Hubert Süß

Hubert Süß

Ein gepflegter Park mit bunten Blumen, schattigen Bäumen und einem großen Kinderspielplatz mit tollen Geräten in quietschig-fröhlichen Farben. Eine Wellness-Oase mit einem Solebecken für zarte Haut und entspannte Gelenke, Massagedüsen für die Muskeln, Kneippbecken für die Venen und einem Gradierwerk zur Befreiung der Atemwege. Sportanlagen, um die sich jemand kümmert, damit sie in Schuss sind und es auch bleiben. Ein großzügiges Freibad mit enormer Wasserrutsche, Strömungskanal, Wasserkanonen und „Brodelstellen“ für wilde Piraten. All das müsste eine Stadt wie Schwandorf doch einmal bauen, um ein ordentliches Freizeitangebot auf die Beine zu stellen, oder?

 

Bei der Firma FischerHaus in Bodenwöhr setzen sie auf nachhaltige Baustoffe. Holz vor allem. Aber auch „Liebe“, so Geschäftsführerin Barbara Fuchs. Die Begründung ist einleuchtend: Schließlich steckt so gut wie hinter jedem Haus eine Beziehung. Getreu dieser Philosophie feiert die FischerHaus-Familie keine Firmen- sondern Ehe-Jubiläen. Das 55-jährige Bestehen stand daher unter dem Motto „Juwelenhochzeit“ und zog hunderte von Ehrengästen, Mitarbeitern und Kunden an zu einer „Hochzeitsfeier“, die sich sehen lassen konnte.

Dienstag, 14.06.2016 - 17:35

Bergham: Bis zu 150 Flüchtlinge

 

Regierungspräsident Axel Bartelt hatte kürzlich bei der Sitzung des Gemeindetags in Neunburg gewarnt: Es können jederzeit wieder große Fluchtbewegungen einsetzen, die auch die Oberpfalz wieder vor Herausforderungen stellen werden. Wenig überraschend kommt daher ein Konsens, den die Regierung zusammen mit der Stadt Nittenau und den Investoren für die neue Gemeinschafts-Unterkunft (GU) an der Thanner Straße gefunden hat. Bis zu 150 Asylbewerber sollen im Falle des Falles hier eine erste Bleibe finden. Darin inkludiert allerdings die 55 Leute, die derzeit noch dezentral in der Stadt am Regen untergebracht sind.

Freitag, 10.06.2016 - 10:12

Balladen und fröhliche Tote

Wie können Tote so einen miesen Charakter haben? Die vielen kleinen Untugenden aus Lebzeiten haben die “grusligen Hammerschmiedsgselln” in Bodenwöhr nach ihrem Ableben eher noch kultiviert als abgebaut.

Wenn ein Minister 15 Millionen Euro dabei hat, wird er in der Regel nicht gehaut. Alexander Dobrindt, im Bund für Verkehr und Infrastruktur, damit auch für Internet zuständig, war sich am Montag aber nicht ganz sicher. Im Landratsamt Cham war sein Entwurf des Bundesverkehrswegeplans nicht gut angekommen (siehe eigener Artikel). Dafür fördert der Bund nun zusammen mit dem Freistaat den Ausbau des schnellen Internets im ganzen Kreis Cham - also auch zu jenen weißen Flecken, die das allseits gelobte bayerische Förderprogramm bislang nicht erreicht hatte. In der Konsequenz heißt das jetzt: flächendeckend Glasfaser "bis 2018", wie Landrat Franz Löffler sportlich forderte. Den symbolischen Glasfaserstrang, den es als Geschenk gab, setzte er dann auch nicht als Waffe gegen Dobrindt ein, auch wenn der  Minister so etwas nach seinen eigenen Worten anfänglich befürchtet hatte.

Der Schwandorfer Verkehrsversuch endet am 10. Juni. Die Sperre der Friedrich-Ebert-Straße für den Durchgangsverkehr Richtung Marktplatz wird dann aufgehoben. Das beschloss der Verkehrsausschuss des Stadtrates unter Leitung von OB Andreas Feller am Montagabend. Ursprünglich hatte das Gremium das Projekt bis 24. Juni verlängert. Nun sind aber, eine Woche nach den Ferien die notwendigen Zahlen bereits im Kasten. Die meisten Sprecher im Ausschuss betonten, dass der Versuch durchaus interessante Zahlen und Erfahrungen für mögliche Umleitungen gebracht habe.

Harting. Unendliche Hallen. Dies sind die Arbeitsstellen von weit über 10.000 BMW-Mitarbeitern (der bei weitem überwiegende Teil Stamm), die täglich von 5 bis 24 Uhr über 1100 Autos bauen. Bloß am Sonntag nicht. Da bevölkerten diesmal viele zehntausend staunende Besucher die Montagebänder, Labors und Roboter- Standorte. Auf den Straßen des Regensburger BMW Werks fand derweil eine Art Festival statt.

"Das war es noch lange nicht", warnte Regierungspräsident Axel Bartelt bei der Bezirksversammlung des Bayerischen Gemeindetages am Mittwoch in der Neunburger Schwarzachtalhalle. Das Thema Asyl werde unsere Gesellschaft noch auf Jahre hinaus fordern, auch wenn die derzeitigen niedrigen Ankunftszahlen eine trügerische Entspannung suggerieren. Wie sollen die Kommunen jetzt handeln? Einerseits sind in Erstaufnahmeeinrichtungen nun Überkapazitäten da (siehe OK-Interview mit dem Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling), andererseits fehlen hunderte Sozialwohnungen für anerkannte Asylbewerber - und natürlich die ärmere "eingeborene Bevölkerung". Bartelts Appell: Sozialwohnungen bauen und die Zuschüsse vom "Wohnungspakt Bayern" nutzen.

Der Sommer kann kommen, die Badegewässer im Landkreis seien vollkommen in Ordnung, sagte Landrat Thomas Ebeling im Exklusiv-Interview mit dem OK. Der Chef der Kreisverwaltung nahm Stellung zum Vorwurf, die Kreisumlage sei für die Kommunen nicht in ausreichendem Maße gesenkt worden und sprach mit uns über die Crux, dass anerkannte Asylbewerber auch weiterhin in (teuren) Erstaufnahmeeinrichtungen wohnen.

Dienstag, 31.05.2016 - 11:02

Einen BMW gewinnen und Gutes tun

Die Projekte, die das BMW Werk Regensburg im Bereich Charity alljährlich unterstützt, lassen oft aufhorchen. Entweder geht es um Innovationen - die gerne etwas mit Technik zu tun haben dürfen - oder darum, gesellschaftlich wertvollen Initiativen ins Rampenlicht zu helfen; und natürlich zu finanzieller Unterstützung ihrer Arbeit. Heuer ist wieder beides dabei. Beim großen Spendentag am Freitag, 3. Juni, geht es um ein bayerisches Pilotprojekt: Die Kreiswasserwacht soll zur Wasserrettung einen Quad-Ski, ein wendiges Amphibienfahrzeug, bekommen. Die "Aktion Sonnenschein" dagegen unterstützt das Kinderzentrum St. Martin, das entwicklungsverzögerte oder mehrfach behinderte Kinder  mit einem ganzheitlichen Ansatz fördert. Zu gewinnen gibt es stattliche Preise und einen riesigen Haupt-Treffer: einen weißen BMW X1 im Wert von 40.000 Euro.

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