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Regensburger Fliegerbombe entschärft

Regensburger Fliegerbombe entschärft

1 Minuten Lesezeit (267 Worte)

Um 18:35 Uhr konnte am Dienstag, 24.11.2015, in Regensburg Entwarnung gegeben werden. Die Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten in Schwabelweis gefunden wurde, war entschärft. 450 Anwohner, die im betroffenen Areal wohnen, konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Spezialisten des Sprengkommandos begannen gegen 17:30 Uhr mit ihrer Arbeit, eine amerikanische Fliegerbombe mit 250 Kilogramm Gesamtgewicht unschädlich zu machen. Nach etwa 60 Minuten lag das gefährliche Relikt aus Kriegstagen dann bereits gesichert im dafür vorgesehenen Transporter.
 
Somit konnten die Anwohner, die in einem Sicherheitsradius von etwa 500 Metern um den Fundort evakuiert werden mussten, wieder zurück in ihre Wohnhäuser. 150 Personen wurden zuhause angetroffen und aufgefordert, den Sicherheitsbereich zu verlassen. Als Anlaufstation stand die Turnhalle des Werner-von-Siemens-Gymnasiums zur Verfügung.
 
Etwa 25 Einsatzkräfte der Polizei unter Leitung der Polizeiinspektion Regensburg Nord erhielten Unterstützung von 50 Mann von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sowie über 15 Angehörigen des Rettungsdienstes. Darüber hinaus sorgten die Verkehrsbetriebe der Stadt mit einem Transport-Service aus dem betroffenen Bereich für einen nahezu reibungslosen Verlauf, bei der kurzfristig durchzuführenden Evakuierung.
 
Durch die erforderliche Sperrung insbesondere der Osttangente und der Donaustaufer Straße kam es ab 17:00 Uhr zu erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs in und um Regensburg.
 
Die Meldung „Bombe entschärft“, führte gegen 18:35 Uhr unmittelbar zur Aufhebung der eingerichteten Sperrungen und ermöglichte die Rückkehr der Anwohner in die eigenen vier Wände. Die Aufhebung der Verkehrssperren führte zeitnah zu einer Normalisierung des Straßenverkehrs.
 
Ein besonderer Dank der Einsatzkräfte richtet sich an die Bewohner der betroffenen Areale und die Verkehrsteilnehmer. Mit ihrem Verständnis für die zwingend erforderliche Evakuierung und die Geduld während des Wartens bis zur Entwarnung, haben die Betroffenen erneut einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Einsatzes geleistet.
 

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