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Wohnraum für Einheimische mit niedrigem Einkommen und anerkannte Flüchtlinge

Wohnraum für Einheimische mit niedrigem Einkommen und anerkannte Flüchtlinge

2 Minuten Lesezeit (497 Worte)

Abensberg. Im niederbayerischen Abensberg ist Wohnraum für mehr als 70 Einheimische mit niedrigem Einkommen und anerkannte Flüchtlinge entstanden.  Die Wohnanlage mit insgesamt 13 Wohneinheiten im preisgünstigen Segment hat das Staatliche Bauamt Landshut in nur neun Monaten mit Mitteln aus dem Sofortprogramm errichtet. Nach den Worten von Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier eine rundum gelungene Sache.

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„Das Projekt in Abensberg ist ein hervorragendes Kurzpass-Spiel zwischen Stadt und Freistaat. Der Baugrund ist kommunal, im Gegenzug haben wir auf der Fläche der Stadt die staatliche Wohnanlage für drei Millionen Euro Baukosten finanziert und gebaut. Abensberg kann nun dort rund 30 Prozent der neuen Wohnplätze selbst verwenden, um Einheimischen mit niedrigem Einkommen ein neues Zuhause zu bieten“, so Zellmeier.

Die Nachfrage nach preisgünstigem Mietwohnraum ist groß, der Markt ist entsprechend leergefegt. Der Freistaat hat mit dem 'Wohnungspakt Bayern' ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen, damit schnell mehr preisgünstiger Wohnraum entsteht. Dabei ist der Freistaat nicht nur Fördermittelgeber, sondern auch selbst Bauherr. Die staatlichen Bauämter in Bayern errichten mit Mitteln aus dem Sofortprogramm des Wohnungspakts Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge und Einheimische mit niedrigem Einkommen. „Insgesamt 40 Projekte sind seit 2016 mit Geldern des Sofortprogramms bereits entstanden. Das Budget von 140 Millionen Euro ist bereits vollständig verplant“, so Zellmeier. Mit dem neuen Bauministerium haben Bauministerin Aigner und Baustaatssekretär Zellmeier dem Wohnungsbau eine klare Priorität eingeräumt.

Das Projekt in Abensberg ist eine Eigenplanung des Staatlichen Bauamts Landshut. Errichtet ist die Wohnanlage in Holzsystembauweise. Das langgestreckte Grundstück zwischen Traubenstraße und Bahnanlage stellte die Planer und Baufirmen vor große Herausforderungen. Herzstück der Wohnanlage ist laut Baustaatssekretär die „Wohnstraße“ zwischen den Gebäuden, die Raum für Spiele, Gespräche und ein angenehmes Miteinander bietet. Zellmeier: „Mit dieser offenen und zugleich gemeinschaftlichen Situation hoffe ich, dass die Bewohner hier bald ein echtes Zuhause finden.“

Mehr über den Wohnungspakt Bayern und das Sofortprogramm erfahren Sie unter: http://www.bauen.bayern.de/wohnen/wohnungspakt/index.php

 Zuvor hatte der Behördenleiter des Staatlichen Bauamts Landshut, Reinhard Piper, alle Anwesenden im Innenhof der Wohnanlage begrüßt. Abensbergs 1. Bürgermeister Dr. Uwe Brandl dankte dem Staatlichen Bauamt mit einem „herzlichen vergelt's Gott“ für die Leistung auf diesem „schwierigen Grundstück: Wer könnte besser demonstrieren, hier so etwas Schönes entstehen zu lassen?“ Brandl erinnerte daran, dass es nicht nur in Ballungsräumen immer schwieriger werde, günstigen Wohnraum zu schaffen. Er appellierte auch an umliegende Kommunen, sich Anfragen der Regierung nach bebaubaren Grundstücken nicht zu verschließen. Dem Abensberger Helferkreis dankte er ausdrücklich für die intensive Betreuungsarbeit.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck zollte der Leistung ebenfalls seinen Tribut: „Eine exzellente Arbeit, vor der ich meinen Hut ziehe!“ Er erinnerte daran, dass der Freistaat Bayern schon 2015 auf die Wohnungsnot reagiert habe - seither ist der Wohnungspakt in Kraft; am Standort Abensberg werde nun mit diesem Projekt nochmals eine neue Seite aufgeschlagen: „Der Staat als Vermieter; wir werden schnell lernen und gut mit der Kommune zurechtkommen.“ An Dr. Brandl gerichtet, sagte Haselbeck: „Es hätte mich gewundert, wenn Sie heute nur die Eröffnung genießen.“ Brandl hatte zuvor gesagt, er habe ein weiteres Grundstück in der Hinterhand, auf dem er sich staatliches Engagement vorstellen könnte.

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