Hubert Süß

Hubert Süß

Die wunderbare Atmosphäre des Kneitinger Kellers, der unbestritten einer der schönsten Biergärten Regensburgs ist, prägte am Samstag den Auftakt zum Fest der Sozialen Initiativen. Da war viel geboten, ohne aufdringlich zu sein, Augen, Ohren, Gaumen und das Gemüt kamen nicht zu kurz. Wirt Frank Gebhard und die Sozialen Initiativen arbeiten an diesem Wochenende für den guten Zweck.

Was ist unwahrscheinlicher, als dass der Club deutscher Meister wird? Dass in Bayern ein Sozi regiert. So jedenfalls die Meinung von Finanzminister Markus Söder (CSU). Nun wird er wohl endgültig selbst bayerischer Regierungschef. Aus diesem Anlass haben wir das Interview mit Ostbayern-Kurier Herausgeber Hubert Süß von 2015, kurz vor dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, hier noch einmal veröffentlicht. Söder kündigte dabei eine Liste mit Projekten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Tschechien an. Dem neuen Oberpfälzer CSU-Bezirkschef Albert Füracker attestierte er „Potential für mehr“, was auf einen Ministerposten hindeuten dürfte. Beim Thema Asyl zeigte Söder eine sehr harte und kantige Haltung: Er sprach sich dafür aus, gegen Schlepper auch militärisch vorzugehen.

Samstag, 01.08.2015 - 12:08

Kindheit in Regenstauf

Es ist ein Blick zurück in das Regenstauf der 1950er Jahre, und zwar ein Blick aus Kinderaugen. Wenn Burkhard Härtl, seit 2013 im Ruhestand und in Würde ergraut, in seinem behaglichen Freisitz hinterm schmucken Eigenheim an der Richard-Wagner-Straße von damals erzählt, blitzt der Lausbub von einst in seinem Blick auf. Es muss lustig gewesen sein.

 

Das Gelände der ehemaligen Gefügel-Schlachterei an der Thanner Straße in Nittenau/Bergham ist inzwischen an die FeBau GmbH verkauft, vorbereitende Maßnahmen für den Umbau der Schlacht-Fabrik zum Flüchtlingswohnheim laufen mit Billigung des Landratsamtes auf Hochtouren. Das Projekt schafft vorläufigen Wohnraum für Menschen, die zum größten Teil die sprichwörtliche Hölle auf Erden hinter sich haben. Es treibt aber auch einen Keil zwischen einen nicht geringen Anteil der Berghamer Anwohner und die Stadt – im Sinne von Bürgermeister und Stadtrat. Und es wirft - soweit die Recherchen des Ostbayern-Kuriers – doch Fragen auf.

Mittwoch, 15.07.2015 - 09:43

Oberpfälzer Don Quijote

Wenn jemand den Kampf gegen Windmühlen verinnerlicht hat, dann sind es die bayerischen Sozis. Nicht nur, wenn es um Windräder geht. Ständig gegen die gefühlte Allmacht der CSU anzurennen und darin höchstens ein paar Kratzer hinterlassen zu können, das erfordert Nerven und Ausdauer. Reinhold Strobl (65) hat davon zur Genüge. Der frühere Bundestags- und jetzige Landtagsabgeordnete kandidiert im Herbst nicht mehr um den Kreisvorsitz der Amberg-Sulzbacher SPD. Das Interview führte Hubert Süß.

Nach knapp 600 Jahren fielen in Bodenwöhr wieder Hussiten ein. Damals verwüsteten sie den Eisenhammer, was die Ur-Bodenwöhrer dazu brachte, 30 Jahre später den Hammersee aufzustauen und den Hammer neu zu bauen. Diesmal steht in der Schadensbilanz lediglich ein verbeulter Messing-Zapfhahn, an dem der Neunburger Bürgermeister Martin Birner im Brauereigasthof Jacob zuviel Beamten-Kraft ausgelassen hat. Brauerei-Chef Marcus Jacob tat es um das blitzende Gerät zwar Leid, er freute sich aber dennoch, dass die Festspieler "Vom Hussenkrieg" aus der Nachbarstadt angereist waren, um das erste Fass "Hussiten-Zoigl" aus Jacob-Produktion anzustechen (und auszutrinken).

Donnerstag, 04.06.2015 - 10:20

Richard Stabl exklusiv zu seinem Burnout

Bürgermeister Richard Stabl ist wieder im Amt. Nach gut drei Monaten im Krankenstand hat er am 1. Juni die Arbeit wieder aufgenommen. Hinter ihm liegt eine schwierige Zeit der Genesung, zu der auch die schonungslose Analyse des eigenen Ichs, des Lebens und Arbeitens gehörte. Im Exklusiv-Interview mit dem Kurier spricht Stabl erstmals über die oft unterschätzte Krankheit der Neuzeit, die auch ihn traf. Und lüftet das „Geheimnis“, das in den vergangenen Wochen so viele – Medien und Menschen – so gern ergründet hätten.

Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei „Die Linke”, hat eine Debatte über Feminismus nach Regensburg gelockt. Der Ostbayern-Kurier nutzte die Gelegenheit zu einem Interview mit der 37-Jährigen, die sich selbst als „Marxistin im Werden” versteht und im Bundestag immer wieder eine eklatante Ungleichverteilung des Wohlstands in Deutschland anprangert. Als Dresdnerin ist sie besonders betroffen von der rechten Bewegung namens „Pegida”. Das Gespräch führte Kurier-Herausgeber Hubert Süß.

Beate (34) ist in Walderbach aufgewachsen, Berthold (39) in Nittenau. Ihr Sohn Johann (2) hat es da wesentlich wärmer. Das ganze Jahr über. Sein großer Sandkasten erstreckt sich am Baffle Creek an der Ostküste Australiens. Dort hat die Familie Kangler ihre eigene Brauerei, die „Baffle Brewery” aufgebaut. Braumeister Berthold  ist zahlreichen Oberpfälzern bekannt aus seiner Zeit im Nittenauer Brauhaus. Jetzt hat er seine ersten eigenen Abfüllungen hinter sich. Die Kommentare der Australier auf Facebook sind begeistert, die lokalen Medien reißen sich um die bayerischen Neubürger. Für die alte Heimat nahmen sich die Kanglers trotzdem viel Zeit für ein spannendes Interview. Die Fragen stellte Herausgeber Hubert Süß.

Seite 10 von 10