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Pack Ma’s für eine Schule ohne Gewalt

Pack Ma’s für eine Schule ohne Gewalt

2 Minuten Lesezeit (361 Worte)

„Eine Schule ohne Gewalt“. So lautete das Thema des Anti-Gewaltseminars „Pack Ma’s“ für die Schüler aus den 6. und 7. Klassen am Sonderpädagogischem Förderzentrum in Nittenau. Das Seminar führte die Johanniter-Jugendsozialarbeiterin Birgit Kuch, die seit Januar 2016 am Förderzentrum eingesetzt ist, an zwei Tagen durch. Sie bekam Unterstützung von ihrem Kollegen Daniel Schönhofer, der ebenfalls als Jugendsozialarbeiter tätig ist. Er trägt seit einigen Jahren schon „Pack Ma’s“-Seminare an der Mittelschule Burglengenfeld für die dortigen Schüler vor.

 

Das Seminar „Pack Ma’s für eine Schule ohne Gewalt“ ist ein Präventionsprojekt für Schulen und sonstige Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit nach einer Idee des Präventionsprojekts „zammgerauft“ des Polizeipräsidiums München.

Im Rahmen des Seminars sollen Gewalthandlungen und sonstiges unsoziales Verhalten von Kindern und Jugendlichen unterbunden werden. Außerdem soll auch das zivilcouragierte Verhalten der Kinder gefördert werden.

In dem Seminar wurden unterschiedlichste Themen behandelt und besprochen. So haben sich die Schüler mit Themen wie Gemeinschaft, Vertrauen, Antimobbing, Antigewalt und Zivilcourage beschäftigt. Hier haben sie gelernt, dass sie sich an Regeln halten, sie auf Andere achten, sie miteinander fair umgehen, sie niemanden ausgrenzen, man Konflikte selbst ganz ohne Gewalt lösen kann und darauf achten soll, beim Helfen sich und andere nicht in Gefahr zu bringen.

Mithilfe von Spielen, Rollenspielen und leichten Übungen stellten die Seminarleiter die Themen für die Schüler anschaulicher dar. Im Anschluss führten sie dann alle zusammen Nachbesprechungen über das Erlebte durch und trafen somit gemeinsame Vereinbarungen. Diese haben für die Schüler große Bedeutung, da sie nicht von Eltern, Lehrern oder der Schulleitung, sondern aus eigenen Reihen kamen.

An beiden Seminartagen zeigten die Schüler und Schülerinnen großes Interesse an den Vertrauensübungen, die zur besseren Gemeinschaftsbildung dienen. „Alle waren mit Mut und hohem Engagement bei den Rollenspielen dabei“, so die Johanniter-Jugendsozialarbeiterin Birgit Kuch, „dabei geht es um die Vermeidung von Mobbing, Konfliktlösungen und sinnvolles Helferverhalten.“ 

Insgesamt fanden die Jugendsozialarbeiter und die Klassenlehrerin, dass es eine gelungene Veranstaltung war. Sie soll auch im kommenden Schuljahr für die nachwachsenden 6. Und 7. Klassen wiederholt werden.

„Fairen gewaltfreien Umgang miteinander, Rücksichtnahme und Toleranz kann und sollte man üben, um ein gut sozialisiertes Mitglied der Gesellschaft zu werden“, meint auch die Schulleiterin des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Nittenau Ingrid Brunner-Pramschüfer.

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