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Landeskunde etwas anders

Landeskunde etwas anders

2 Minuten Lesezeit (353 Worte)

Am 27.11. 2017 fand sich der in Alaska lebende Deutsche Axel Burgheim an der Gregor-von-Scherr-Schule in Neunburg vorm Wld ein, um den Schülerinnen und Schülern der achten und neunten Klassen Erfahrungen aus erster Hand aus dem nördlichsten Bundesstaat der USA zu vermitteln.

 

Zu Beginn seines Vortrags ging es Herrn Burgheim um Fakten über seine Wahlheimat. So konnte er die Bevölkerungsdichte sehr anschaulich mit der ein oder anderen Geschichte über seine Nachbarn, einige der ca. 80 000 in Alaska lebenden Bären, darstellen.

Nach dieser launigen Einleitung ging er dazu über die Geographie Alaskas mit der Deutschlands und speziell des Bayerischen und Oberpfälzer Waldes zu vergleichen. Der Klimawandel und seine Auswirkung auf die Umwelt lag Herrn Burgheim, der über die Umwelt- und Friedensbewegung der 80er Jahre den Weg zunächst nach Kanada und dann Alaska fand, dabei sehr stark am Herzen. Für die Schüler sehr eindrucksvoll beschrieb er die Folgen der globalen Erwärmung, die gerade in Alaska deutlich spürbar sind. Lobende Worte fand er in diesem Zusammenhang aber für Umweltschutz- und Renaturierungsprojekte in Bayern.

Im Laufe seines Vortrages ging er auch immer wieder auf die aktuelle politische Situation in den USA ein und Kanada ein. So konnte er aus erster Hand über die Auswirkungen von Entscheidungen des aktuellen Präsidenten der USA für Umwelt und Bewohner Alaskas berichten. Nicht unerwähnt wollte Herr Burgheim auch die Entschuldigung des kanadischen Ministerpräsidenten für den fast unmenschlichen Umgang mit den Ureinwohnern Alaskas, den Inuit, lassen.

Nun begann Herr Burgheim den Vortrag bilingual zu halten, unterstützt von selbstgemachten Dias. Zunächst ging es um seine schon erwähnten Nachbarn. Er zeigte Bilder von Bärenspuren und verschiedenen Bärenarten. Dazu erzählte er über Bären im Allgemeinen und seine Begegnungen mit ihnen. Die Schülerinnen und Schüler bekamen dabei auch die Gelegenheit sich eine Bärenkralle etwas genauer anzusehen. Bereitwillig ging der gebürtige Hamburger dabei auch auf Fragen seines Publikums ein, trotz seiner rudimentären Kenntnisse der bayerischen Sprache im Allgemeinen und des oberpfälzischen Dialekts im Besonderen.

Zum Abschluss seines Vortrags konnte Herr Burgheim, nachdem er einige im Deutschen gebräuchliche Lehnwörter aus der Inuit-Sprache benannt hatte, die Schüler noch mit einer kleinen Vorführung der „olympischen Spiele der Inuit“ begeistern.

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