goldfieber in Oberviechtach

Oberviechtach. Prächtig glänzend, edel und wertvoll – Gold genießt bei den Menschen schon seit jeher einen hohen Stellenwert. In Oberviechtach spielt es sogar eine ganz besondere Rolle – genauer gesagt, die Hauptrolle in einem Imagefilm, den das Video-Portal Ostbayern HD derzeit dem großen Thema Gold in und um Oberviechtach widmet.

Samstag, 10.06.2017 - 10:38

Gesundheitsministerium: Kein Einfluss

Bild: Ministerium

Was sagt das bayerische Gesundheitsministerium zu den Zuständen in jener Oberpfälzer Klinik, die Schwester Erika (Name geändert) beschreibt? „Wir können nichts dafür“, könnte man die Antworten zusammen fassen.

Floß. Jetzt im späten Frühling tost er nicht, sondern plätschert eher gemächlich dahin, der Doost. Aber wenn der kleine Bach außerhalb von Diepoldsreuth bei Floß etwas mehr Wasser führt, kann er auch ganz anders: Schäumend schießt dann das schnell dahineilende Nass den Berg hinunter. Herum um tonnenschwere Granitblöcke. Sehenswert ist das Ensemble auf jeden Fall immer.

Landkreis Schwandorf. Mehr als nur zufrieden ist Landrat Thomas Ebeling mit der wirtschaftlichen Situation des Landkreises. Im neuen Etat sind nicht nur Rekord-Investitionen, sondern auch ein Schuldenabbau vorgesehen. Über die Gründe für die positiven Zahlen hat er im Exklusiv-Interview mit der Ostbayern-Kurier Mediengruppe gesprochen. Einen weiteren Schub im Tourismus erhofft er sich durch die 40-Meter-Kugel, die bis 2018 am Steinberger See wachsen soll. Das Gespräch führten Hubert Süß und Thomas Starringer.

Samstag, 13.05.2017 - 15:06

Bahn-Übergang: BayWa am Zug

Nabburg. Wann verschwindet endlich der quälende Bahnübergang, der Nabburg de facto in zwei Teile zerschneidet? Bürgermeister Armin Schärtl ist verhalten optimistisch – das seit 2010 laufende Planfeststellungsverfahren hat vor einigen Wochen eine wichtige Hürde genommen. Die Frist für die Einreichung von Einwendungen ist vorüber. Nun befinden sich die Unterlagen zur Prüfung bei der Regierung der Oberpfalz. Am Zug ist nun die BayWa, die für den Umbau des Bahnübergangs aussiedeln müsste. Der Stadtrat hat inzwischen den Weg frei gemacht für einen schönen Anreiz.

Sulzbach-Rosenberg. Mit ein wenig Pathos würde man sagen: Ein neuer Stern ist aufgegangen. Ein Brauer-Stern, ein sechszackiger. Damit würde man zwar den außergewöhnlich schmackhaften Bierspezialitäten die verdiente Ehre erweisen, die da im neuen Rosenberger Brauhaus fröhlich vor sich hin schäumen. Der Herr der Sude hat es mit schwülstigen Worten dagegen nicht so: Stephan Kalkbrenner (36) ist einer, der auf Pathos eher pfeift.

Schwandorf. Die Spötter, die Schwandorf als Schlafstadt denunzieren, kriegen ein gewaltiges Gegenargument auf die Nase. Der Investoren-Pool für ein ganzes neues Viertel der Gastlichkeit und Freizeit im Stadtosten scheint jetzt festzustehen, darunter ist mindestens ein bekannter Schwandorfer. Die Projekt-Palette umfasst dem Vernehmen nach die Filiale einer sehr bekannten FastFood-Kette (Burger King), ein Steakhouse, ein Multiplex-Kino sowie ein Hotel. Am Dienstag befasste sich der Planungs- und Umweltausschuss damit. Ergebnis: Begeisterung quer durch die Fraktionen.

Regenstauf. Der Mann ist gefoltert worden und resigniert nun nach einem aussichtlosen Todeskampf. Blut netzt in Schlieren die wohlgeformte Stirn, die Augen drücken das Sehnen aus, mit dem der Gekreuzigte das Ende herbei wünscht. Dass diese beeindruckende Heiland-Darstellung vor ca. 140 Jahren in der Eisengießerei, wohl im Bodenwöhrer Hüttenwerk entstand, kann der Betrachter kaum glauben. Schuld daran ist Johann Eisenhut.

Sonntag, 16.04.2017 - 16:06

Vor Ostern in den Tiroler Bergen

Nach Ostern ist alles vorbei. Dann geht das Tourismusgebiet zwischen St. Johann und Kitzbühel in die Frühjahrsruhe, die bei einer von Ski-Vergnügen geprägten Region den Winterschlaf ersetzen muss. Ab Mitte Mai sind die meisten Gastronomien und Fremdenverkehrsattraktionen aber auch schon wieder geöffnet, ebenso wie viele der Almen, die Wanderer und Naturliebhaber magisch anziehen. Wer die wohl bekannteste Ecke Tirols aber in der ruhigsten Zeit genießen will, der hatte in der ersten Aprilhälfte die beste Chance dafür.

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