Polizei ermittelt Schwandorfer Brandstifter

Polizei ermittelt Schwandorfer Brandstifter

2 Minuten Lesezeit (331 Worte)

Symbolbild: Rike, pixelio.de

Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Amberg und der Polizeiinspektion Schwandorf ermittelten zwei Männer, die in dringendem Verdacht stehen, im Laufe der vergangenen Monate mehrere vollendete bzw. versuchte Brandstiftungen im Raum Schwandorf begangen zu haben.

Die Serie begann Mitte September des vergangenen Jahres.

Vom 12. auf 13.09.2015 wurde im Umfeld eines Kieswerks bei Dachelhofen versucht mittels Brandbeschleuniger zwei Holzstöße in Brand zu setzen. Aufgrund zu hoher Eigenfeuchtigkeit brannte das Holz jedoch nicht.

Anfang Dezember kam es zu weiteren Bränden.

Am 05.12.2015 gegen Mitternacht brannte im Bereich Dachelhofen/Büchelkühn eine Fischerhütte ab.

Lediglich eine Stunde später brannte es in der Nähe, bei Oberweiherhaus, erneut. Dies Mal wurde eine Schutzhütte Opfer der Flammen. 

Zudem fanden die Ermittler bei einer nahe gelegenen Halle eindeutige Spuren, die ebenfalls auf vorsätzliche Brandstiftung hindeuteten.

Bei den Bränden entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Verletzt wurde niemand.

Aufgrund dieser Häufung wurde am 08.12.2015 die Arbeitsgruppe: „Hütte“ gegründet, bestehend aus Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Amberg und der Polizeiinspektion Schwandorf.

Sowohl deren umfangreiche Ermittlungen als auch die akribische Tatortarbeit zeitigten nun Erfolg.

Am 15.03.2016 nahmen Ermittler der Kripo Amberg einen 23-jährigen Mann widerstandslos an seinem Wohnort im südlichen Landkreis Schwandorf fest. Bei seiner Vernehmung zeigte er sich der sichtlich überraschte Beschuldigte teilweise geständig. Ein nachvollziehbares Motiv für seine Taten konnte er jedoch nicht nennen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Amberg Haftbefehl gegen den 23-Jährigen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zwei Tage später klickten die Handschellen erneut. Neue Ermittlungserkenntnisse hatten die Kripobeamten auf die Spur eines 29-Jährigen gebracht, der aus dem Raum Schwandorf stammt, mittlerweile jedoch in einem Ort im Landkreis Freising lebt. Dort nahmen ihn die Ermittler widerstandslos fest. In seiner Vernehmung zeigte er sich vollumfänglich geständig und räumte seine Beteiligung an den Taten ein. Auch er konnte kein nachvollziehbares Motiv für seine Taten nennen. 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg wurde er heute dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Amberg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Mann, der jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.

 


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