Promille- und Aggressionspegel blieben hoch

Symbolbild: Rike, pixelio.de

Nachdem Beamte der Amberger Polizeiinspektion am Sonntag, kurz nach 14 Uhr im Ortsteil Luitpoldhöhe unliebsame Bekanntschaft mit einem total betrunkenen 41-Jährigen (4,5 Promille) machen musste, galt es nur einen Tag später weitere Einsätze mit dem renitenten Mann abzuwickeln.

 

Am Montag, gegen 17.30 Uhr, als die ehemalige Freundin des 41-Jährigen nach Hause kam, stand ihr Peiniger bereits in deren Wohnung. Offensichtlich hatte er die ins Schloss gezogene Wohnungstüre aufgedrückt und hatte, obwohl ein polizeiliches Kontaktverbot bestand, auf die 36-Jährige gewartet. Er hatte sie erneut attackiert und gewürgt, war aber vor dem Eintreffen einer Streifenbesatzung aus der Wohnung geflüchtet. Er wurde vor dem Mehrfamilienhaus angetroffen. Ein Alkotest ergab schon wieder einen Wert von 3,2 Promille. Erneut wurde ein Platzverweis ausgesprochen und auf das bestehende Kontaktverbot eindringlich hingewiesen. Augenscheinlich zeigte sich der 41-Jährige kooperativ.

Der Friede währte aber nicht lange. Bereits gegen 23 Uhr verschaffte er sich Zutritt zur besagten Wohnung, nachdem er kurzerhand die Türe eingetreten hatte. Nun wurde er in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle transportiert. Dort zeigte der Alkotest eine erneute Steigerung auf über 3,6 Promille.

Da der Mann weiterhin aggressiv wirkte und von einer Gefährdung der Allgemeinheit ausgegangen werden musste, wurde er ins Bezirksklinikum Regensburg eingewiesen. So konnte bislang Ruhe hergestellt werden und diesmal blieb das Dienst-Fahrzeug der Polizei unversehrt.