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Märchen, Brot und Energie im Freilandmuseum

Märchen, Brot und Energie im Freilandmuseum

3 Minuten Lesezeit (648 Worte)

Am Sonntag, 23. Juli, ist ab 13 Uhr viel los im Freilandmuseum Neusath-Perschen. Energietag, Kinder- und Schönwerth-Tag, Schnitt-Arnt mit Brotfest und, ab 14 Uhr, eine szenische Führung "Von Moosweibl, Drud und Bilmesschneider" stehen auf dem Programm.

Beim zweiten Aktionstag zum Jahresmotto „Von der Not zum Überfluss – Landwirtschaft früher und heute“ dreht sich alles rund um das Thema Energie und Landwirtschaftliche Erzeugnisse.

In Zusammenarbeit mit dem Maschinenring und der Firma Horsch zeigt das Museum im Naabtaldorf einige Ausstellungsfahrzeuge sowie Infostände zu den Themen:  Bodenbearbeitung, Sätechnik und Pflanzenschutz.

Rund um die Rauberweihermühle wird Herr Eckl von der Ecklmühle aus Neunburg über verschiedene Getreide – und Mehlarten und die verschiedenen Erzeugnisse Informieren.

Im Südgarten der Rauberweihermühle wird über die Ölherstellung informiert und anhand eines Modells einer Ölpresse auch anschaulich dargestellt.

Im Wäldchen zwischen dem Schweinegehege und dem Hopfengärtchen zeigt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Neumarkt eine Ausstellung zu einigen Energiepflanzen. Außerdem werden ein Infostand zum Gewässerschutz sowie ein Kinderquiz vor Ort sein.

Eine wichtige Rolle in Bezug auf die Not oder den Überfluss von landwirtschaftlichen Erzeugnissen war und ist schon immer das Wetter. Dazu gibt es die Ausstellung „Gutes Wetter – schlechtes Wetter“.

Im Rahmen des Energietages wird im Oberpfälzer Freilandmuseums um 15:00 Uhr ein neues Vermittlungsformat vorgestellt: Der Stammtisch. Er findet mitten im Geschehen statt. Experten diskutieren über  aktuelle Fragen der Energieerzeugung auf dem Land. Besucher können zuhören, Fragen stellen und mitdiskutieren. Die Moderation übernimmt Dr. Birgit Angerer, Museumsleitung.

Großer Kindertag mit Schönwerthmärchen

Zu Ehren des großen Oberpfälzers Franz Xaver von Schönwerth (1810-1886) steht eine Schönwerth-Linde im Oberpfälzer Freilandmuseum beim Schallerhof vor der Kegelbahn.

Das ist der Platz, an dem sich am 23. Juli 2017 von 13:00 bis 17:00 Uhr kleine und große Kinder und ihre erwachsenen Begleiter versammeln, um zu singen, tanzen, spielen, basteln und Märchen zu lauschen.

Diesmal geht es um Tiere, die Teilnehmer basteln Tiermasken und spielen, wie sie ihren König wählen, wie sie gehen und sich gegenseitig zum Narren halten. Dazu kommen alte Kinderspiele.

Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag kann gedrechselt oder ein Besen aus Reisig selbst gebunden werden. Leckere Produkte aus Honig stehen zum Verkauf.

Der Falkner Ferdinand Baer nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die spannende Welt der Greifvögel und erklärt, was wir Menschen für deren Schutz tun können. Außerdem berichtet er von der Arbeit im „Vogelkrankenhaus“ des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) in Regenstauf.

Zur „Erfrischung“ erhält an diesem erlebnisreichen Nachmittag jedes Kind im Wirtshaus Unterbürg von der Pächterfamilie Wiesenbacher ein Steckerleis geschenkt.

Schüler der Mittelschule Pfreimd haben 2017 im Freilandmuseum einen neuen Garten angelegt, mit alten Sorten bepflanzt und regelmäßig gepflegt. Bei ihren Besuchen im Museum haben sie das Museum und das Leben „früher“ kennengelernt. Beim Kindertag am 23. Juli 2017 informieren sie die Besucher über den Projektgarten, erzählen von der Gartenarbeit und stellen ihre liebsten Museumshäuser und Museumstiere vor. Der Rundgang dauert rund 90 Minuten und wird von vier Schülerinnen und einem Schüler der 6. Klasse gestaltet.

Getreideernte mit Brotfest

Ebenfalls am 23. Juli ab 13:00 Uhr findet im Oberpfälzer Freilandmuseum die Getreideernte statt und den Besuchern wird vorgeführt, wie sich die Ernte seit dem Mittelalter verändert hat. Das Getreide wird mit dem „Wachl“ und mit der Sichel gehauen, mit dem Bindemäher geerntet und Kornmandln aufgestellt. Auch die Pferde sind im Einsatz.

Im Naabtaldorf gibt es außer Brot auch Grieß- und Quarkkuchen und köstliche Hefezöpfe.

Szenische Führung "Von Moosweibl, Drud und Bilmesschneider"

Eine Zeitreise mit Franz Xaver Schönwerth in die Oberpfalz des 19. Jahrhunderts bietet Gerald Igl aus Nabburg mit unheimlichen Gestalten, die in Schönwerths Erzählungen vorkommen. Während der Schauspielführung mit vielen engagierten Laienschauspielern, wird Schönwerth selbst in die Geschichten einführen. Wo passen die Erzählungen Schönwerths auch besser hin als in das Freilandmuseum, das verwunschene Wälder, unheimliche Scheunen und andere sagenhafte Orte zu bieten hat.

Die Führung kostet für Erwachsene 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro. Dauer ca. 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist unter der Telefon-Nr. 09433 2442-0 erforderlich.

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