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Regenstauf: Am Oherrn-Kaffee kommt keiner vorbei!

3 Minuten Lesezeit (537 Worte)
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Regenstauf. Wer einen Termin beim Regenstaufer Bürgermeister Schindler hat, muss an seiner Vorzimmerdame Silvia Bruckmüller vorbei. Sie koordiniert seine Termine, verfasst Schreiben für ihn, organisiert Treffen und Meetings, bucht Räumlichkeiten und Säle, nimmt Anrufe für ihn entgegen und vieles mehr. Kurz: Sie managt den dienstlichen Tagesablauf des Gemeindeoberhauptes. Und neben all diesen Aufgaben kocht sie auch den Kaffee für den Bürgermeister und seine Besucher. Bereits seit geraumer Zeit gibt es im Rathaus Fairtraide-Kaffee, doch erst seit kurzem wird der „Oherrn-Kaffee" im Vorzimmer aufgebrüht. (Advertorial)
„Mit unserem fair gehandelten Regenstaufer Oherrn-Kaffee gelingt der Start in den Tag“, weiß Bürgermeister Schindler aus Erfahrung.
„Es ist ein gutes Gefühl, dass wir im Rathaus durch Fairtrade-Kaffee mithelfen, die Arbeitsbedingungen der Menschen in den Kaffeeregionen zu verbessern", freut sich Silvia Bruckmüller. Der Oherrn-Kaffee entstammt einer Idee der Steuerungsgruppe „Fairtrade". Mit dem Beschluss des Marktgemeinderates, Regenstauf solle „Fairtrade-Town" werden, wurde die Faitrade-Steuerungsgruppe ins Leben gerufen. Die Damen und Herren, teils Privatpersonen, teils Unternehmer/innen aber auch Marktgemeinderäten/innen, sammeln in regelmäßigen Treffen Ideen, suchen Wege diese umzusetzen und unterstützen die Fairtrade-Beauftragte Ulrike Pesold bei der Umsetzung und Dokumentation.

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Im Spätsommer dieses Jahres, verzögert durch die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen, waren die erforderlichen Kriterien erfüllt und Ulrike Pesold konnte die Bewerbung an den, für die Zertifizierung zuständigen, TransFair e. V. weiterleiten. „Wir rechnen noch vor Weihnachten mit Verleihung des Titels Fairtrade-Town Regenstauf" zeigt sich Pesold zuversichtlich.

Über die für die Bewerbung erforderlichen Kriterien hinaus hatten die Mitglieder der Steuerungsgruppe die Idee, einen fair gehandelten „Markt Regenstauf Kaffee" heraus zu bringen. „Das wäre nicht nur ein schönes Souvenir für unsere Urlaubsgäste, sondern auch ein Geschenk oder kleines Mitbringsel für alle Regenstaufer", so Harald Ostermeier, Sprecher der Steuerungsgruppe.


Vorzimmerdame Silvia Bruckmüller brüht frischen Kaffee auf, selbstverständlich den fair gehandelten Oherrn-Kaffee.

Nun ging es daran, dem Kaffee einen eingängigen Namen und ein ansprechendes Erscheinungsbild zu geben. Schnell kamen die Beteiligten überein, ein „Oherrn-Kaffee" soll es sein. Der Oherr und die damit verbundene Oherrn-Sau ist aus der Symbolik von Regenstauf nicht mehr wegzudenken und bezieht sich auf die Oherrn-Sage (nachzulesen in „Oberpfälzer Sagenbrunnen in Regenstauf", erhältlich in der Marktkasse im Rathaus Regenstauf).

Der Werbering unterstützte das Vorhaben und übertrug dem Markt Regenstauf die Rechte an dem Bild der Oherrn-Sau für das Label des neuen Kaffees. Das Design des Etiketts wurde in Zusammenarbeit mit der auf Fairtrade-Produkte spezialisierten Fa. Cernydesign eco entwickelt. Die Oherrn-Sau ziert nun neben dem Oherrn-Taler auch den neuen Fairtrade-Kaffee des Marktes.


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