Fachlagerist-2021-d Gratulation zum Fachlageristen mit super Abschlussnoten. Von links ISE-Dozent Richard Kirschner, Jessica Eisenreich und Michael Troglauer mit der Examensnote 1, Marie Kerber mit ihrem Zweierschnitt sowie ISE-Geschäftsführer Roland Domogalla. Bild: © Hubert Uschald

Amberg. Zweimal mit der Zeugnisnote 1 und einmal mit der 2 schnitten die Besten der bei ISE geschulten Fachlageristinnen und -lageristen bei der IHK-Abschlussprüfung ab.


Erschwerend dabei war der Umstand, dass gleich zu Beginn der Ausbildung die Corona-Einschränkungen einen Unterricht vor Ort kaum mehr erlaubten.

„Das war die Gruppe mit der geringsten Präsenz vor Ort. Umso anerkennenswerter sind die bei der Prüfung erbrachten Leistungen", betonte ISE-Geschäftsführer Richard Kirschner. Die Absolventinnen und Absolventen hätten gute Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zum Lagerlogistikmeister oder gar zum „Technischen Fachwirt", wie bei der Zeugnisvergabe zu hören war.

In einem Praktikumsabschnitt von insgesamt ca. 2,5 Monaten durften die Teilnehmer die theoretisch erlangten Kenntnisse in der Praxis umsetzen, erproben und vertiefen. Laut Bildungskoordinator Peter Blendowski waren die IHK-Prüfer begeistert vom Wissen und Können. Dies beweisen Jessica Eisenreich und Michael Troglauer mit der Examensnote 1 sowie Marie Kerber mit ihrem Zweierschnitt.

Ein Wort des Dankes galt der Agentur für Arbeit, namentlich Angelika Leitgeb, für ihre Anstrengungen bezüglich der erfolgreichen Umsetzung der Umschulung. Ohne ihr unermüdliches Engagement könnten die Teilnehmer nun kein IHK-Abschlusszeugnis über einen anerkannten Ausbildungsberuf vorweisen. Zuletzt wurde auch ein großes Dankeschön an Katharina Hargrove von der Agentur für Arbeit ausgesprochen, die seit Anfang 2021 Maßnahmebetreuerin für viele Lagerlogistik-Umschulungen ist.

Michael Humbs, Ausbildungsberater der IHK, ging in seinem schriftlich übermittelten Grußwort auf den Fachkräfteengpass ein, welcher „zukünftig noch spürbarer werden wird". Die frisch gebackenen Fachlageristen würden „von dieser Veränderung profitieren, denn es geht uns nicht die Arbeit aus, sondern die Fachkräfte".