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Neu: Sprechstunden der Hospizinitiative der Caritas in Oberviechtach

Neu: Sprechstunden der Hospizinitiative der Caritas in Oberviechtach

3 Minuten Lesezeit (569 Worte)

Oberviechtach. Die Hospizinitiative der Caritas für den Landkreis Schwandorf bietet seit kurzem eine Sprechstunde in Oberviechtach an, die jeden zweiten Donnerstag stattfindet. Mit ihrer Hilfe soll eine flächendeckende Versorgung sichergestellt werden.

Stolze 144.000 Menschen leben im Landkreis Schwandorf in 30 verschiedenen Kommunen, verteilt auf eine Fläche von insgesamt 1.464,97 Quadratkilometer. Mit diesen immensen Ausmaßen ist die Region eine der größten Landkreise, die es in Bayern gibt. Doch so beeindruckend die Daten sind, so herausfordernd sind diese für die Hospizinitiative der Caritas für den Landkreis Schwandorf. Durch die weiten Fahrtwege und die hohe Einwohnerzahl ist es ihr nicht immer möglich, überall auf dieselbe Weise präsent zu sein. Manche Regionen sind in der Folge weniger gut versorgt als andere.

Auf diese Problematik reagiert die Hospizinitiative nun mit einer regionalen Sprechstunde, die sie in der Caritas Sozialstation Oberviechtach abhält. Jeden zweiten Donnerstag ist die Hospizkoordinatorin Manuela Singer-Bartos dort als Ansprechpartnerin verfügbar, um Fragen aller Art zu beantworten. Ihre Sprechstunde findet jeweils von acht bis zehn Uhr statt und richtet sich an alle Interessierten, die Fragen zur Hospizarbeit haben oder für sich bzw. für ihre Angehörigen eine Hospizbegleitung benötigten. Eine Anmeldung oder ein Termin ist für die Nutzung der Sprechstunde nicht erforderlich.

Genau wie im Nittenauer Büro kann in Oberviechtach eine erste Kontaktaufnahme stattfinden und eine Beratung durchgeführt werden. Für Betroffene und deren Angehörige bietet das den Vorteil, dass sie ohne weitere Umwege mit der Hospizinitiative in Kontakt treten können. „Es ist für uns von elementarer Bedeutung, Menschen in allen Teilen des Landkreises zu erreichen — am besten dort, wo sie zu Hause sind. Nur so können wir tatsächlich unseren Anspruch erfüllen, den Betroffenen eine gute heimatnahe Hospizversorgung anzubieten“, begründet Singer-Bartos die Notwendigkeit eines solchen Angebots.

Dabei sei die Wahl auf Oberviechtach gefallen, weil die Hospizinitiative in der Stadt ihre Wurzeln hat. Seit ihrer Gründung 1999 hatte sie in der örtlichen Sozialstation ihr Büro, bis sie im Januar 2016 aufgrund von organisatorischen Umstrukturierungen nach Nittenau umgezogen ist. „Da war es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir Oberviechtach nicht aus den Augen verlieren. Das war für uns immer eine wichtige Region und wird für uns immer eine wichtige Region bleiben, die wir natürlich auch nach unserem Umzug bestmöglich versorgen wollen“, erklärt Singer-Bartos. Außerdem sei die Stadt von strategischer Bedeutung, da sie für zahlreiche benachbarten Gemeinden mit wesentlich kürzeren Anfahrtswegen verbunden ist, als das beim Nittenauer Büro der Fall ist.

Die Hospizkoordinatorin hofft deshalb, dass sich möglichst viele Betroffene bei der Sprechstunde melden werden. Für Menschen, denen die Kontaktaufnahme auf diesem Wege nicht möglich ist, besteht allerdings weiterhin die Möglichkeit eines persönlichen Besuchs durch die Hospizinitiative in allen Teilen des Landkreises. Dafür können sich Betroffene und deren Angehörige jederzeit unter der 09436 30 09 313 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit der Initiative in Verbindung setzen, um einen geeigneten Termin zu vereinbaren.

Die nächsten Sprechstunden finden am am 26. Oktober, am 09. November, am 23. November, am 07. Dezember sowie am 21. Dezember in der Sozialstation Oberviechtach (Nunzenrieder Straße 14) statt, jeweils von acht bis zehn Uhr.

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