Jede Menge Infos: Amberger Gesundheitsforum startet am 19. Januar

„Gesundheit im Gespräch“ – dieses Motto gilt auch zu Beginn des neuen Jahres wieder an drei aufeinanderfolgenden Dienstagabenden jeweils um 19.30 Uhr im großen Saal des Amberger Rathauses. Wie immer werden dabei Ärzte des Klinikums St. Marien Amberg bei freiem Eintritt über jeweils ein wichtiges medizinisches Thema informieren.

Start ist am kommenden Dienstag, 19. Januar, mit der Frage „Schenkelhalsbruch: Wie geht es weiter?“ Referenten sind Dr. Robert Bauer (im Bild), der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, und Dr. Jens Tröger, Chefarzt für Geriatrie und Frührehabilitation.

Eine Woche später, am Dienstag, 26. Januar, wird die Diabetologin und Oberärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche, Dr. Sigrid Heimering, über „Innovative Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes“ berichten.

Den Schlusspunkt setzt M.B.Ch.B. Khaled Saleh, Oberarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, am Dienstag, 2. Februar, mit Ausführungen zu Behandlungsmöglichkeiten bei Durchblutungsstörungen in den Beinen. An jedem dieser Abende werden die Referenten zunächst eine Einführung in das Thema geben. Im Anschluss an diese Vorträge stehen die Experten den Besucherinnen und Besuchern dann als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung.

Das Gesundheitsforum wurde 1994 von der Volkshochschule Amberg und dem Klinikum St. Marien als gemeinsame Veranstaltung ins Leben gerufen. Dahinter steht die Idee, der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich durch kompetente Referenten über aktuelle Themen aus dem Gesundheitsbereich informieren zu lassen. In der Zwischenzeit ist diese Veranstaltungsreihe zu einem festen Bestandteil des Fortbildungsprogramms der Volkshochschule geworden.

Mit dem ersten Vortrag zum Thema Oberschenkelhalsbruch am kommenden Montag stellt sich das Zentrum für Alterstraumatologie am Klinikum St. Marien vor. Die Chefärzte Dr. Robert Bauer und Jens Trögner werden aufzeigen, wie schnell durch eine kleine Unachtsamkeit das Leben in eine gänzlich andere Bahn geraten kann. Denn bei älteren Menschen bringt ein Sturz mit Knochenbruch häufig einen Verlust an Lebensqualität und Selbstständigkeit mit sich. Dabei ist gerade die Schenkelhalsfraktur für Menschen dieser Altersgruppe charakteristisch.

Trotz moderner Operationsverfahren kann danach nur rund ein Drittel der Betroffenen den Alltag wie gewohnt fortführen. Viele bleiben auf Hilfe angewiesen, können etwa das Haus nicht mehr allein verlassen. Um diese Patienten noch besser versorgen zu können, arbeitet die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie eng mit der Geriatrie und Frührehabilitation zusammen. Mit dem Zentrum für Alterstraumatologie wurde eine gemeinsame Station geschaffen, in der die Patienten in beiderlei Hinsicht optimal betreut werden können.


Denn viele ältere Menschen bringen weitere, oftmals chronische Erkrankungen mit, die für einen guten Erfolg in die Behandlung einbezogen werden müssen. Deshalb kümmern sich ein Ärzteteam, speziell ausgebildete Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen und Sozialdienstmitarbeiter um die Patienten. Außerdem finden täglich gemeinsame Visiten statt und regelmäßige Besprechungen stellen die optimale Steuerung für die anschließende Rehabilitation sicher.