Kindergartenkinder besuchten die Riedener Feuerwehr

Kindergartenkinder besuchten die Riedener Feuerwehr

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Rieden. Für die Kids im Riedener Kindergarten St. Georg ging am vergangenen Dienstag ein Traum in Erfüllung: Sie durften die Riedener Feuerwehr besuchen und waren danach auch noch zur Fahrt in Feuerwehrautos eingeladen. In ihrer vollen geballten Kraft stellten sich die Wehren aus Rieden und Vilshofen mit ihren Fahrzeugen den Kindern vor.

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Vilshofens Feuerwehrkommandant Thomas Appel war mit dem HLF 20 sowie einigen Wehrmännern dazu extra nach Rieden gekommen. Rainer Salbeck, Kommandant der Riedener Wehr freute sich, dass sich die mehr als 60 Kinder mit Kindergartenleiterin Doris Bruckner und Erzieherinnen sich für die Feuerwehr interessierten. Wichtig seien bei einer Brandmeldung über die Notrufnummer 112 die fünf „W“: „Wer ruft an?,“ „Was ist passiert?,“ „Wo ist es passiert?“, „Wie viele Verletzte gibt es?“ und „Warten auf Rückfragen.“

Als Vilshofens Kommandant Thomas Appel zwei Atemschutzgeräteträger in voller Ausrüstung vorstellte, betonte er „Ihr braucht vor ihnen keine Angst zu haben, sie wollen euch helfen, Ihr dürft euch im Ernstfall vor ihnen also nicht verstecken“. Und keiner zeigte auch Angst davor, sich – „wie im Ernstfall“ –  eine Fluchthaube aufzusetzen. Dann aber ging es in die Vollen. In Gruppen an die Fahrzeuge, wo Vilshofens stellvertretender Kommandant Josef Piller am HLF 20 erläuterte, dass dieses mit Hebekissen, Sprungretter, 1600 Liter Löschwasser, Lichtmast und Nass-Sauger aufgerüstet sei. Zur Brandbekämpfung mit 2400 Litern Löschwasser an Bord werde das LF 20 der Riedener Wehr eingesetzt, erfuhren die Kinder. Das Fahrzeug sei zudem mit 160 Litern Schaummittel, Lichtmast, schwerem Atemschutz und Hochwasserpumpen ausgestattet.

Neu im Fuhrpark der Riedener Wehr sei neben dem Mannschaftstransportwagen das SWKat 2000, so Kommandant Rainer Salbeck. „Mit diesem Fahrzeug können wir die Einsatzmöglichkeiten für unsere Wehr, für das untere Vilstal oder im Katastrophenfall auch überregional wesentlich verbessern,“ betonte er und hob hervor, dass im Wagen 2000 Meter Schlauchmaterial sei, „wichtig gerade mit unserem großflächigen Waldgebiet, wo eine Löschwasserversorgung auch über lange Schlauchstrecken aufgebaut werden muss.“

Dann aber wollte jeder bei den ersten sein, als es hieß „Auf geht es zur Fahrt mit den Feuerwehrautos durch Rieden.“ Alle waren begeistert. Nach einem Probelöschen mit der Kübelspritze waren die Kinder mit ihren Erzieherinnen noch zu warmen Wienern mit Semmeln und Getränken eingeladen. Sie freuten sich auch über die von Kommandant Salbeck überreichten Süßigkeiten und Drachen von Reinhard Meier von der Nürnberger Versicherung.


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