Glück im Unglück hatten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26./27.09.2013) die Bewohner eines Wohnblocks in der Landshuter Innenstadt. Bei einem Feuer im Keller des Hauses wurde aufgrund des schnellen und umsichtigen Einschreitens der Einsatzkräfte niemand verletzt.
Kurz vor 00.30 Uhr meldete am Freitag ein Anrufer über Notruf starke Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrparteien-Wohnhauses in der Oberndorferstraße in der Landshuter Innenstadt. Da dort laut polizeilichen Recherchen der Einsatzzentrale 18 Personen gemeldet waren, wurde sofort Großalarm ausgelöst. Neben den Einsatzkräften der Landshuter Polizei schickte auch die Integrierte Leitstelle mehrere Freiwillige Feuerwehren und Kräfte des Rettungsdienstes zum Einsatzort.

 

Durch das umsichtige und schnelle Einschreiten der Wehren konnte der Kellerbrand, der im Bereich eines Schaltkastens ausbrach, schnell gelöscht werden; die Feuerwehreinsatzkräfte gingen mit Atemschutz vor und schon um 00.45 Uhr konnte die Meldung „Feuer aus“ gemacht werden. Gleichzeitig wurden aus dem Gebäude 11 Personen evakuiert und betreut; niemand von ihnen erlitt - trotz des starken Rauches - Verletzungen. An der Brandstelle nahm noch in der Nacht der Dauerdienst der Landshuter Kripo seine Arbeit auf. Die Brandursache ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt, könnte jedoch auch im Bereich einer technischen Ursache an Leitungen gelegen haben.

Der entstandene Sachschaden durch das Feuer und die Verrußungen wird auf rund 5.000 – 10.000 Euro beziffert.