Kradfahrer schwerst verletzt

Kradfahrer schwerst verletzt

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Symbolbild: (c) by_stihl024_pixelio.png

Kümmersbruck. Am Mittwoch, gegen 22.50 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 85, Höhe Haidweiher, ein schwerer Verkehrsunfall, wobei ein 20-jähriger Leichtkraftradfahrer aus Amberg lebensgefährliche Verletzungen erlitt.

Nach bisherigen Ermittlungsstand befuhr ein 60-jähriger Berufskraftfahrer aus Mazedonien mit seinem Sattelzug die Bundesstraße 85, von Schwandorf kommend in Richtung Amberg. Der 20-jährige Amberger befuhr mit seinem Leichtkraftrad Honda ebenfalls die Bundesstraße 85 in gleicher Richtung, in bisher unbekanntem Abstand hinter dem mazedonischen Sattelzug her. Kurz nach Haidweiher hielt der Fahrer des Sattelzuges offensichtlich zunächst am rechten Fahrbahnrand an, um sogleich im hier dreispurigen Fahrbahnbereich ein Wendemanöver einzuleiten. Bei der Einleitung des Wendevorganges übersah der 60-jährige den hinter ihm fahrenden Leichtkraftradfahrer, welcher den Sattelzug nicht mehr ausweichen konnte und mit diesem heftigst kollidierte. Durch den Aufprall zog sich der Kradfahrer schwerste Verletzungen zu. Nach ersten Erkenntnissen erlitt dieser mehrere Knochenbrüche, sowie innere Verletzungen. Es bestand Lebensgefahr.

Der Kradfahrer wurde durch das BRK, zur stationären Behandlung ins Klinikum Amberg verbracht.

Der 60-jährige Berufskraftfahrer und dessen 48-jährige Beifahrer blieben unverletzt.

Am Leichtkraftrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 5000 Euro.

Der Sachschaden am Sattelzug wird auf 500 Euro beziffert.

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Amberg wurde ein Sachverständiger, zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens, an die Unfallstelle bestellt. Der Sattelzug, wie auch das Leichtkraftrad wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt.

Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren, u.a. wegen fahrlässiger Körperverletzung, eingeleitet. Neben dem BRK waren auch 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren Kümmersbruck und Hiltersdorf an der Unfallstelle im Einsatz.

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Amberg, unter Tel. 09621/890-320, in Verbindung zu setzen.


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