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Polizei kontrolliert Fernbusse: Illegale Einreise und zwei Haftbefehle

2 Minuten Lesezeit (306 Worte)
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In den Nachmittags- und frühen Abendstunden des Dienstag, 11.12.2018, kontrollierte die Oberpfälzer Polizei zusammen mit Beamten der Bundespolizei und des Zolls, eine Vielzahl von Fernbussen. Neben den Fahrzeugen sind 218 Personen sowie deren Gepäck kontrolliert worden. Vier Fahrgäste wurden vorläufig festgenommen, ein Mann musste letztlich die Haft antreten.

In der Zeit von 13 bis 19.45 Uhr sind gezielt Fernbusse von den Autobahnen A6 und A93 aus allen Richtungen in eine Kontrollstelle bei Wernberg umgeleitet worden. Eine Vielzahl von Einsatzkräften der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus, der Grenzpolizeigruppen Furth im Wald und Waldsassen, der Verkehrspolizeiinspektion Weiden, der Bundespolizeiinspektionen Waidhaus und Waldmünchen und des Zoll, hat sich dort auf die Buskontrollen vorbereitet und technisch gerüstet. Auch Diensthunde kamen zum Einsatz und erschnüffelten verdächtiges Gepäck. Neben den Diensthunden der Bayer. Polizei und der Zollverwaltung war auch ein Hund der tschechischen Polizei beteiligt. Am Ende sind 10 Fernbusse und über 200 Personen verschiedener Nationalitäten kontrolliert worden.


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Einen 27-jährigen Mann aus Rumänien suchten die Justizbehörden wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis mittels zweier Haftbefehle. Seine Reise endete in der Kontrollstelle, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.Zwei Businsassen, ein 44-jähriger Nigerianer und eine 56-jährige Chinesin, sind wegen illegaler Einreise bzw. illegalem Aufenthalt ins Visier der professionellen Fahnder geraten. Die Bundespolizei hat hier die weiteren Ermittlungen übernommen. Der Spürnase eines Diensthundes entgingen auch verdächtige Gepäckstücke nicht. So sind letztlich bei einem 21 Jährigen Marihuana und ein Joint gefunden worden. Er sieht sich nun den Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes gegenüber. Nach den polizeilichen Maßnahmen vor Ort konnte er seine Reise fortsetzen.

Die Kontrolle des internationalen Reiseverkehrs durch verschiedene Behörden an einem Ort ermöglicht neben einer Kräftebündelung auch das vielfältige Spezialwissen der unterschiedlichen Fahndungskräfte an einer Kontrollstelle auszuschöpfen. Durch die eingerichtete Kontrollörtlichkeit und das professionelle gemeinsame Vorgehen konnten die Busse ihre Fahrt in der Regel schnell fortsetzen. Die übrigen Verkehrsteilnehmer blieben von Verzögerungen oder Beeinträchtigungen verschont.

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