Knapp 100 Besucher erlebten „A stade Stund im Advent“

„A stade Stund im Advent“ begeisterte knapp 100 Besucher im Pfarrheim Wackersdorf. Nach über einjähriger Pause hatte Luise Deiminger in bewährter Form die Veranstaltung organisiert. Bei Christstollen und Plätzchen stimmten die Musiker das Publikum mit besinnlichen Klängen auf die Adventszeit ein.

 

Schon bei der vorausgehenden Abendmesse predigte Pfarrer Christoph Melzl vom Licht in der dunklen Zeit und beklagte die Hektik im Alltag. Er zündete die erste Kerze am Adventskranz an. Danach versammelte man sich im Pfarrheim, wo das Bläserensemble des Musikvereins unter der Leitung von Conny Gaschler die gut einstündige Veranstaltung eröffnete. Organisatorin Luise Deiminger knüpfte in ihrer Begrüßung an die Predigt an und erinnerte an König Saul, der schon vor über 3000 Jahren mit besinnlichen Harfenklängen aus der Depression geführt wurde. „Nur mit Musik kann eine traurige Seele geheilt werden“, meinte die Organisatorin.

Das „Wackersdorfer Saitngspiel“ mit Rosemarie Rappel, Luise Deiminger und Sepp Ecker intonierte die Titelmelodie von „Unter unserem Himmel“ und ein „Stubnstückl“. Der „Schwarzenfelder Dreigsang“, der von Anton Reiger auf seinem Akkordeon begleitet wurde, spielte unter anderem das Stück „Is finster draus, is kalt und stad“. Die jüngsten Musikerinnen Sophie Drexler und Jessica Deiminger begeisterten mit dem Stück „Aitz kummt die heilige Weihnachtszeit“. Mit besinnlichen Wortbeiträgen wie „Der gestohlene Christbaum aus dem Kirchenwald“ und „Die Plätzlverschwörung“ stimmte Lisa Wilhelm die Zuhörer auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Den aufmerksam lauschenden Zuhörern wurde auch Christstollen und Plätzchen angeboten, die vom Warenhaus Globus gespendet wurden. Am Ende der kurzweiligen Adventsstunde wurde das Publikum um eine Spende gebeten, die für die anstehende Kirchenrenovierung Verwendung finden wird, betonte Luise Deiminger. Mit dem Lied „Guten Abend, gute Nacht“ wurden die Besucher verabschiedet.