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London lässt sich in keine Schublade stecken

London lässt sich in keine Schublade stecken

3 Minuten Lesezeit (521 Worte)

Jugendbildungsfahrten ins Ausland, die das Kreisjugendamt Schwandorf gemeinsam mit der Jugendpflege der Städte Maxhütte-Haidhof und Teublitz durchführt, sind mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungsprogramm.Nach Dublin im vergangenen Jahr ging es heuer erstmals während der Herbstferien in die britische Hauptstadt London. Damit kommen die Jugendpflegeeinrichtungen dem im Kinder- und Jugendhilfegesetz enthaltenen außerschulischen Bildungsauftrag nach. 

Die vierzig Jugendlichen bezogen mit ihren Betreuerinnen und Betreuern im Stadtteil Hammersmith im Westen Londons Quartier. Den Schülern wurde ein vielfältiges Besichtigungs- und Bildungsprogramm geboten. Noch am Anreisetag besuchte die Gruppe den weltberühmten Stadtteil Camden Town, Londons Stadtteil mit dem trashigen Look, in dem man von Kitsch und Ramsch über Kunst und Nachwuchsdesign alles kaufen kann. Die bunten Fassaden von Camden Town sind Leinwände für politischen Protest und Pop-Art. Pubs und Fast Food-Lokale reihen sich an Boutiquen, Shops, Piercing- und Tattoo-Studios. Der Streetfoodmarket lockte mit zahlreichen Essensständen und frisch gestärkt wurde die Unterkunft bezogen. Abends ging es zum Piccadilly Circus, zum Leicester Square und nach Chinatown. 

Am folgenden Tag hieß es bei einer ausgiebigen Stadtführung London kennen zu lernen. Die Besichtigungstour führte zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und gab den Jugendlichen zudem wertvolle Tipps zum Aufenthalt in dieser einzigartigen Stadt. Kaum jemand konnte sich dem aufregenden Flair dieser faszinierenden Weltstadt entziehen. Tradition und Moderne liegen hier ganz dicht beieinander. Weltberühmte Bauwerke wie der Tower of London und Westminster Abbey sind Zeugen einer großen Vergangenheit. Viel gab es zu entdecken: weltbekannte Bauten, attraktive Sehenswürdigkeiten, kulturelle Schätze in den Museen. Gemeinsam gruselte sich die Gruppe nach Sonnenuntergang beim „Jack the Ripper Walk“. Mit einer Fremdenführerin ging es abends in das Revier des berühmt-berüchtigten Londoner Verbrechers. 

Für das Naturhistorische Museum, eines der größten naturhistorischen Museen der Welt, war ein halber Tag eingeplant. Das Museum beherbergt etwa 70 Millionen verschiedene Objekte, darunter zahlreiche Dinosaurierskelette, Fossilien einschließlich eines Archaeopteryx, Ausstellungsstücke aus der Flora und Fauna, etwa das 30 Meter lange Skelett eines Blauwals oder das Modell des um 1690 ausgestorbenen Dodo. Außerdem ist hier, in Zusammenarbeit mit dem geologischen Museum, die größte Meteoritensammlung der Welt untergebracht. In den „Earth Galleries“ wird die Entstehung der Erde gezeigt. Man kann ganz gefahrlos einen simulierten Vulkanausbruch oder ein Erdbeben miterleben. Eine der größten Attraktionen des Museums ist der Tyrannosaurus rex, ein Roboter, der sich lebensecht verhält und nach den Besuchern schnappt und brüllt. 

Nachmittags wurde das Tower Bridge Experience besucht. Die Londoner Tower Bridge, die seit 1894 über die Themse führt, ist nicht nur eine der beeindruckendsten Konstruktionen und Sehenswürdigkeiten der britischen Hauptstadt, sondern auch eines der unverwechselbaren Wahrzeichen der Welt. 

Am Folgetag begab sich die Gruppe aufs Wasser und erlebte die Weltstadt bei einer Schifffahrt auf der Themse aus einer anderen Perspektive. Die Fahrt führte vom Westminster Pier in den hübschen Vorort Greenwich. Hier statteten die Jugendlichen dem National Maritime Museum einen Besuch ab und hatten die Möglichkeit, den Nullmeridian zu besichtigen. Beim anschließenden freien Nachmittag konnten die Schülerinnen und Schüler unter Beweis stellen, ob sie sich alleine im Gewirr der Millionenstadt zurechtfinden. 

Die diesjährige Jugendbildungsfahrt der Städte Maxhütte-Haidhof und Teublitz gemeinsam mit dem Kreisjugendamt Schwandorf führte zu zahlreichen Kontakten zwischen den mitgereisten Jugendlichen und neben der Bildung kam natürlich auch die Freizeit nicht zu kurz.

 

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