Johanniter und Malteser feiern ihre gemeinsame Geschichte

Johanniter und Malteser feiern ihre gemeinsame Geschichte

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Regensburg. Im Rahmen der diesjährigen Johanni-Feier blickten die Malteser und Johanniter auf ihre gemeinsame, rund 900-jährige Geschichte zurück. Es ist eine mittlerweile gute Tradition der beiden Hilfsorganisationen, am Johannistag gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

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So auch dieses Jahr. Es versammelten sich zahlreiche Malteser und Johanniter in der Neupfarrkirche in der Regensburger Altstadt zum gemeinsamen Gottesdienst. Nachdem Pfarrer Lorenz von Campenhausen die Andacht eröffnet hatte, erinnerte der ehrenamtliche Johanniter-Regionalvorstand Dr. Hermann Hilber an die Geschichte von Johannes dem Täufer. „Sechs Monate vor Weihnachten, genau wenn die Tage wieder kürzer werden, erblickte er das Licht der Welt. Daher gedenken wir heute unserem Namenspatron“, so Dr. Hilber. „Er war dazu berufen, die Menschen auf das Kommen Jesu vorzubereiten.“ Er betonte auch wie wichtig es ist, dass beide Orden und Hilfswerke nicht nur Mitglieder und Mitarbeiter mit einem christlichen Glaubensbekenntnis haben. „Es ist unwichtig, zu welcher Konfession man sich bekennt oder ob man überhaupt gläubig ist“, so der ehrenamtliche JohanniterRegionalvorstand. „Am Unfallort wird niemand fragen, ob man Malteser oder Johanniter, ob man Christ oder Moslem ist. Wichtig ist, dass wir für die Menschen da sind.“

Nach dem Gottesdienst ging es zur evangelischen Studentengemeinde Regensburg. Dort eröffnete Dr. Hilber zusammen mit der Ehren- und Devotionsdame sowie Diözesanoberin Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg die Feierlichkeiten am Ende seiner Rede mit den Worten: „Wir müssen miteinander füreinander da sein!“ Zum Abschluss hatten die Mitarbeiter der beiden Hilfswerke die Möglichkeit, sich miteinander über ihre Arbeit auszutauschen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Für das leibliche Wohl sorgte an diesem Abend der Johanniter-Ortsverband Schwandorf mit diversen Gerichten vom Grill.


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