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Krankenhaus Oberviechtach: Zufriedenheit und Optimismus

Krankenhaus Oberviechtach: Zufriedenheit und Optimismus

3 Minuten Lesezeit (582 Worte)

Der vom Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling vor einem Jahr initiierte „Runde Tisch Krankenhaus Oberviechtach“ hat sich am Donnerstag, 22. Oktober im Beisein von MdL Alexander Flierl und Bürgermeistern des östlichen Landkreises intensiv mit der Führung von Asklepios, der Ärzteschaft, dem Förderverein, dem Bayerischen Roten Kreuz und dem Betriebsrat ausgetauscht. Am Ende des Gespräches, zu dem der Landrat eingeladen hatte, wurde ein durchwegs positives Fazit gezogen.

Der Regionalgeschäftsführer von Asklepios, Dr. Boris Rapp, konnte eine erfreuliche Entwicklung des Krankenhauses seit dem letzten Runden Tisch vorstellen. Die Auslastung wurde von 2014 auf 2015 um 13% gesteigert. „Die Menschen in der Umgebung nehmen das Krankenhaus gut an. Natürlich hoffen wir, dass sich dieser Trend noch weiter fortsetzt“, so Rapp.

Der Landrat und die anwesenden Bürgermeister zeigten sich erfreut, dass die Notfallversorgung am Standort Oberviechtach gesichert ist. Das Krankenhaus ist permanent geöffnet und mit allen notwendigen Gerätschaften ausgestattet, um jeden Notfall entweder sofort versorgen oder soweit stabilisieren zu können, dass ein Weitertransport in eine Spezialklinik möglich ist. Alle Ärzte und Pfleger haben einen speziellen Reanimationskurs absolviert und werden regelmäßig nachgeschult.

Eine Verbesserung gibt es bei der Computertomografie. Wurden bislang nur an drei Tagen in der Woche CTs gemacht, ist dies zukünftig täglich immer zu den normalen Dienstzeiten möglich. Auch das Leistungsspektrum wurde weiter gefestigt. Neben internistischen und allgemein- und bauchchirurgischen Patienten werden auch unfallchirurgische und orthopädische Fälle behandelt. Im stationären Bereich können Drüsenerkrankungen, insbesondere der Zuckerkrankheit, Infektionserkrankungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen aller Art behandelt werden. Darmspiegelungen – auch zur Krebsvorsorge – sind auch ambulant möglich.

Im chirurgischen Bereich werden u.a. Gallenblasen- und Blinddarmoperationen, Leistenbruchoperationen und die Schilddrüsenchirurgie mit hochmodernen Operationsverfahren angeboten. Die Versorgung von Unfällen und Knochenbrüchen, wie auch die konservative und operative Behandlung bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates sind ebenfalls gewährleistet.


Familienkrankenhaus Oberviechtach

Die Aktion „Das Familienkrankenhaus Oberviechtach als erster Anlaufpunkt für die Bevölkerung vor Ort“ wurde in der Bevölkerung sehr gut angenommen. Die Klinik hat nicht nur das Familienkrankenhaus-Logo als Zusatz erhalten. Ein entsprechender Flyer wurde per Post an alle Haushalte in und um Oberviechtach verteilt. Beigefügt war ein Familienkrankenhaus-Aufkleber. „Die Bevölkerung kann sich mit der Klinik in Oberviechtach gut identifizieren“, lobte MdL Alexander Flierl.

Weitere von der Bevölkerung gut angenommene Maßnahmen waren die Veranstaltungsreihe „Klinik im Dialog“, die Teilnahme an der Academicus-Bildungsmesse in Oberviechtach und ein Tag der offenen Tür.

Bauliche Situation optimieren

Mit größtem Interesse nahm der Runde Tisch den Ausblick des Betreibers Asklepios auf, dass sich die bereits beim letzten Runden Tisch angekündigten Überlegungen in Bezug auf bauliche Veränderungen konkretisieren. Im nächsten Jahr soll die Belegung weiterhin stabilisiert und ausgebaut werden. Bei einer anhaltenden Stabilisierung wird in Abstimmung mit den staatlichen Förderbehörden über bauliche Maßnahmen nachgedacht.

„Wir wollen das hohe Niveau weiter ausbauen und so das von den Hausärzten in uns gesetzte Vertrauen rechtfertigen“, stellte Dr. Rapp im Beisein der zahlreich anwesenden Ärzte aus der Umgebung fest.
Landrat Ebeling betonte die Verantwortung der Politik und der Öffentlichkeit für die Klinik in Oberviechtach. „Die Garantie von Asklepios, die Klinik dauerhaft zu erhalten, verdient die notwendige Unterstützung von Politik und Ärzteschaft“, warb der Landrat. „Es wäre ein toller Erfolg, wenn das Haus noch besser von der Bevölkerung angenommen würde“, ergänzte MdL Flierl. Dass operative Leistungen auch an kleinen Krankenhäusern beibehalten werden, sei der richtige Weg.

Das Signal, das von diesem Runden Tisch ausgehen soll, ist ein überaus positives, lobten die anwesenden Teilnehmer. „Oberviechtach hat Zukunft“, bekräftigte der Asklepios-Konzern und die Vertreter aus Politik und Ärzteschaft nahmen die Gewissheit mit, dass dies nicht nur ein Slogan, sondern eine hart erarbeitete und mit zahlreichen Fakten untermauerte Standortbestimmung ist.

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