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KiGa-Kinder entführen Bürgermeister

KiGa-Kinder entführen Bürgermeister

2 Minuten Lesezeit (334 Worte)

Ensdorf. Großalarm am unsinnigen Donnerstag im Rathaus: Mehr als 60 Banditen, die Mäuse-, die Elefanten- und die Bärenbande des Kindergartens entführten Bürgermeister Markus Dollacker. Lösegelderpressung war Ziel der wilden Horden, die von furchterregenden Erzieherinnen angeführt wurden.

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Mit ihrem Schlachtruf „Kindergarten, Kindergarten kunterbunt, Kindergarten, Kindergarten jetzt geht’s rund, Kindergarten, Kindergarten Fasenacht – zicke zacke zicke zacke alles kracht“ stürmten sie ins Rathaus. Da saßen bleich und zitternd die weiblichen Angestellten auf ihren Stühlen, von Geschäftsstellenleiter Josef Rester war nichts zu sehen, und Kämmerer Josef Donhauser hätte sich am liebsten in seinem Tresor verkrochen.

Bild: Die jungen Banditen hielten mit ihren furchterregenden Erzieherinnen Bürgermeister Markus Dollacker im Fürstensaal in Schach. 

Keine Hilfe für den Bürgermeister, den die wilden Horden in den Fürstensaal des Klosters entführten und zu ungewohnten tänzerischen Leistungen zwangen. Zuerst aber sangen sie ihm „Traratschinbummtrara, traratschinbummtrara! Jetzt ist der lustige Fasching da, man hört es schon von fern und nah“ und auch Traratschinbummtrara, traratschinbummtrara! Der Fasching ist zum Tanzen da, drum dreht euch alle hopsassa.“ Dann legten die Kids so richtig los, brachten Bürgermeister Dollacker schon beim Ententanz so richtig zu schwitzen.

Bild: Auf ging’s zum Ententanz – der Bürgermeister war im Stress.   

Dazwischen immer wieder „Zicke, zacke, hoi – hoi – hoi“ und auf ging’s zum nächsten Tanz. „Tschitschi – wawa – tschitschi – wawawa“ hieß es dann, die Hände mussten gestreckt, die Daumen und die Schultern gehoben, der Po nach hinten gestreckt, die Füße nach innen gebogen und auch noch die Zunge herausgestreckt werden. Ein Tanz der viel abverlangte, hier war dem Bürgermeister der Beifall aller sicher.

Da kam dann auch das von Verwaltungsangestellter Monika Hofmann gelieferte Lösegeld – Limonaden, Butterbrezen und viele Süßigkeiten – bei den Entführern gut an. Nach dem Motto „sein Krawattl für die Kathl“ musste Dollackers Selbstbinder noch dran glauben, das ist ja Brauch am unsinnigen Donnerstag. Friedfertig brachten die vorher so wilden Banden den Bürgermeister ins Rathaus zurück, Sie freuten sich schon darauf, am Nachmittag mit ihren Faschingsliedern die Bewohner des Seniorenheims erfreuen zu können.

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