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Kleine Truppe der Kolpingsfamilie behauptet sich mit vielen Aktionen

Kleine Truppe der Kolpingsfamilie behauptet sich mit vielen Aktionen

4 Minuten Lesezeit (766 Worte)

„Auf den Einzelnen kommt es an.“ Deutlich wird das immer wieder bei der Vereinsarbeit, denn immer wieder sind es die gleichen Leute, die aktiv sich zu den verschiedensten Anlässen einbringen. Nicht anders verhält es sich seit Jahren bei der Kolpingsfamilie Bodenwöhr. Umso beachtlicher ist die Präsenz, die das Leben in der Pfarreiengemeinschaft bereichert.

Monatliche Bastelstunden mit Kindern, Fastenessen mit vorausgehendem Verkauf der Essensmarken, Teilnahme an der Segnung des Pfarrhofs, Mitwirken bei den Betstunden, das Abhalten eines Radflohmarktes, die Beteiligung an den Bittgängen und an der Kreuzbergwallfahrt, chronologisch listete Vorsitzende Petra Lutter bei der Jahreshauptversammlung die vielen Aktionen auf. Mitgestaltet habe die Kolpingsfamilie auch eine Maiandacht. Zu den Vorbereitungen auf Fronleichnam zählte das Legen eines Blumenteppichs vor dem Gasthaus Bollinger. Besucht wurde die Bezirksmaiandacht in Nittenau mit anschließender Besichtigung des Pfarrheims. Beim Dekanatstag im Juli habe man die Bewirtung der Gäste übernommen. Das Vereinsjahr endete mit der Weihnachtsfeier, die zusammen mit der MMC und dem Frauenbund stattfindet.

Die Teilnahme an den Bezirksveranstaltungen habe im letzten Halbjahr von 2016 etwas gelitten, räumte die Vorsitzende ein. Daher wurde festgelegt, dass die Vorsitzende die Teilnahme an weitere Vorstandsmitglieder delegiert, sollte sie selber verhindert sein. Im August 2015 sei in der Außenanlage der Marienkirche in Blechhammer ein Altkleidercontainer aufgestellt worden. Der sei im letzten Jahr sehr gut angenommen worden. Erwirtschaftet wurden damit 309,05 Euro. Die Vorstandschaft hatte in der letzten Sitzung beschlossen, die Hälfte davon für soziale Zwecke zu spenden. So erhalten jeweils 50 Euro das Kolping-Jugendwohnprojekt in Regensburg, das Kolping-Ferienhaus Lambach und Misereor. Lutter teilte mit, dass die Kolpingsfamilie Bodenwöhr von der Körperschafts- und Gewerbesteuer laut Bescheid des Finanzamtes bis zum Jahr 2020 befreit sei.

Den aktuellen Mitgliederstand gab sie mit 36 Personen an. Zwei Mitglieder seien ausgetreten. Turnusgemäß standen nach drei Jahren wieder Neuwahlen auf der Tagesordnung, die kaum Änderungen mit sich brachten. Einig war man sich, dass die Wahl per Akklamation erfolgen soll. Alle Gewählten erhielten das einstimmige Vertrauen unter jeweiliger eigener Enthaltung. Vorsitzende ist Petra Lutter, ihre Stellvertreterin Resi Jelinek, die auch als Kassier fungiert. Das Amt des Schriftführers übt Ingrid Schieder aus. Zu Beisitzern bestimmt wurden Marion Weixler, zugleich Jugendbeauftragte, sowie Albert Gleixner (neu).

Zur Terminplanung informierte die Vorsitzende, dass das Programm für 2017 bereits in der letzten Vorstandssitzung erstellt und versendet worden sei. Bezirksvorsitzender Albert Fischer sagte, dass die Kolpingsfamilie Bodenwöhr gut aufgestellt sei. Das Programm verdiene Respekt. Auch Nichtmitglieder können sich beteiligen. Vieles werde hier in Bodenwöhr geleistet. Sein Dank galt den Mitgliedern sowie der Vorstandschaft, insbesondere der Vorsitzenden. Fischer dankte auch Pfarrer Johann Trescher für dessen geistige Begleitung. Er freue sich, wenn viele zu den Bezirksveranstaltungen kommen. Die Kolpingsfamilien sollten sich kennenlernen und ein gutes Miteinander pflegen, was auch der Fall sei. In eigener Sache teilte er mit, dass er seit 40 Jahren als Bezirksvorsitzender fungiere. Er würde dieses Amt gerne in jüngere Hände legen. Und so hoffe er, dass sich etwas ergebe. Gerne sei er bereit, seinen Nachfolger einzuarbeiten. Fischer dankte auch Bürgermeister Richard Stabl für dessen Interesse an der Kolpingsfamilie, das er durch sein Kommen gezeigt habe. Fischer wünschte der Kolpingsfamilie gutes Gelingen und alles Gute. Bei Bedarf könne sie sich jederzeit an ihn wenden.

Petra Lutter dankte dem Bezirksvorsitzenden für seine gewährte und weiterhin zugesagte Unterstützung. Danach verlas sie anschließend den Rücktritt von Kolping-Diözesanpräses Stefan Wissel von seinem Amt, das er noch bis 31. August dieses Jahres ausüben werde. In diesem Schreiben bat er um Verständnis für diesen Schritt. Sein Nachfolger ist Pfarrer Karl Dieter Schmidt, Ortspräses in Neunburg v. W., derzeit Pfarrer in Barbing.

Bürgermeister Richard Stabl dankte der Kolpingsfamilie für die geleistete Arbeit. Diese biete ein tolles gesellschaftliches Angebot, für viele Altersgruppen und das die Gemeinschaft stärkt. Für die Zukunft wünschte er ein anhaltendes so gutes Engagement für die Kolping-Gemeinschaft und die Gemeinde.

Pfarrer Johann Trescher wies darauf hin, dass er seit viereinhalb Jahren in der Pfarrei sei. Kolping sei von Anfang an eine kleine Herde gewesen. Immer habe er gehofft, dass die Kolpingsfamilie neu aufblühen werde. Es sei beim Blühen geblieben. Er dankte allen für die Treue und für die geleistete Arbeit. Man soll versuchen, Leben hineinzubringen und die Tätigkeiten in der Öffentlichkeit darzustellen. Erst kürzlich habe er beim Täuflingstreffen angeregt, eventuell einen Familienkreis zu gründen. In Neunburg sei hier die Kolpingsfamilie aktiv, habe er bei einem Gespräch erfahren. Überhaupt, dass es in Bodenwöhr eine Kolpingsfamilie gebe, sei zu wenig bekannt. Der Geistliche gratulierte Bezirksvorsitzendem Albert Fischer für seine 40-jährige Betreuung der Gruppen. Er dankte der Kolpingsfamilie für alles was sie für die Pfarrei getan habe.

Mit einer Präsentation über den Querschnitt in der Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Kolpingsfamilie durch Marion Weixler endete der Abend.

 


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