Hubert Süß

Hubert Süß

Mittwoch, 09.03.2016 - 11:08

Palm Beach: Bademoden made in Germany

 

Ein Hauch von Sonne, Strand und Meer mitten in Ostbayern: Mit einem fröhlich-bunten Spektakel eröffnete in Bad Abbach Palm Beach Bademoden neu. Geschäftsführer Christian Schwarz genoss es sichtlich, der großen Schar von Ehrengästen einen Einblick in die „modernste Bademoden-Fertigung“ Deutschlands zu gewähren. Hightech, adaptiert aus der Automobilindustrie, ermöglicht es Palm Beach, die gesamte Produktion ausschließlich in Deutschland stattfinden zu lassen, sagte Schwarz und erklärte vor Ort, was er damit meint.

Symbolbild: Petra Dirscherl, pixelio.de

Die Regierungen von Bayern und Tirol gehen davon aus, dass sich nach der faktischen Schließung der Balkan-Route der Flüchtlingsstrom Richtung Deutschland nach Westen, über Italien verlagern wird. Ministerpräsident Horst Seehofer und der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter haben deshalb eine "Erklärung zu gemeinsamer und koordinierter Vorgangsweise in der Flüchtlingsfrage" unterzeichnet. Darin untermauern sie ihren Wunsch, Schengen wieder in Kraft zu setzen.

Montag, 07.03.2016 - 18:47

BMW feiert in die Zukunft hinein

 

Wie sehen Kinder die Autos von übermorgen? Die Fantasien einer munteren Rackerschar übertrugen Künstler in atemberaubende Licht-Installationen, Choreografien, Farben und Klänge. Während die Münchener Olypiahalle in einem wahren Sinnesrausch explodierte, genossen wohl an die 7000 Regensburger BMW-Mitarbeiter in der Donau-Arena die Live-Übertragung der spektakulären Geburtstagsparty „100 Jahre BMW Group“ unter dem Motto „the next 100 years“. Die Zukunftsvision kulminierte in einem gold-bronzenen Entwurf eines autonom fahrenden, mitdenkenden und multimedial ausgestatteten Next-Generation-Boliden.

Wie kann die Energiewende gelingen und sich dabei rechnen? Was können regionale Unternehmen dazu beitragen, sei es durch Effizienz, sei es durch Eigenproduktion von Strom und Wärme? Wie lässt sich sparen und geschickt investieren? Das waren die zentralen Fragestellungen eines Informationsabends, den die Sparkasse im Landkreis Schwandorf gemeinsam mit E.ON und Bayernwerk für Unternehmer aus der Umgebung veranstaltete.

Samstag, 30.01.2016 - 10:48

Konrad Max Kunz: Drei Säulen der Kunst

Es ist ein kleines Zauber-Panoptikum hinter einer schmucken roten Fassade, nur einen Steinwurf von der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf entfernt, und doch ein bisschen versteckt. Die Konrad-Max-Kunz-Musikakademie besteht aus vielen verschachtelten, kleinen und großen Übungsräumen, Sälen und einer Bühne, die dank dunkler Gründerzeit-Möbelierung und liebevoller Gestaltung ein harmonisches Flair ausstrahlen.

Die Gemeinde Wackersdorf boomt mit dem Innovationspark und den Industriegebieten, die außen herum gewachsen sind – und weiter wachsen. Mit den knapp 5.900 sozialversicherungsplichtigen Arbeitsplätzen, die Ende 2014 gezählt wurden, ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Heuer gibt es ab April aber eine nervige Phase: Beim Weiterbau der geradlinigen Verkehrsanbindung an der Kartbahn vorbei ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Uwe Knutzen vom Bauamt präsentierte beim Wirtschaftsgespräch auf dem BMW-Gelände am Donnerstag zwei Varianten. Dr. Sven Hofherr, Arzt am BMW-Standort, warb für eine Nutzung am Gesundheitsdienst des Werks durch die benachbarten Firmen.

Nach der Feuerbeschau im Jahr 2014 traten Landratsamt und Regierung an die Gemeinde Wackersdorf heran und erklärten sinngemäß: Die Sicherheitsinfrastruktur für Innovationspark und Industriegebiete muss verbessert werden. Daher warben BMW-Standortleiter Thomas Dose und Bürgermeister Thomas Falter beim Wirtschaftsgespräch am Donnerstag bei den zahlreich erschienen Managern der benachbarten Firmen für ein ehrgeiziges Projekt: Die Gründung einer gemeinsamen „Werkfeuerwehr Industriegemeinschaft Wackersdorf e.V.“. Ein Projekt, das wohl auch der absehbaren Erweiterung der Industrie-Flächen Rechnung trägt. Für heuer sind bereits etliche größere Erweiterungen und Ansiedelungen fix.

Unser Herrgott hat einen großen Tiergarten – der Stangl Gunther auch. Auf seiner Ranch auf dem Rastberg bei Nittenau, wo der Besucher ein herrliches Panorama auf die Stadt hinunter genießt, scharrt, kräht, pfeift, grunzt, gurrt und wiehert alles fröhlich durcheinander. Eine Mitbewohnerin, die dem Landschaftsgärtner, Jäger und Naturfreund ganz besonders ans Herz gewachsen ist, macht dagegen nur sehr wenig Radau. Die zweijährige Stochendame wird wohl ihr Leben lang hier verbringen – Sommer wie Winter.

Symbolbild: ibefisch, pixelio.de

Bekommt die Ortsmitte von Bodenwöhr wieder eine Querungshilfe? Seit dem Neubau der Ortsmitte, der 2008 abgeschlossen wurde, ist der Zebrastreifen Geschichte. Der wird, wie im seit Jahren währenden Kampf um eine neue sichere Furt für die Fußgänger immer wieder deutlich wurde, wohl aus verschiedenen Gründen nicht mehr kommen – hauptsächlich wegen zu wenig Fußgängerfrequenz bei entsprechenden Zählungen. Nun gäbe es da ja Alternativen. Ampel oder Fahrbahnteiler etwa. Aber seit über einem halben Jahr ruht das Prüfungsverfahren, ob das eine oder das andere infrage käme in Bodenwöhr. Weil es ein Missverständnis gab zwischen Staatlichem Bauamt Amberg-Sulzbach (Straßenbauamt) und Gemeinde. Auslöser war eine Verkehrsschau im März vor Ort.

Gute Nachbarn reden miteinander. Schwierig, wenn die einen tschechisch, die anderen deutsch sprechen. Aber nicht unmöglich. Um den "Dialog mit Nachbarn im Bereich der Jugend zwischen dem Landkreis Schwandorf und Tschechien" zu fördern, prämierte die Sparkassenstiftung im Landkreis Schwandorf heuer sieben grenzüberschreitende Projekte. Denn, so Stiftungs- und Sparkassenvorstand Werner Heß, "diese Grenze darf es für unsere Kinder einmal nicht mehr geben". Bei der Preisverleihung am Mittwoch im Sparkassensaal verteilte er zusammen mit Landrat Thomas Ebeling 16.700 Euro an Preisgeldern.

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