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ISEK: 2000 Bürgerinnen und Bürger werden befragt

ISEK: 2000 Bürgerinnen und Bürger werden befragt

2 Minuten Lesezeit (368 Worte)

Städtebau, Tourismus, Bildung, Soziales, Handel und Wirtschaft: Wie soll sich Burglengenfeld in den nächsten zehn bis 15 Jahren entwickeln? Antworten auf diese Frage soll ein sogenanntes Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) liefern. Dazu werden jetzt Fragebögen an 2000 Bürgerinnen und Bürger versandt. Bürgermeister Thomas Gesche sagt: „Es geht um unsere Zukunft! Dabei kommt es ganz entscheidend auf die Rückmeldungen aus der Bevölkerung an.“

Wichtig auf dem Weg zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) ist die Frage: Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger die Wohn- und Lebensqualität in Burglengenfeld, welche Ansprüche an die Stadtentwicklung haben sie? Zudem geht es in dem zwölfseitigen Fragebogen unter anderem um das Einkaufsverhalten der Bevölkerung und ihre Sicht auf Burglengenfeld: Identifizieren sich die Bürger stark mit ihrer Stadt, fühlen Sie sich ihr emotional verbunden? Engagieren sich die Bürger in ihrer Stadt? Was machen die Geschäftsleute aus ihrer Stadt?  

Die Fragebögen werden jetzt an 2000 Bürgerinnern und Bürger zwischen 14 und 99 Jahren verschickt, die nach dem Zufallsprinzip von der iq-Projektgesellschaft ausgewählt worden sind. Diese Gesellschaft ist ein unabhängiges Beratungs- und Planungsunternehmen mit direkter Anbindung an den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitet zusammen mit dem Büro SHL Architekten und Stadtplaner aus Weiden, das im Januar 2016 vom Stadtrat mit der ISEK-Erstellung beauftragt worden war. 

Die Fragebögen werden mit einem Rückumschlag versendet, der im Rathaus eingeworfen oder an die Stadtverwaltung geschickt werden kann (Porto zahlt Empfänger). Zu diesem Vorgehen haben die vom Stadtrat beauftragten Fachleute geraten. Mit dem Versand von 2000 Fragebögen erhalte man ein „stabiles Meinungsbild“. Die sogenannte Lenkungsgruppe folgte dieser Anregung. 

Die Aussagekraft der Ergebnisse hängt von einer möglichst großen Beteiligung der zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger an der Befragung ab. Bürgermeister Gesche appelliert daher: „Nehmen Sie sich bitte etwa 30 Minuten Zeit, um diesen Fragebogen auszufüllen. Sie tragen damit ganz wesentlich dazu bei, Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Stadt Burglengenfeld an den Wünschen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten.“ 

Das ISEK wird nicht allein vom Büro SHL, von der Verwaltung und vom Stadtrat erarbeitet. In der sogenannten Lenkungsgruppe arbeiten Vertreter aus Verwaltung und Politik ebenso mit, wie Vertreter aus Wirtschaft und Handel, der Vereinswelt und von Jugend- und Seniorengruppen. Wer ist dabei? Das lesen Sie im Internet unter www.burglengenfeld.de/leben-in-burglengenfeld/isek/

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