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Kunstherbst: Prozession voll Anmut und Leben

Kunstherbst: Prozession voll Anmut und Leben

2 Minuten Lesezeit (349 Worte)

Eine Prozession zum Auftakt gab es am Freitag Abend in Neunburg vorm Wald. Anlass was der Beginn des Neunburger Kunstherbstes 2015. Bei dem Wort Prozession denkt man unweigerlich an einen Zug ernst gestimmter Personen, die durch die Straßen ziehen, um einen meist liturgischen Anlass zu würdigen. Nicht so jedoch zum Kunstherbst in Neunburg.

Bereits das zweite Mal bildete diese Form der „Street-Art“ den Start des Neunburger Kunstherbstes.

 

Den Anfang machte man jedoch ganz traditionell mit Grußworten und Vorstellung der mitwirkenden und ausstellenden Künstler.


In einem kurzen Grußwort erklärte Beate Seifert, die 1. Vorsitzende des Kunstvereins Unverdorben, welche Bewandtnis es hat mit dem Titel der internationalen Herbstausstellung: „Ahoj“.

Und von Hans Eibauer, dem Leiter des Centrum Bavaria Bohemia, erhielten die Gäste kompetente Hinweise auf die Verknüpfung des Neunburger Kunstherbstes 2015 mit der Europäischen Kulturhauptstadt Pilsen 2015 – via Dachprojekt und Begleitprogramm „Treffpunkte – Kulturorte“.


Dann begann die Präsentation der  mitwirkenden Künstler aus Bayern und Tschechien:
Emmy Klinker (+1969 in München), Anton Alesik, die Pilsener Künstlergilden ArtVrch und Uboc, den Pilsener Theaterverein Klenba und die Tanzakademie Helene Krippner, Regensburg.
Deren Aktive sorgten während der anschließenden Kunstprozession durch die Altstadt und Vorstadt für beeindruckende Kunst-Acts!

Schon beim Auszug aus der Schwarzachtalhalle bekamen die Gäste eine Kostprobe der Tanzvorführungen des Abends, bevor man sich dann auf den Weg machte, um an einzelnen Stationen die ausgestellten Kunstwerke zu betrachten und ein paar erklärenden Worten dazu zu lauschen.

Die jungen Klenba-Schauspieler zeigten unterm Rathaus-Torbogen eine pantomimische Szenenfolge: Grenzerfahrungen an Schlagbäumen im Laufe der Jahrhunderte. War diese Form von Straßentheater schon ein Novum im Kunstherbst-Programm, dann geriet die von Eva Eger choreografierte dreiteilige Tanzperformance „Böhmischer Wind“ zu einer wahrhaft denkwürdigen Premiere. Ein unvergessliches Kunstherbst-Highlight, nicht zuletzt durch die von Diana Mazurek und Wolfgang Gräßl kreierten Lichtinstallationen am alten Frankbräu-Kesselhaus. Tosender Schlussbeifall für die Mitwirkenden von TAHK Regensburg, dANCEwORxxx und des OVI Kindertanztheaters honorierte diese Darbietung angemessen.


Die letzte Station bildete dann das Kunstquartier, wo es neben den aktuellen Ausstellungen ebenfalls noch einmal Tanz zu sehen gab. Bei einem guten Schluck Wein oder einem anderen Getränk ließen die Gäste diese Prozession der anderen „Art“ dann ausklingen.

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