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Museumspädagogik anschaulich verpackt

Museumspädagogik anschaulich verpackt

1 Minuten Lesezeit (285 Worte)

Das Kreisjugendamt bietet jungen Flüchtlingen und einheimischen Mitschülern die Möglichkeit, Einblicke in die Kulturgeschichte des deutschen Sprachraums zu bekommen. Ziel eines gemeinsamen Ausflugsvon Schülern des Jugendintegrationskurses mit den Klassen 10 und 11 der Berufsschule Schwandorf war das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Museumsbesucher, seien es deutsche Jugendliche oder junge Flüchtlinge, haben unterschiedliche Interessen, Vorkenntnisse und Erwartungen. Diese aufzunehmen und sich das Museum gemeinsam zu erschließen, ist die Aufgabe der Museumspädagogik. Das Kreisjugendamt Schwandorf versucht, mit seinen Angeboten einen Zugang zu verschiedensten Museen in der Region zu finden und Kinder und Jugendliche dafür zu interessieren.

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Die Fahrt ins Nationalmuseum in Nürnberg war auf die gemischte Schülergruppe deutscher und nichtdeutscher Muttersprache abgestimmt. Selbst mit eingeschränkten sprachlichen Fähigkeiten konnten die Schüler etwas über Exponate im Museum erfahren. Wie lebte man zur damaligen Zeit und wie lebt man heute in Deutschland? Wie lebte und lebt man in den Herkunftsländern der jungen Migranten? Die Klärung dieser Fragen stand im Mittelpunkt des Museumsbesuchs der Schwandorfer Gruppe.Die Schüler lernten die Geschichte des Museums kennen, durchwanderten die faszinierend vielfältige Bausubstanz und begegneten einigen der herausragenden Objekte der Sammlung. Vom geheimnisvollen Goldkegel der Bronzezeit über die Werke Dürers bis zum ersten Globus der Menschheitsgeschichte.

Geläufige Redewendungen anschaulich erklärt:

Wir verwenden oft Redewendungen wie „Da geht mir ein Licht auf“, „Das lass' ich mir nicht durch die Lappen gehen“ oder „Einen Zahn zulegen“. Wir wissen, was sie bedeuten, aber nicht, woher sie kommen. Mit einem Streifzug durch dasMuseum gingen die Jugendlichen dem auf den Grund. Viele Redewendungen haben ihren Ursprungim Mittelalter oder in der Frühen Neuzeit. An verschiedensten Objekten erschlossen sowohl die jugendlichen Flüchtlinge wie auch die Einheimischen ihre Bedeutung und historischen Wurzeln. Gleichzeitig lernten sie das Museum in seiner Vielfalt kennen.

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